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Die Anfänge des Fußballsports in Konstanz legten die hiesigen Gymnasiasten im Anfang des Jahres 1900. Bis zum Frühsommer desselben Jahres hatte der für unsere Gegend noch fremde Fußballsport auch bei der Zöglingsabteilung des hiesigen Turnvereins 1862 Eingang gefunden und in dieser die Gewerbe- und Handelsschüler begeistert, welche sodann im Juli jenes Jahres die Gründungen des FC CONSTANTIA und FC GERMANIA herbeiführten. Diese beiden Vereine müssen als die Wiege des heutigen Fußball-Club Konstanz 1900/VfR e.V. angesprochen werden. Aus früheren Schriften und Erinnerungen aus der Werdezeit sei hier erwähnenswert:
Mit der dem Fußballsport eigenen Begeisterungsfähigkeit hatten die Zöglinge, aber auch jüngere Turner wie Franz Renz u.a. des Turnvereins 1862 Konstanz das Fußballspiel aufgenommen. Der Schottenplatz vor der Turnhalle war das tägliche Übungsfeld. Bäume oder Mützen mussten zur Markierung der Torpfosten herhalten. Die fußballbegeisterten Jungen stellten an den Turnvereinsvorstand die Bitte um die Bewilligung einer Fußballabteilung. Als aber in einer abendlichen Turnstunde dieses Verlangen den Zöglingen statt einer Zusage vom Vorsitzenden des Vorstands eine Rüge einbrachte, griffen die Bedrücktesten kurz entschlossen zur Selbsthilfe.
Auf der Ufermauer des unweit des Beratungsortes dem Bodensee entfließenden jungen Rheins kam der einstimmige Beschluss zustande, in den nächsten Tagen aus den eigenen, beschränkten Mitteln in den Konstanzer Tageszeitungen einen Aufruf zur Gründung eines Fußballclubs zu erlassen. Diese Gründungsversammlung tagte am 1. Juli 1900 in der Wirtschaft "Zum Schäkle“ in der Oberen Laube, in der heutigen umgebauten Gaststätte “Graf Zeppelin“. In dem damaligen Gewerbeschüler Otto Kern, unserem späteren Ehrenvorsitzenden, der die Regeln des Fußballspiels aus seinen Schuljahren von Ulm her kannte, erwuchs dem am selben Abend gegründeten FUSSBALLCLUB CONSTANTIA ein unerschrockener und zielbewusster Führer.
Dass es den Erschienenen nicht nur um Worte, sondern auch wirklich um die Tat zu tun war, bewies die noch kleine Schar von 15 Mitgliedern damit, dass sie am gleichen Abend eine Stammeinlage von über 15 Mark aufbrachte. Diese ermöglichte es, sich sofort das notwendigste Inventar für einen FC, einen Fußball, kommen zu lassen. Schon nach acht Tagen war die Zahl der Unentwegten auf 30 Mitglieder angewachsen. Der Spielbetrieb an Wettspielen war infolge Fehlens einer größeren Anzahl von Brudervereinen meist nur auf Übungsspiele beschränkt.
Die neben den Gewerbeschülern sich für die neue Sache mitinteressierenden Handelsschüler glaubten gesondert marschieren zu müssen und gründeten am 10. Juli 1900 den FUSSBALLCLUB GERMANIA. Das Gründungsprotokoll verzeichnet 21 Mitglieder, von denen uns einige später noch lange als Mitglieder angehörten. Als Vorsitzender stand diesem Verein Ernst Hausamann vor, Kassier war Rudolf Münster, unser späteres Ehrenmitglied, Spielleiter war Oskar Birkenberger.
Am 2. September des Gründungsjahres war das erste Treffen mit dem FC Constantia. Der alte Exi war schon Zeuge des ersten Fußballtreffens unserer beiden Stammvereine. Die entschieden Besseren waren Constantia, die das erste Spiel mit 8:0 für sich entschieden. Neben diesen Vereinen bestanden starke Schülermannschaften im Gymnasium und in der Oberrealschule. Von der Mitte des Jahres 1902 ab kriselte es in der Germania. Beiderseitige Anregungen zu einem Zusammenschluss führten im Sommer 1902 dazu. Im Oktober 1902 berichtet das Protokoll von der Vereinigung zum Fußballclub Konstanz.
Die Verschmelzung der beiden Vereine wählte ihre Vereinsführung aus Mitgliedern beider Vereine mit Karl Kreßbach als 1. Vorsitzender, Willy Beyhl als 2. Vorsitzender, Ernst Frefel als Schriftführer, Max Häusermann als Kassier, Otto Kern als 1. Spielleiter, Oskar Birkenberger als 1. Zeugwart und Hans Knecht als 2. Zeugwart. Dieser Gesamtvorstand wird deshalb hier erwähnt, weil sämtliche Mitglieder dieses Vorstandes zugleich aktive Spieler waren. Von diesem Jahr ab nahm der Verein die Spieltätigkeit hauptsächlich mit Schweizer Vereinen wie Blue Star St. Gallen, FC St. Gallen, Grasläufer Schaffhausen, Feuertalen, Institut Rosenberg St. Gallen u. a. auf.
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Im Jahre 1903 schlossen sich die Schülermannschaften des Gymnasiums und der Oberrealschule zum Sportverein Konstanz zusammen. Dieser stellte für die damalige Zeit eine vorzügliche Mannschaft, die sich nicht zu scheuen brauchte, sich mit einer der ersten süddeutschen Mannschaften zu messen. Das Verteidigerpaar des Sportvereins, Diemer und Falschlunger, spielte hiernach jahrelang als das des Freiburger FC und errang mit diesem 1907 die Deutsche Meisterschaft.
Das Jahr 1905 brachte eine neue Fusion mit einem Konstanzer Sportverein, dem im Jahre 1904 gegründeten Schlagball-Club Konstanz im Oktober. Neben Fußball wurde jetzt im Verein auch noch Schlagball und Leichtathletik betrieben. Der Verein erhielt jetzt den Namen FUSSBALL- UND ATHLETIK-VEREIN KONSTANZ.
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Die Spieler des Schlagball-Clubs begannen nun mit Feuereifer das Training im Fußball, so dass der Verein bald mit mehreren Mannschaften spielen konnte. Hotz war der Schöpfer unserer ersten Jugendmannschaft. Um die Jahre 1904 1909 entstanden neben dem FC in Konstanz und dem FC Kreuzlingen in Singen, Radolfzell und anderen Orten neue Fußballvereine. So war der FC Konstanz für die deutsche Bodenseegegend, wie der FC St. Gallen für den Kanton St. Gallen und Thurgau, Pionier des Fußballsports.
Das Jahr 1906 zeigte noch keine besonderen Auswirkungen der vorjährigen Fusion. Das Jahr 1907 brachte uns im Gegensatz zum Vorjahr wieder eine spielstarke Mannschaft. Das 1. Saisonspiel führte uns mit der spielstarken 1. Mannschaft des FC Concordia St. Gallen zusammen, das 3:0 gewonnen wurde. Dabei wirkte die Kombination Sportverein wieder mit. Der Sportverein ging nach und nach doch im FC auf, so dass es im Herbst 1908 zur Verschmelzung kam.
An Ostern 1909 stieg das erste große internationale Treffen gegen Etoil des deux lacs, Paris. Im Sommer 1909 holten wir in Villingen den 1. Pokal. Der FC Villingen 08 hatte unsere 1. Mannschaft zum 1. Stiftungsfest eingeladen und dazu ein großzügiges Elferturnier veranstaltet. Im Herbst desselben Jahres wurde es gewagt, die Verbandsspiele in Klasse B zu bestreiten. Der damalige Oberrheingau reichte vom Bodensee bis Straßburg mit ganz Südbaden und dem Elsass. Als Gegner hatten wir nur den Fußballverein Lörrach im Bezirk, gegen den wir mit 3:2 und 9:0 Bezirksmeister wurden. Im Entscheidungsspiel gegen Frankonia Straßburg als 2. Bezirksmeister wurden wir mit der Behörde nicht einig, da diese uns zumutete, noch am Samstag vor dem Spiel, unsere Mannschaft zusammenzutrommeln und auf den Zug zu bringen. Wir verzichteten auf die weitere Beteiligung.
Gegen Ende des Jahres hat der Verein abermals eine Namensänderung beschlossen. Der Name Athletik wurde fallengelassen und mit der Aufnahme des Gründungsjahres segelte der Verein von da ab unter dem Namen FUSSBALL-CLUB KONSTANZ 1900, heute noch mit dem Zusatz Fußball-Club Konstanz 1900/VfR e.V.
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Aus den Spielen des Jahres 1910 sei vornehmlich das internationale Osterspiel gegen den FC Internationale Mailand in Konstanz erwähnt. Diese Mannschaft hatte internationalen Ruf und im selben Jahr die italienische Meisterschaft errungen. Unsere Mannschaft hieß: Reis; Kern, Albert Günter; Pfeiffer, Hotz, Philipp, Hübschle, Schmidt O., Wrba, Hartmann, Otterbein und errang einen einwandfreien Sieg von 2:1. Das Spiel wurde kinematographisch aufgenommen und kam im Kino zur Aufführung. Anderntags (Ostermontag) musste sich Concordia St. Gallen 7:1 beugen. Das Jahr 1910 war bis dahin an sportlichen Erfolgen das erfolgreichste seit Bestehen des Vereins. Pfingsten 1910 war die 1. Mannschaft des FC Pforzheim in Konstanz, in der damals 7 Internationale mitwirkten; das Resultat von 5:2 für die Gäste war für
unsere Klasse ein sehr ehrenvolles.
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Das gab eine gute Grundlage für die Begehung des 10. Stiftungsfestes, das auch mit einem internationalen Fußballturnier für Sechsermannschaften begangen wurde. Die Stadt Konstanz hatte einen prachtvollen Pokal gestiftet, den der FC Winterthur als 1. Sieger entführte. Fortuna Zürich, FC Winterthur, FC St. Gallen, Brühl St. Gallen, Blue Stars Zürich, Young Fellows Zürich und unsere Mannschaft stritten um die anderen wertvollen Ehrenpreise. Winterthur holte im Entscheidungsspiel gegen St. Gallen mit 2:0 den Pokal der Stadt Konstanz.
Die Mitgliederzahl hatte sich auf 150 vermehrt, und wir stellten drei, z. T. vier Mannschaften ins Feld und stets eine Jugendmannschaft. Im Herbst 1910 gewann unsere 1. Mannschaft die Bodenseemeisterschaft in Klasse A und errang noch einen knappen Sieg über Grasshoppers Zürich I mit 2:1. Pfingsten 1911 besuchte uns abermals FC Internationale Mailand. Weil in Baden an diesem Tag Spielverbot bestand, musste das Spiel auf dem kleinen Platz in Friedrichshafen ausgetragen werden. Diesmal wurden die Mailänder unverdient hoch Sieger mit 7:3. Im Juli kam kein Geringerer zu Besuch als der damals an der Spitze der Wiener Vereine stehende Wiener Sportclub. Schließlich blieben sie 6:2 Sieger, nachdem sie uns noch zwei einwandfreie Tore abgestritten hatten. Die Wiener hatten 5 Internationale in ihrer Mannschaft.
An internationalen Spielen folgten noch: Young Fellows Zürich 4:3 gewonnen, Winterthur 1:3 verloren und Schaffhausen 3:0 gewonnen.
Das Jahr 1912 brachte unserer 1. und 2. Mannschaft die Bodenseemeisterschaft der Klassen A und B. Mit der Vereinsleitung war zu Anfang dieses Jahres Otto Mayer zum 1. Vorsitzenden betraut worden, dem Hermann Schuler als 2. Vorsitzender zur Seite stand. Ferner kamen in den Vorstand Christian Stadel als 1. Kassier und Otto Kleiner als 2. Schriftführer. Letzterer bekleidete in den Nachkriegsjahren des 1. Weltkrieges führende Ämter mit besonderem Eifer und Weitblick. Das Jahr 1913 brachte die erste große Auslandsreise. Die 1. Mannschaft gastierte beim FC Chiasso im Tessin. Am Ostersonntag spielte sie gegen Union Sportive Milanese Milano und blieb gegen diese starke italienische Mannschaft 2:1 Sieger. Das Spiel am 2. Tag (Ostermontag) gegen Chiasso endete 2:2. Den Vorsitz hatte nunmehr Oskar Hotz inne.
In Willi Senger hatten wir einen tüchtigen Vizepräsidenten. Das Vereinsleben war sehr rege. Im Herbst trat die 1. Mannschaft nach langer Pause wieder in die süddeutschen Verbandsspiele ein. Freiburger FC Ib, Sportclub Freiburg, FC Mülhausen im Elsass, Frankonia Straßburg und Straßburger Fußballverein waren die Gegner der Klasse B als zweite Verbandsklasse. Davon konnten wir nur drei Spiele gewinnen und sieben gingen verloren. Wir waren Zweitletzte in der Tabelle. Die Bodensee-Fußballvereinigung wurde in diesem Jahr aufgelöst, da sich ihre Vereine alle den einzelnen Landesverbänden angeschlossen hatten.
Die Generalversammlung des Jahres 1914 wählte Robert Eisenhart zu ihrem 1. Vorsitzenden. Unter anderen Vorstandsmitgliedern finden wir Sebastian Meschenmoser als 1. Schriftführer, als Beisitzer die später so verdienten Mitglieder Kleiner, Staudt, Bender und Beha. An Pfingsten 1914 unternahm die 1. Mannschaft wieder eine Wettspielreise nach dem Süden und spielte in Italien gegen Alessandria und in der schweizerischen Grenzstadt Chiasso. Mitten in den Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen für den August 1914 überraschte uns der 1. Weltkrieg. Die Einberufungen umfassten unsere Mitglieder bis zu 95 Prozent. Auch die Mitgliederverluste durch den 1. Weltkrieg waren groß. Die zu Anfang des 1. Weltkrieges noch bestandenen Kriegsmannschaften trugen immerhin noch einige Spiele aus. Dann ruhte der Spielbetrieb fast vier Jahre lang.
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 | Nach nahezu fünf Jahren tagte wieder, nach der harten Pause, am 1. Februar 1919 im Speisesaal des Hotels “Krone“ die 1. Versammlung, zu der sich die verbliebenen und zurückgekehrten Mitglieder eingefunden hatten. Als ein Zeichen der neuen Erstarkung des Vereins ging folgende Vereinsleitung aus den Wahlen hervor: 1. Vorsitzender Karl Bender, Städt. Rechnungsdirektor, 2. Vorsitzender Otto Mayer, 1. Schriftführer Hermann Scherrer, 2. Schriftführer Sigmund Alexander, Rechner Karl Trenkle, Gerätewarte Johann Senger und Ernst Schneider, Beisitzer: Emil Beha, Adolf Heim, Franz Zwick und Karl Hellstern. Sportausschuss: Kallenbach, Eisenhart, Semmelmaier, Schweinshaut, Uelzhöffer.
Der schon früher von unserem Mitglied Oskar Hotz aufgenommene Plan der Schaffung einer eingezäunten Sportplatzanlage gedieh aber erst im Jahre 1921 und zwar durch unsere eigenen Anstrengungen.
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Das sehr erfreuliche Ergebnis der Jahreshauptversammlung über das Vereinsjahr 1919 war ein starker Zustrom von Mitgliedern. Mitgliederstand: 300. Vier aktive Mannschaften brachten einen starken Spielbetrieb hinter sich.
Im sportlichen Betrieb überragte die sportliche Begegnung des 20jährigen Stiftungsfestes alle anderen Begebenheiten. Ein jahrzehntelanges Ringen wurde in diesem Jahr zur Wirklichkeit. Die eingezäunte, ideale Sportplatzanlage auf dem alten "Exi“. Das Jahresergebnis des sportlichen Betriebes weist die hohe Ziffer von 212 Wettspielen auf, darunter 25 internationale.
Im Frühjahr 1922 wurde die Gaumeisterschaft des südlichen Schwarzwaldgaues errungen und damit auch die Anwartschaft auf die Erreichung einer höheren Spielklasse. Die 1. Mannschaft unter Führung von Walter Glaser brachte es anschließend zum Kreismeister der Klasse A, Kreis Württemberg, in starker Konkurrenz und damit auch zur Einreihung in die Kreisligaklasse. Mit einer Mitgliederzahl von 700 und sieben Mannschaften waren wir ein Verein von respektabler Größe. In den Verbandsspielen wurde Konstanz vom Kreis Württemberg abgetrennt und der Kreisliga des neu gebildeten Kreises Südbaden zugeteilt. Darin belegten wir den 2. Platz der Tabelle nach dem Sportclub Freiburg.
Das Vereinsjahr 1923/1924: Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 25. August 1923 bestellte als Vorstand: 1. Vorsitzender: Willi Sorg, 2. Vorsitzender: Franz Beck und 3. Vorsitzender und Sportausschuss-Vorsitzender: Otto Kleiner. Als besonders bemerkenswert muss festgestellt werden, dass es dieser Vorstandschaft gelang, nicht nur den gesamten Sportbetrieb aufrecht zu erhalten, sondern auch die finanziellen Belange (härteste Inflation) in dem wohl schwersten Jahr seit der Vereinsgründung zu meistern. Spielerisch kamen wir mit den Verbandsvereinen des Kreises Südbaden zusammen. Mit Sportclub Freiburg, FC Singen 04, Schramberg, Baden-Baden, Lahr, Offenburg, Spielvereinigung Freiburg und FV Lörrach. Wir erreichten den 2. Platz in der Tabelle nach dem glücklicheren Sportclub Freiburg.
In das Jahr 1923 fällt noch die Verpflichtung des englischen Trainers William Townley, der, gemeinsam mit dem FC St. Gallen, für uns ersprießlich tätig war. Er ist im Juni 1950 im Alter von 84 Jahren in Blackpool in England gestorben.
An die Stelle des wegen Krankheit zurückgetretenen 1. Vorsitzenden Willi Sorg trat Herr Dr. Hermann Dornauer, anstelle von Kleiner, Walter Glaser. Als Beisitzer in den Vorstand traten neu Herr Johann Senger und für die neugegründete Hockey-Abteilung Adolf Heim und später Walter Schroff. Auch einiger Passiven sei hier gedacht, die in freudigem Opferwillen für unsere Sache nicht zu übertreffen waren. Es sind dies: Frau Berta Günter, Hans Erhardt, Toni Müller und Emil Planitz. Erst mit Beginn des 25. Jubiläumsjahres ging der Wunsch des Sportausschuss-Vorsitzenden zur Erringung der Meisterschaft in Erfüllung. Ab Januar 1925 hatte die erste Elf kein Spiel mehr verloren. 14 Spiele mit einem Torverhältnis von 54:20 zu unseren Gunsten und gegen namhafte Gegner. Das durfte sich sehen lassen.
Als Spieler wirkten mit: Zwick, Noruschat, Häusler I, Götz, Regele, Häusler lI, Keller I und II, Doster, Glaser, Uhrig, Schneider, Lange, Fröhlich, Kohlandt und Deck. Die I B hatte ebenfalls einen regen Spielbetrieb. An deren schönen Erfolgen im Jahre 1925 wirkten mit: Weick, Häusler II, Berner, Knoblauch, Keller I und II, Justin, Gassner, Müller I und II, Kederer, Fröhlich, Jäger, Strehle und Ulrich.
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Nach dem Ende des ersten Weltkrieges trat auf dem Gebiete des Sports eine große Umwälzung ein. Der Fußballsport wurde zum Volkssport im wahrsten Sinne des Wortes. Mit der Neuorganisation der Jugendabteilung wurde sofort mit gutem Erfolg begonnen. Bald standen zwei, ja drei starke Juniorenmannschaften da. Sie wurden immer wieder zum besten, aber eigenen Ersatz der aktiven Mannschaften. Schon im Jahre 1920 holte sich die I. Juniorenmannschaft den Gaumeistertitel des südlichen Schwarzwaldgaues. Auch in den folgenden Jahren wurde gegen Jugendmannschaften außerhalb des Gaues gespielt. Bei der Stadion-Eröffnung des FFC im Jahre 1922 waren unsere I. Junioren Gast und Sieger. Im Jahre 1924 übernahm Herr Professor Vogel die Jugendleitung.
Mit seiner vorzüglichen Umsicht erhielt seine Mitarbeit die verdiente Würdigung durch die Wiedererringung der Gaumeisterschaft. Die A I errang zweimal den Bezirksmeistertitel der Klasse A mit den Junioren: Douglas, Wagner, Geier, Ort, Strobel, Karl Uetz, Hoffmann, Fuchs, Kern, Nabholz, Maxeiner und Firnhaber. Die A II wurde Bezirksmeister in Klasse B. Im Jubiläumsjahr 1925 standen sieben Jugendmannschaften im Feld.
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Das fünfundzwanzigjährige Jubiläum wurde in sportlicher Hinsicht mit Jubiläumspokalspielen durchgeführt: Daran nahmen teil: FC St. Gallen, FC Zürich, der vorjährige Schweizer Meister, Sportverein Innsbruck, der Tiroler Meister und FCK 1900, der Zweite in den Verbandsspielen des südlichen Schwarzwaldgaues. Die größte Arbeit zu diesem Jubiläum übernahm unser Ehrenmitglied Willi Sorg.
Tradition in unserem Verein ist das Wintervergnügen. Die einzige jährliche Großveranstaltung in gesellschaftlicher Hinsicht, die immer gepflegt werden soll. Am 24. Januar bzw. 21. Februar 1926 wurden wir Meister des Schwarzwaldkreises. An den Verbandsspielen 1925/26 nahmen 8 Vereine teil (FC Konstanz, FC Villingen 08, FC Singen, VfR Schwenningen, SpV Schramberg, FV Tuttlingen, FV St. Georgen, VfB Villingen).
Das erste Aufstiegsspiel gegen Sportfreunde Stuttgart, am 14. März 1926, ging 0:3 (0:2) verloren, das zweite gegen Spielvereinigung Stuttgart-Cannstatt, am 28. März 1926 wurde 3:2 (2:0) gewonnen. Die zwei weiteren Aufstiegsspiele wurden verloren: gegen Sportclub Freiburg mit 3:2, gegen Union Böckingen mit 3:1. Um die Bodenseemeisterschaft wurde das Endspiel gegen Amriswil mit 10:1 (0:1) gewonnen. Unsere ersten eigenen heizbaren Umziehräume und Duschen (warm und kalt) entstanden auf dem alten Exi-Sportplatz.
Bei der FC-Jugend besteht auch eine schöne Tradition: Weihnachten bei der FC-Jugend, im Kreise der Jugendspieler, wozu deren Eltern stets persönlich eingeladen werden, und all derer, die sie stets in allen Mannschaften betreuen. Es möge immer so sein; dass die Junioren mit dem frohen Gefühl nach Hause gehen: Es war immer so schön; und die Eltern mit dem Bewusstsein und der Beruhigung, dass ihre Buben beim FC unter guter Leitung im Dienste eines ernsthaften, edlen Sportes stehen.
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 | Als jüngste Abteilung wurde im Jahre 1926 eine Athletik-Abteilung gegründet, die sich mit Schwerathletik, Ringen, Boxen und Leichtathletik befasste. Deren Abteilungsleiter war Herr Kißling. Am 2. Juli 1927 fand in der Generalversammlung die Wiederwahl des Vorstandes bis auf die Herren Professor Vogel und L. Knoblauch statt. An deren Stelle traten für die Jugendleitung Herr Nerz, und als Schriftführer bis zu einer Neubesetzung Herr Sorg. In diesem Jahr wurde dem Verein eine neue Satzung gegeben. Im Frühjahr 1928 wurden Saba-Radio-Pokalspiele unserer Ersten ausgetragen mit den Vereinen FC Freiburg, Sportclub Freiburg, FC Villingen. FC Freiburg wurde erster, FCK 1900 zweiter Pokalsieger.
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Am 9. Februar 1930 im Spiel FCK 1900 FC St. Georgen, gewonnen mit 2:1, wurde die Erste Schwarzwaldkreismeister. Der Tabellenstand am 23. Februar nach Abschluss aller Spiele ergab bei 22 Spielen, 41 Punkte mit 84:18 Toren. In den Aufstiegsspielen vom 27. April bis 15. Juni 1930 gegen FC Rheinfelden, VfB Karlsruhe und FC Kehl brachten wir es auf 7 Punkte mit 3 gewonnenen, einem unentschiedenen und zwei verlorenen Spielen. Das 30-jährige Jubiläum wurde begangen am 21. und 22. Juni 1930. Das Hauptspiel gegen VfB Stuttgart ging für unsere Erste mit 5:2 verloren. Auch die unteren Mannschaften, einschließlich Hockey, trugen Spiele aus. Der FC Kreuzlingen beging am 17. August 1930 sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Als Gastverein wurden Grasshoppers Zürich und unsere Erste verpflichtet.
Unsere Erste wurde in diesem elanvollen Spiel mit 2:1 verdienter Sieger. Besonders erwähnt wurden aus diesem Spiel: Nikolaidis, Strobel, Uetz, K. Doster, Uhrig, Graf, Helmut Müller, Lange, Fr. Schneider (bester Innenstürmer), Nabholz.
6. Juli 1931: Ab Verbandsspieljahr 1931/32 kam wieder eine neue Kreiseinteilung: Kreis Hegau mit den Vereinen: FC Konstanz, Fußballverein Tuttlingen, VfR Konstanz, FC Radolfzell, SpV Meßkirch, VfB Waldshut, FC Wollmatingen, FC Tiengen und Gottmadingen.
29. November 1931: In Singen spielt FC Singen gegen FC Konstanz 2:2; 3000 Zuschauer und Extrazug von Konstanz nach Singen.
17. Februar 1932: Zusammenschluss des FCK 1900 mit VfR Konstanz wird für zweckmäßig befunden. 22. Februar 1932: Fusionsverhandlungen und Generalversammlung des FC für Zusammenschluss; desgleichen des VfR auch für Zusammenschluss. 28. Februar 1932: Der FCK 1900 gewinnt im vorletzten Spiel gegen VfR 3:2 (0:2). 4. Juni 1932: Die Generalversammlung des FCK 1900 hat Fusion wegen Verlangen eines unbilligen Vereinsnamens abgelehnt. Die Neuwahl des Vereinsvorstandes ergab als 1. Vorsitzenden Dr. Seeholzer, 2. Vorsitzenden W. Jock, 3. und Sportausschuss-Vorsitzenden Otto Schroff, 1. Kassier Albert Frank, Schriftführer Alois Beck, Jugendleiter G. Engelhardt. Verwaltungsratmitglieder: Boess, Stadel, Coronini, Doster, Mersmann, Nüssle, Semmelmaier.
Am 12. März 1933 wurde im Endspiel der Saison die Meisterschaft des Kreises Hegau gegen den FC Singen I mit 1:0 errungen. Der Tabellenstand lautete: 22 Spiele, 40 Punkte und 77:21 Tore. Bei der Meisterschaftsfeier am folgenden Tag, in der "Hinteren Sonne“, wurde Josef Uhrig zum Ehrenmitglied ernannt. In der Zeit vom 19. März bis 25. Juni 1933 wurden gegen 6 Vereine 12 Aufstiegsspiele ausgetragen, von denen fünf gewonnen, eines unentschieden und sechs verloren wurden, und zwar gegen die Vereine FC Villingen, Daxlanden, Rheinfelden, Forchheim, Sportfreunde Freiburg und Kehl. Zum Aufstieg reichte es halt wieder nicht.
Die Jahreshauptversammlung am 1. Juli 1933 erbrachte in der Neuwahl folgenden Vereinsvorstand: 1. Vorsitzender Ref. Ernst Ort, 2. Vorsitzender Christian Stadel, 3. und Sportausschuss-Vorsitzender Eugen Nüssle, 1. Kassier A. Frank, 1. Schriftführer Alois Beck. Im Rahmen der Vereinfachungs-Bestrebungen des Reichsbundes für Leibesübungen wurden der FC Konstanz und der Verein für Rasenspiele Konstanz am 26. August 1933 zur Spielvereinigung Konstanz zusammengeschlossen. Aus den Wahlen ging als Vorstand hervor:
Vereinsführer: Bürgermeister L. Mager, 1. Stellvertreter: Rechtsanwalt J. Meschenmoser und engerer Vorstand E. Ort, 2. Vorsitzender und Geschäftsführer: Eugen Nüssle, 3. Vorsitzender: Dr. Neef und 1. Kassier: Albert Frank, 1. Schriftführer: Uffz. Sorgius, Sportausschuss-Vorsitzender für Fußball: Oberinspektor Kaiser, für Leichtathletik und Handball: Hauptmann Brücke. Verwaltungsrat und stellvertretender Vorsitzender: Kaufmann Willi Boess, 1. Jugendleiter: Professor VogeI, 2. Jugendleiter: Hauptlehrer Engelhardt, 2. Schriftführer: Alois Beck, 2. Kassier: Helmut Müller, Leichtathletikleiter: Uffz. Wurster, Handball: Maurer, Hockey: Trefzger, Pressewart: Gramlich, Platzwart: Holenstein, Beisitzer: Stadtrat E. Maier, Schätzel, Heim, Doster, Braun, Semmelmaier, Coronini, Bauer, Brodmann, Nabholz I, Senger, Osterwalder, Dr. Oettli, Rümeli, Gierke, L. Hoffmann, Hamele, Kugler, Schmidt und Dr. Seiz.
Das Entscheidungsspiel zur Meisterschaft von 1934 wurde zwischen Spielvereinigung Konstanz und Villingen mit dem Resultat 2:3 für Villingen, nach Verlängerung, ausgetragen. Villingen war Meister und wir Zweiter. Es sollte Dosters letztes und sehr gutes Spiel sein. Weiter hat die Kritik in diesem Spiel lobend erwähnt: Braunwarth, Zuber, Eichsteller, Keller und Hoffmann. Die Jahresmitgliederversammlung am 25. August 1934 wählte Bürgermeister L. Mager wieder zum Vereinsführer. Der Verein erhielt in dieser Versammlung wieder den Namen FCK 1900 E.V.
8. Dezember 1934: Der Ringtennisclub wurde gegründet. 1. Vorsitzender war Albert Himmelsbach.
Februar 1935: Das Lokaltreffen gegen den wiedererstandenen VfR Konstannz ging 0:0 aus. Mannschaftsaufstellung des FC: Wern, Engelmann, Strobel, Schwank, Lange, Langenbacher, Keller, Kalb, Wolf, Schneider Fritz und Uetz. Mannschaftsaufstellung des VfR: Braunwarth, Zuber, Walschburger, Tremmel, Englert, Rotweiler, Schlindwein, Wurster, Eichsteller, Hofmann, Restle. Beiderseitig kampfbetontes Spiel. Am 28. April 1935 spielte der FCK I in Mönchweiler 3:1 und wird damit Tabellendritter. Der FCK 1900 I b gewinnt gegen VfR I b und wird Kreismeister. Nach der Jahreshauptversammlung vom 10. August 1935 blieb die Vereinsführung mit Bürgermeister Mager und seinen Mitarbeitern für ein weiteres Jahr im Amt.
20. Oktober 1935: Zur Stadioneröffnung waren der Deutsche Meister Schalke 04 und der Schweizer Meister Lausanne Sports gewonnen worden. Schalke konnte die Partie 4:2 für sich gewinnen.
9. Februar 1936: FC Villingen 08 FCK 1900 endete in der Normalzeit 0:0 und nach einer Minute Spielverlängerung 1:0 für Villingen. Damit war Villingen Meister dieses Jahres. 25. Juli 1936: Die Generalversammlung wählte als Vereinsführer wieder Bürgermeister Mager. Geschäftsführender Vorstand wurde Willy Boess, Sportausschuss-Vorsitzender O. Kohlandt, der übrige Vorstand blieb. 23. August 1936: Der FC Zürich begeht sein 40-jähriges Jubiläum. Unsere Erste ist Gastverein und konnte das Jubiläumsspiel gegen die Erste des FC Zürich mit 3:1 gewinnen. Nach dem Spiel war herzliches, kameradschaftliches Beisammensein mit dem Gastgeber.
Am 3. Januar 1937 weilte der FC Zürich (und dessen Reserve), Ostschweizer Meister, in Konstanz und unsere Erste gewann 3:2 (1:0); auch unsere Reserve gewann 2:1. 10. Januar 1937: FCK 1900 FC Villingen 08 1:1 (0:1) spielten wie Berserker. Mannschaftsaufstellung: Faden, Metzger, Langenbacher, Spindler, Würth, Hartmann, Sauter, Uetz Konrad, Horn, Schneider, Uetz Karl. 17. Januar 1937: FCK I VfR I 2:1 (1:1). Nach einer Minute fiel das erste Tor des FC. Das zweite Tor war Elfmeter. Kampfbetontes Spiel bis zum Ende. 11. April 1937: Das Pokalspiel Villingen 08 FCK 1900 I wird 0:1 (0:1) gewonnen. Am 30. Mai 1937 fand das letzte Verbandsspiel statt, FCK 1900 FC Donaueschingen, das 1:2 (1:1) verloren wurde. Damit hatte der FCK den 4. Tabellenplatz nach dem 1. und Meister VfR Konstanz, dem 2., FC Singen und dem 3., FC Villingen, eingenommen.
3. Juli 1937: In der Generalversammlung legte Bürgermeister L. Mager wegen Arbeitsüberhäufung sein Amt nieder. Er wird zum Ehrenmitglied ernannt. Bei den Neuwahlen wird Willy Boeß Vereinsführer, geschäftsführender Vorstand Christian Stadel, vorläufiger Sportausschuss-Vorsitzender W. Boeß, 1. Kassier Helmut Müller, 1. Schriftführer A. Bader, Jugendleiter Prof. Vogel, Trainer H. Brückner.
13. Februar 1938: Das Pokalspiel FCK 1900 VfR Konstanz I wurde 2:5 (0:1) verloren. 6. März 1938: FC Villingen 08 FCK 1900 I 7:2 verloren. 13. März 1938: Pokalspiel FC WolImatingen FCK 1900 I 2:0 verloren. 15. Mai 1938: Schlussspiel FCK 1900 I FC Neustadt 10:0 gewonnen. In der Tabelle an 6. Stelle. 2. Juli 1938: Generalversammlung. Vorstand und Verwaltungsrat auf breiter Basis gebildet. Vereinsführer Kaufmann W. Boeß, Stellvertreter C. Stadel, Sportausschuss-Vorsitzender A. Nabholz. 14. August 1938: Privatspiel FCK 1900 I Grasshoppers Zürich 6:0 (0:1) gewonnen.
7. Januar 1939: Das Wintervergnügen fand im Konzil statt (1100 Personen). 14. Mai 1939: FCK 1900 I FC St. Georgen 2:1 (0:0). Verdienter Sieg und damit Zweiter in der Tabelle vor FC Singen. Letztes Spiel auf dem FC-Platz (alter Exerzierplatz). Juni 1939: Außerordentliche Mitgliederversammlung. Die Platzwegnahme erbrachte für unseren Vereinsführer W. Boess aus persönlichen Gründen den Rücktritt. Zur Übernahme dieses seinerzeit sehr kritischen Amtes erklärte sich Chr. Stadel bereit. Er wurde einstimmig zum Vereinsführer gewählt. W. Boess übernahm das Amt des 1. Kassier und A. Bader blieb weiter 1. Schriftführer. Sportausschuss-Vorsitzender und Trainer wurde Josef Lachermaier. 16. Oktober 1939: Um den Eisernen Fußball und die Süddeutschen Kriegsmeisterschaften wurde jetzt gespielt.
Durch die Einberufung zur Wehrmacht schränkte sich der Spielbetrieb mehr und mehr ein.
Im Kriegsjahr 1939/1940 wurde keine Meisterschaft erwähnt. 14. August 1940: Im Kriegsjahr 1940/1941 wird die Bezirksklasse Hegau im Sportbereich XIV (Baden) 1. Klasse. Aus diesen Spielen sei erwähnt: 1. Dezember 1940: FCK I VfR Konstanz 0:4 (0:3). Der FCK 1900 tritt mit einigen Militärurlaubern und jungen Kräften an. Der FC landete in diesem Spieljahr an 8. Stelle der Tabelle. 1. Juni 1940: Pfingstspiel FC Konstanz komb. FC Pirmasens 1:3 verloren. Bei den Vereinsführer-Besprechungen des Bezirks II wurden jetzt erstmals Notgemeinschaften in Erwägung gezogen. 1. September 1941: Die Teilnehmer an den Verbandsspielen 1941/1942 waren VfR Konstanz, FC Konstanz in Notgemeinschaft mit Wollmatingen, Radolfzell, Singen, FC Rielasingen, SpV Markdorf, Kluftern, Stockach und Gottmadingen.
13. Januar 1942: Der Gastspieler-Ausweis wird eingeführt. Jetzt konnten Spieler anderer Vereine beim Ortswechsel, hier handelte es sich hauptsächlich um Militärpersonen, nach Absendung des Gastspielerausweises an den Verband, auch sofort für den neuen Gastverein spielen.
14. Februar 1943: FC und VfR komb. VfB Friedrichshafen 6:1 (2:0). Erstmals erwähnt: Mittelstürmer Fischer. Diese Mannschaft war gauligafähig. 17. Juni 1943: Ab diesem Zeitpunkt durften zwei ausländische Spieler mit Genehmigung des Reichsfachamtes Fußball in ersten Mannschaften mitspielen. Aus dem hiesigen Arbeitslager erhielten wir auf diese Weise guten Spielerzuwachs. Diese ausländischen Spieler kamen mit unserer Ersten in guten Kontakt und hatten bei auswärtigen Spielen über See manchmal Gelegenheit, ihre Lebenshaltung zu verbessern. Meist waren es Holländer und Belgier. 12. August 1943: Die Luftwaffenelf “Rote Jäger“ begeisterten das Konstanzer Sportpublikum aus nah und fern, etwa 1500 Zuschauer. Die Konstanzer Mannschaft spielte kombiniert mit Spielern vom FCK-W., SpV Gottmadingen und Radolfzell.
Das Resultat war 7:0 für die “Roten Jäger“.
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Neue Sportkreiseinteilung 1943/1944: Teilnehmende Vereine: Spielvereinigung Markdorf, VfB Friedrichshafen, LSV Friedrichshafen, FC Immenstaad, VfL Meckenbeuren, FC Konstanz, FC Kluftern, Langenargen. 8. Januar 1944: Ab diesem Tage bis zum 3. März 1944 konnten wir wegen Spielermangel mit der Ersten nicht mehr mitmachen. 7. Mai 1944: FCK 1900 I Soldatenelf vom Heuberg 4:4 (1:1). 23. Mai 1944: Retourspiel auf dem Heuberg 4:3 (2:1) von uns gewonnen. Dieses Spiel war eine wirklich sportliche Leistung. Ermöglicht wurden diese Spiele nur durch das Entgegenkommen der Wehrmachtsstelle durch Fahrzeuggestellung.
Bis 25. April 1945 fanden wegen Verkehrsschwierigkeiten keine Verbandsspiele der ersten und unteren Mannschaften mehr statt. Bis zum 8. September 1945 gab es keine sportliche Zeitungsberichterstattung mehr. Alsbald nach der Besetzung der Stadt durch französisches Militär und zivile Dienststellen nehmen bisherige Vorstandsmitglieder unter Führung unseres Herrn Stadtrat August Bader Verhandlungen über das Aufleben des Fußballsports in unserem Verein wieder auf. Unter Kontrolle der zuständigen Stellen des Militär-Gouvernements wurde uns dies intern wieder gestattet. 30. Oktober 1945: Im “Südkurier“ standen zum erstenmal wieder Gedanken über die Zukunft des Sports.
18. November 1945: Der FCK 1900 nahm seine sportliche Tätigkeit wieder auf mit zwei Vereinsmannschaften, die vorläufig gegeneinander spielten. 2 Mannschaften, die gebildet wurden aus bisherigen Soldaten, Jugendspielern und früheren Angehörigen des VfR. Die Vereinsleitung war kommissarisch. August Bader war Vorstand im weiteren Sinne. Alle bisherigen Vereinsführer waren ihrer Ämter enthoben. Sie wurden nur noch zu Auskünften herangezogen. 2. Dezember 1945: Das erste Spiel in der Nachkriegszeit fand hier zwischen dem FCK 1900 und dem FC Singen 04 in der Bodenseekampfbahn statt und ging für uns mit 12:0 aus. Singen war auf lauter junge Kräfte angewiesen.
14. Dezember 1945: Vereinsname nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs: FCK 1900 E.V. Vereinslokal: “Rebstock“, Gastwirt Georg Regele war altes, verdienstvolles Mitglied des FC. 25. Dezember 1945: Zum Aufbau der Fußballorganisation fand am 1. Januar 1946 im Militär-Gouvernement, Abteilung Sport, in Konstanz, Seestraße 1, eine Besprechung statt für das Bodensee- und Schwarzwaldgebiet. Die ersten Vorstände oder deren Stellvertreter der Vereine Konstanz, Überlingen, Markdorf, Stockach, Donaueschingen, Villingen, Säckingen, Wehr und Singen waren eingeladen. 25. Dezember 1945: FC Villingen 08 FC Konstanz 1900 7:2 (4:0) für Villingen.
4. Januar 1946: Vorbereitung der Rundenspiele, zuerst innerhalb der Kreise und dann der Bezirke und der Gaumeisterschaft. Erster Sportbeauftragter des Bezirks: August Bader, Konstanz. 13. Januar 1946: FCK 1900 l FC Freiburg 5:3 (2:3), Mittelläufer Pfaff, Mittelstürmer Reichle waren sehr gut. 26. Januar 1946: 1. Mitgliederversammlung des FCK 1900 nach dem 2. Weltkrieg. Es hatte sich ein Gründungsausschuss gebildet. Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Graf Ludwig Douglas, 2. Vorsitzender Redakteur Alfred Strobel, 3. und Sportausschuss-Vorsitzender Hans Brückner. 1. Schriftführer Willi Häusler, 1. Kassier Hermann Strobel, 2. Kassier Ernst Doster, 2. Schriftführer Edw. Langenbacher. Leiter der Hockey-Abteilung A. Büchele, Trainer Hans Schwab.
3. Februar 1946: FCK 1900 I FC Villingen I 7:2. Sturm ausgezeichnet, Verteidigung stahlhart. Revanche gelungen.
8. Februar 1946: Neueinteilung: Staffel Ost, Bezirk Konstanz der Fußball-Oberklasse. Teilnehmervereine: FC Konstanz, Radolfzell, Singen, Gottmadingen, Rielasingen, Engen, Donaueschingen, Villingen; weitere Klasse: sogenannte Einheitsklasse mit Stockach, Pfullendorf, Zizenhausen, Radolfzell II, Singen II, Gottmadingen II, Immenstaad, Kluftern, Markdorf, FC Konstanz II, Wollmatingen.
26. April 1946: Zur Neuorganisation des Fußballsports war bestimmt, dass die jetzt tätigen Vereine den alten Namen nicht mehr führen dürften.
10. Juni 1946: Privat. FC Konstanz 1900 I Karlsruher FV I 1:2. Ein Ergebnis, das, nach den Chancen im Spielverlauf, auch anders hätte lauten können.
18. Juni 1946: Die Gründungsversammlung eines Rasensport betreibenden Vereins in Konstanz fand am 22. Juni 1946 im “St. Johann“ statt. Der Gründungsausschuss bestand aus den Herren Graf L. Douglas, Ernst Pfabe und Leo Schönbrod. Danach hieß der Verein jetzt Verein für Leibesübungen Konstanz (VfL Konstanz). Die Gründungsversammlung des VfL Konstanz war stark besucht, hauptsächlich aus Mitgliedern des bisherigen FCK 1900, vom VfR Konstanz und vom Turnverein 1862. Es wurden folgende Sportarten betrieben: Fußball, Handball, Hockey, Leichtathletik und andere Leibesübungen. Turnen war offiziell noch nicht gestattet. Im Beisein des Sportbeauftragten, Herrn A. Bader, erfolgte die Vorstandswahl mit folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender Graf L. Douglas,
2. Vorsitzender Ernst Pfabe, Geschäftsführer und Schriftführer Otto Schroff, weiterer Schriftführer Ad. Burger, 1. Kassier Karl Bühler, 2. Kassier Hermann Strobel, Vertreter der Jugend Otto Keller, Vertreter der Frauen Frau Salg. Leiter der Sportabteilungen, die je einen Sonderbeauftragten haben: Willi Stadel. 23. Juni 1946: Das erste Spiel unter dem neuen Vereinsnamen, VfL Konstanz Sportverein Gottmadingen ging 7:0 (3:0) für uns aus. Damit war Konstanz Meister der Oberklasse, Staffel Ost.
22. Dezember 1946: Pokalendspiel um den Pokal in der französischen Zone in Freiburg. SpV Rastatt VfL Konstanz 2:1 (2:0). Mit großem Elan durchgeführtes Spiel. Konstanz war trotz allem die bessere Mannschaft. Reichle der Torschütze. Konstanz wurde trotz dem letzten Spielverlust, nach der gebotenen Leistung, als ungekrönter Pokalsieger vom Publikum und damit auch der Presse gefeiert. 12. Januar 1947: Zonenligastart: Biberach VfL Konstanz I 3:3 (1:1). Rundenteilnehmer Rastatt, Schwenningen, Offenburg, Friedrichshafen, VfL Konstanz, Reutlingen, VfL Freiburg und Biberach. 9. Februar 1947: VfL Konstanz FC Rastatt 3:1, Rückspiel am 15. Mai in Rastatt 2:2. Konstanz wurde mit diesem Spiel Meister.
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1. Juni 1947. FC Kaiserslautern VfL Konstanz 8:1 (3:1). Nach dem Sportbericht ein wunderbares Lehrspiel für den Zonenvertreter Süd, den VfL Konstanz. 15. Juni 1947. 14 Tage später kam der FC Kaiserslautern nach Konstanz. Am Schluss hieß es 8:4 (3:2) für Kaiserslautern. Vor 12000 Zuschauern wickelte sich das Spiel ab. Aber Kaiserslautern musste kämpfen um den Sieg. Der Schiedsrichter gab zwei Abseitstore. Der Torverlauf war: 2:0, 2:1, 2:2, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 4:6, 4:7, 4:8. Überraschend, turbulent, und hohe Wogen der Fußballbegeisterung schlagend, verlief die Partie bis 20 Minuten vor Schluss, als die bessere Kondition der Gäste ihre siegbringenden Früchte zahlenmäßig trug. Besonders erwähnt wurden von unserer Ersten: Schmiedhauser, beide Klökler, Frank, Engelmann, Kirst, Wiggenhauser, Reichle.
Bei der Reportage aus dem Konstanzer Stadion mit Rolf Wernicke, Fritz Walter und Ernst Klökler, kam auch die Konstanzer Fußballmutter, Frau Berta Günter, mit ihren 74 Jahren zum Wort. Man will ihr Herzklopfen vor Begeisterung am Rundfunk gehört haben.
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20. Juni 1947: Zur Platzeinweihung hatte der FC Dettingen unsere Erste zu einem Werbespiel eingeladen. Dettingen kam mit 20:1 unter die Räder. 1947/48: Die Zonenliga Süd umfasste jetzt 12 Vereine. Dazu kam in diesem Jahr Fortuna Freiburg, Eintracht Singen, Trossingen und Laupheim. 15. Juli 1947: Die 1. Generalversammlung des VfL fand nach dem Kriege im St. Johann statt. Zur Diskussion stand die sportliche, organisatorische und finanzielle Situation. Die Wahlen des Vorstandes ergaben: 1. Vorsitzender Graf L. Douglas, 2. Vorsitzender Otto Schroff, Schriftführer Willy Häußler, 1. Kassier Karl Bühler, 2. Kassier Herm. Strobel, Sportausschuss-Vorsitzender Edg. Rümele, Beisitzer Max Müller, Willy Häußler; Abteilung Handball: Carl Hain; Hockey: Alb. Büchele; Schwimmen: A. Eckert; Gymnastik: Willy Stadel und Frau Salg;
Jugendleitung: Alfred Stritt.
14. September 1947: Die Verbandsspiele beginnen wieder. 12. Oktober 1947: Privatspiel VfL Konstanz Fortuna Freiburg 4:2 (0:2). Schönbeck spielte das erste Mal mit. 3500 Zuschauer. 16. November 1947: FV Offenburg VfL Konstanz 1:2 (0:1). Das erste gewonnene Spiel. Schönbeck sehr gut.
13. Februar 1948: Das Pokalspiel SC Baden-Baden VfL Konstanz I ging 1:2 (1:1) für uns aus. 15. Februar 1948: VfL Konstanz FV Offenburg 0:2 (0:2). In drei schwachen Minuten erzielt. Konstanz sonst dauernd im Angriff und überlegen. Schilli, der Torwart der Offenburger, war der Meister des Spiels. 7. März 1948: VfL Konstanz ASV Villingen 0:1 (0:0. Im Pokalspiel ausgebootet. 7000 Zuschauer. 9. Mai 1948: Handball: VfL Konstanz SpV Radolfzell 10:5. Handball-Abteilung des VfL Bezirksmeister mit 12 Spielen und 19 Punkten. Neuer Trainer Hack von Fürth. 31. Juli 1948: Jahreshauptversammlung im St. Johann. Verein hat 1480 Mitglieder. Turner stärkste Abteilung. Breitenarbeit bei der Jugend. Graf L. Douglas wieder Präsident. Sonst alte Funktionäre.
5./7. September 1948: Zonenligaauswahl 1. FC Nürnberg 2:7 (1:5). Bestes Fußball-Lehrspiel; 17000 Zuschauer. Zonenliga-Mannschaft: Volz, Uetz, Hamburger, Klökler, Kammerer, Joachimski, Schöndienst, Vögele, Kirst, HeImig, Reichle. Nürnberger Mannschaft: Prumer, Überlein I, Knoll, Schober, Kennemann, Gebhard, Herbolzheimer, Morlock, BücheI, Überlein II, Hagen. Am Dienstagabend spielten die Nürnberger mit Heiner Stuhlfauth im Tor gegen unsere Erste und gewann 10:3. Es hätte auch 10:6 heißen können. Eine Bodensee-Dampferfahrt war für die Gäste und Vereinsmitglieder ein herrlicher Abschluss für diese denkwürdige Veranstaltung.
In diesem Jahre, am 12. Juli 1949, wurde bekannt, dass mit dem Spieljahr 1950/51 das Vertragsspielersystem eingeführt werde. Unser ganzes Trachten war deshalb auf dieses Spieljahr hin, eine gute Mannschaft auf die Beine zu bringen. Das ist uns gelungen. 2. Dezember 1948: Die Exspieler von Nürnberg, Trautner, Horlamus und Lehrrieder wurden spielfrei.
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 | 3. Mai 1949: Mit dem Erfolg im Pokalspiel VfL Konstanz SC Baden-Baden 5:3 (bei Verlängerung 3:3) kommen wir in das Pokalendspiel mit VfL Freiburg. 1. Juni 1949: Privatspiel VfL Konstanz I VfB Stuttgart 2:4 (2:2) bei 5000 Zuschauern. 7. Juli 1949: In der Mitgliederversammlung anfangs Juni 1949 wurde ein neuer Sportausschuss gewählt: Sportausschuss-Vorsitzender Edgar Rümele, Kaufmann; 1. Kassier E. Braun, Oberpostinspektor; Jugendleiter F. Schneider, Kaufmann; Beisitzer M. Müller, Installateurmeister, L. Müller, Bäckermeister, R. Hendel, Schlossermeister. Am 2. Juni 1949: VfL Freiburg VfL Konstanz 2:1 (1:1) nach Verlängerung. Freiburg damit Pokalmeister. Mannschaftsaufstellung: Trautner; Klökler I, Engelmann; Klökler II, Kirst, Reisacher, Sippel,
Horlamus, Schulze, Lehrrieder, Reichle. 7. August 1949: Privatspiel VfL Konstanz FC Zürich 3:1 (2:0). 13. August 1949: Privatspiel VfL Konstanz FC Pforzheim 2:1 (2:1).
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11. September 1949: VfL Konstanz VfL Freiburg 2:1 (0:0). 1. Halbzeit Sturm auf Freiburger Tor ohne Erfolg. Erstes Tor von Freiburg, dann schoss Vögele zwei Tore nach Maß. Konstanzer Mannschaft: Trautner, Zettel, Mosch, W. Klökler, Kirst, Treutle, Schulz, Horlamus, Vögele, Lehrrieder, Reichle. 22. September 1949: Jahreshauptversammlung: 1. Vorsitzender wieder Graf L. Douglas, 2. Vorsitzender M. Salg, sonst unverändert. 7. Oktober 1949: VfL Konstanz Sportverein Innsbruck 6:0 (2:0). Der Tiroler Meister wird glatt ausgespielt. In Zürich trafen sich Schwimmer dreier Nationen: Schweizer, Franzosen und Deutsche. Auch die Teilnehmer vom VfL kehrten mit zwei Preisen heim.
11. Dezember 1949: VfL Konstanz FC Freiburg 2:2 (0:1); packendes, dramatisches Spiel.
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1919, nach dem 1. Weltkrieg, ist der Verein für Rasenspiele Konstanz am 22. Juni erstanden. Im Oktober 1919 trat er dem Süddeutschen Fußballverband mit dem Beginn in der C-Klasse bei. Nach Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse erfolgte der Aufstieg zur B-Klasse. 1920 und 1921 verblieb er in der B-KIasse, 1921/1922 wurde in der B-Klasse die Meisterschaft errungen. 1922/ 1923: Absolvierung der Spiele in der A-Klasse und Erringung der Bezirksmeisterschaft. 1923/1924 mit den Spielen um die Gaumeisterschaft beschäftigt, aber verpasster Aufstieg zur Kreisliga. Bis 1928 also A-Klasse. Am 20. Mai 1928 wurde mit dem ersten Entscheidungsspiel, VfR Konstanz Fußballverein Rottweil, gewonnen 7:1, und dem zweiten Spiel, VfR Konstanz Sportclub Schwenningen 1:1,
die A-Klassenmeisterschaft errungen und damit der Aufstieg zur Kreisliga erreicht.
In der Generalversammlung, im Frühjahr 1927, wurde 1. Vorsitzender S. Alexander, 2. Vorsitzender Fritz Nutto, 1. Schriftführer Jakob Rieck, Jugendleiter Hermann Dreher.
21. Oktober 1928: Das erste Spiel gegen den FCK 1900 I wird mit 0:4 verloren. März 1929: Nach dieser Generalversammlung hieß der Vereinsvorstand: 1. Vorsitzender Rektor Max Trautwein, 2. Vorsitzender Hans Bernhardt, Mitarbeiter A. Keller, J. Rieck, L. Hofmann, K. Hoffmann, G. Saier, H. Dreher, L. Wäschle, Schley, Ulrich, Dr. F. Saier, Beisitzer: Dr. Neef, Bauer, Brodmann, Fritz Nutto, Ott und E. Müller.
22. Juni 1929: Das 10-jährige Vereinsjubiläum wurde u. a. mit einem Fußballturnier gefeiert. Das Entscheidungsspiel um den ersten und zweiten Pokal zwischen dem FC Konstanz 1900 I und dem FC Villingen 08 I wurde vom FC 1900 mit 6:1 gewonnen. Damit war der FCK 1900 der erste Pokalsieger, 2. war FC Villingen, 3. FC Lustenau und 4. der VfR Konstanz. Herr Stadtrat A. Greif wurde bei dieser Feier zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
18. August 1929: Das 1. auswärtige Verbandsspiel gegen Sportclub Schwenningen wurde 5:0 gewonnen. 6. Oktober 1929: FCK 1900 VfR Konstanz 3:1 vom FCK gewonnen. Ganz besonders hervorragend beurteilt wurden: Fritz Nutto und Torwart Braunwarth. 8. Dezember 1929: Lokaltreffen VfR Konstanz FCK 1900 1:3 wieder vom FC gewonnen.
12. Juli 1930: Die Generalversammlung wählte zum Vorsitzenden wieder Max Trautwein, zum 2. Vorsitzenden Husel, Schriftführer Saier und Neudecker, Kassier J. Rieck, Sportausschuss-Vorsitzender Hofmann, Jugendleiter L. Holenstein und Knoll, Sportlehrer war Deubel. 24. Januar 1931: Am Wintervergnügen wurden mit der silbernen Ehrennadel geehrt: F. Nutto, Rieck, Jakob, Hör, Dr. Neef, Hagen, Brecht, Gförer, Dannecker und Geßler.
8. Februar 1931: Verbandswettspiel FCK 1900 VfR 4:2, gewonnen vom FCK. 19. April 1931: Letztes Spiel der Saison, VfR Konstanz FC Radolfzell 0:0. An 8. Stelle der Tabelle bei 22 Spielen mit 55:44 Toren und 15 Punkten.
6. Juni 1931: Jahreshauptversammlung und Wahl zum 1. Vorsitzenden: Oberpostsekretär Kaiser, 2. Vorsitzender Max Trautwein, Sportausschuss-Vorsitzender Fritz Nutto. 4. Juni 1932: Generalversammlung: Fusion über den Namen FCK-VfR abgelehnt. Für Fusion mit neutralem Namen gestimmt.
5. Juni 1932: Bei den Badischen Leichtathletik-Meisterschaften in Lahr starten 4 Angehörige des Regiments für den VfR Konstanz. Kopf 4. Sieger im 5000-m und 3. im 10000-m-Lauf. Wurster erreicht im Hochsprung den 3. Platz, Köllhofer und Wurster schlugen im 100-m-Lauf den vorjährigen Meister. In der 4x100m-Staffel wurden 1. Sieger: Gädecke, Brenner, Wurster, Köllhofer.
27. November 1932: VfR Konstanz Meßkirch 2:0. Damit Halbzeitmeister. 27. Mai 1933: Generalversammlung: 1. Vorsitzender Rechtsanwalt I. Meschenmoser, 2. Vorsitzender Rektor Trautwein, 1. Schriftführer Sorgius, 2. Schriftführer E. Lippert, 1. Kassier Hamele, Sportausschuss-Vorsitzender Feldw. Sorgius, Jugendleiter Hamele, Leiter der Handballabteilung Maurer, Pressewart Hofmann, Sportarzt Dr. Seiz. In dieser Versammlung wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Rektor Max Trautwein und Fritz Nutto.
26. August 1933: Im Rahmen der Vereinfachungsbestrebung des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen wurde am 26. August 1933 die Spielvereinigung Konstanz aus den Stammvereinen FCK 1900 und VfR Konstanz gegründet. 29. Oktober 1933: Spielvereinigung Konstanz FC Villingen 2:1, mit Glück gewonnen. Mannschaftsaufstellung: Braunwarth, Zuber, Uetz, Tremmel, Brodmann, Nabholz I, Keller, Fr. Schneider, Stadelhofer, Hoffmann, Eichsteller.
14. Juli 1934: In dieser Generalversammlung wurde der Vereinsname wieder in FCK 1900 geändert. Die Folge davon war, dass im Herbst der VfR Konstanz wieder erstand. 7. Oktober 1934: Der VfR Konstanz hat gegen Gottmadingen wieder sein erstes Verbandsspiel mit 2:0 gewonnen. 17. März1935: VfR Konstanz FC Singen 1:0 für VfR um die Entscheidung der Gruppenmeisterschaft und damit Bezirksligameister Oberbaden, Gruppe I. 21. April 1935: Im 4. Pokalspiel VfR Konstanz FV Offenburg 1:2 verloren und ausgeschieden. In den Aufstiegsspielen zur Gauliga war 1. Amicitia Viernheim, 2. Brötzingen und 3. VfR Konstanz. Das letzte Spiel gegen Brötzingen in Konstanz ging 1:1 aus. Brötzingen hatte einen guten Tag, der VfR einen schlechten. 2000 Zuschauer.
2. Februar 1936: Lokalspiel VfR Konstanz FCK 1900 2:0 für VfR gewonnen. 22. März 1936: Das PokalspieI gegen FCK 1900 I gewinnt der VfR 4:1. 10. Mai 1936: Privat. Karlsruher Fußballverein VfR Konstanz 6:1 (1:1) für Karlsruhe. In der ersten Halbzeit mit Stuhlfauth, in der 2. mit Kuttin im Tor. Stuhlfauth kehrt wieder nach Nürnberg zurück. Mit dem Abschluss des Spieljahres 1935/1936 wurde der VfR Konstanz Zweiter der Tabelle.
31. Januar 1937: VfR Konstanz FC Singen 4:1. Es hieß: VfR in Meisterform. 28. Februar 1937: FC Villingen VfR Konstanz I 2:3 für VfR gewonnen. Der entscheidende Konstanzer Sieg zur Meisterschaft 1936/1937. 21. März 1937 bis 18. Mai 1937: In den Aufstiegsspielen gegen Ilvesheim, KehI, Sportclub Freiburg, Phönix Karlsruhe, Wiesloch und Neureut war es auch in diesem Spieljahr nicht möglich, den Aufstieg zu erzielen.
15. Juli 1937: In der Generalversammlung wurde Regierungsrat Schneider wieder Vereinsführer und Stellvertreter Assessor Kamm, Jugendleiter Fritz Nutto, 1. Kassier Brodmann, Schriftführer Horn, technischer Leiter für Fußball L. Hofmann, Handball Häßler, Handball Frauen Schröfel. 15. Januar 1938: Beim Wintervergnügen wird Assessor Kamm zum Vereinsführer berufen. Von der guten Kameradschaft zwischen Militär und Zivil wird vom Vereinsführer gesprochen. Der Tannenhof DJK-Platz wird erwähnt. Platzsorgen machen sich bemerkbar. 15. Februar 1938: Im Handball wird der VfR Konstanz Meister der 1. Kreisklasse.
8. Mai 1938: Entscheidungsspiel in Singen: VfR Konstanz I FC Singen I vom VfR gewonnen. Meister der Spielzeit 1937/1938 in Abteilung 7 des Bezirks Gau Baden. Mannschaftsaufstellung: Lutz, Walschburger, llg, Hochgesandt, E. Klökler, Maier, Volmer, Muck, Bitzer, Niedermann, Eichsteller. Bei den Aufstiegsspielen gegen Offenburg und Sportclub Freiburg kam der VfR wieder mit 2 Punkten an die 3. und letzte Stelle.
2. Juli 1938: In der Generalversammlung wird Assessor Kamm wieder Vereinsführer. Zu einem erneuten Antrag auf Zusammenschluss VfR Konstanz FCK 1900 wird verlangt, dass Schulden des FC vorher getilgt werden. Der VfR war ohne Schulden.
8. Januar 1939: VfR Konstanz FC Singen 1:3. Die VfRler vergaßen den herzhaften Torschuss. 26. Februar 1939: FC Villingen VfR Konstanz 7:1. Es kam nur zum Ehrentor. 13. Oktober 1940: VfR Konstanz I gegen FC Konstanz 1900 I 3:1 (2:1). VfR stellt ältere, kräftige Mannschaft, der FC nur noch jüngere Kräfte. 21. Oktober 1940: Carlo Brücke, Oberstleutnant und Kommandeur im Felde, durch plötzlichen Tod verschieden. 17. November 1940: FC Singen VfR Konstanz 1:3 (1:1). 1. Mai 1941: Privat. FC Singen 04 VfR Konstanz I. VfR Konstanz tritt mit kompletter Mannschaft an, 0:6 (0:2) für VfR. 9. Juni 1941: VfR Konstanz I FCK 1900 I 5:3 (5:1). Spannendes Treffen.
15. Juni 1941: Um die Bezirksmeisterschaft in Radolfzell. VfR Konstanz I FC Stockach I 7:0. Damit Bezirksligameister mit Aufstiegsmöglichkeit zur Oberliga. VfR hat jedoch Teilnahme an Oberligarunde ausgeschlagen (nach Rücksprache mit Gaufachwart). 3. Oktober 1941: VfR Konstanz hat wegen Spielermangel vorläufig seine erste Mannschaft zurückgezogen.
4. Februar 1942: Pokalspiel VfR Konstanz Notgem. FCK 1900-Wollmatingen 7:1 (4:0). 22. März 1942: Pokalspiel VfR Konstanz I Sportgem. SS Radolfzell 2:5 (0:2). VfR hat nur noch 4 Spieler der vorjährigen Mannschaft. 8. August 1942: VfR I FCK 1900 I 2:1 (1:0). Faires, kampfbetontes Spiel. 4. Oktober 1942: VfR Konstanz I FCK 1900 I 2:3 (1:3). 11. Oktober 1942: FC Singen 04 I VfR Konstanz I 8:1 (3:1). 1. Halbzeit völlig ausgeglichen. Erwähnt: Tremmel ist überall.
19. November 1942: Jeder Verein kann sich 6 Jugendliche für die 1. Mannschaft vom Verband freigeben lassen. 3. Januar 1943: VfR Konstanz I FC Singen I 7:1 (4:0). VfR mit neuen Spielern. 8. Februar 1943: VfR Konstanz I nimmt an den Verbandsspielen nicht mehr teil.
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Die Aufwandsentschädigung der Amateure wird auswärts auf 14, DM, am Platz auf 8, DM festgesetzt. 16. April 1950: VfL Konstanz FV Offenburg 6:0 (2:0), 2500 Zuschauer. VfL spielte in blendender Form. 23. April 1950: SSV Reutlingen VfL Konstanz 4:0 (0:0). trotz der vier Tore waren die Konstanzer gleichwertig. 30. April 1950: VfL Konstanz SV Tübingen 1:1 (0:0); Tübingen glich 10 Minuten vor Schluss aus. 21. Mai 1950: Privatspiel VfL Konstanz Stuttgarter Kickers 5:2 (2:1). 26. Mai 1950: VfL Konstanz FC Luzern 5:1 (3:1). 4. Juni 1950: VfL Konstanz VfL Schwenningen 4:0 (2:0). Damit auf dem 5. Platz und Teilnehmer an den Qualifikationsspielen in der Oberliga Süd (1. Division). 6. Juni 1950: 18er Oberliga Süd mit 2 Südliga-Vereinen wird beschlossen.
25. Juni 1950: Drittes Qualifikationsspiel FC Freiburg FC Singen 0:3 (0:2) für Singen. Damit kam FC Singen in die Oberliga, 1. Division, und FC Freiburg und VfL Konstanz in die 2. Division. 20. Juli 1950: In der Handball-Landesliga Südbaden-Ost errang die Mannschaft des VfL Konstanz die Meisterschaft mit 17 Spielen, davon 15 gewonnen und zwei verloren mit 140:80 Toren und 30 4 Punkten. 13. August 1950: VfL Konstanz FC Kreuzlingen 6:1 (2:0). Mit neuen Spielern Zoch, Hanisch und Binder. 20. August 1950: SV Tübingen VfL Konstanz 2:1, Rückspiel in Konstanz 4:0 verloren (neuer Spieler im Tor: Prade). 27. August 1950: VfL Konstanz Jahn Regensburg 1:3, Rückspiel in Regensburg 5:1 verloren. 30. August 1950: VfL Konstanz FC Saarbrücken 2:3 (Freundschaftsspiel).
3. September 1950: TSV Straubing VfL Konstanz 2:3, Rückspiel in Konstanz 1:5 verloren (am Schluss noch Schlägerei). 17. September 1950: VfL Konstanz SV Wiesbaden 3:2, Rückspiel in Wiesbaden 8:3 verloren. 29. Oktober 1950: Wacker München VfL Konstanz 1:0, Rückspiel in Konstanz 2:4 verloren. 19. November 1950: Hessen-Kassel VfL Konstanz, 4:0 Rückspiel in Konstanz 2:1 gewonnen. 26. Dezember 1950: VfL Konstanz Stuttgarter Kickers 6:1 Rückspiel in Stuttgart 10:1 verloren.
Der Waldheimplatz wird mit unseren Mitgliedern ausgebaut. 23. Juni 1951: In der Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung des VfL Konstanz wird technischer Leiter der Fußballabteilung Rudolf Dietrich, Sportausschuss-Vorsitzender L. Riedmüller, 1. Kassier: Linder und Braungart. Leiter der unteren Mannschaften: H. Spennemann, Jugendleiter: F. Schneider. Beim Sportausschuss Förderer und Betreuer: Helle Müller, J. Käs, Friedmann, Dieringer und bei der Jugend: Röth, Kugler und Schwarz. 21. Juli 1951: Die Generalversammlung des VfL Konstanz wird vertagt, weil die Turner zur Selbständigmachung aus dem Verein austreten wollen. 5. August 1951: Zur Platz- und Saisoneröffnung spielt der VfL Konstanz gegen den FC Singen 04 3:4 (1:4). Als Neuzugang sei vermerkt: der Oberligaspieler Helmut Fritz vom BC Augsburg.
29. August 1951: Die Neugründungsversammlung des Turnvereins 1862 findet am 31. August 1951 statt.
1. September 1951: 1. Amateurliga Südbaden. Über die Spiele in diesem Spieljahr wird nur festgehalten, dass der VfL Konstanz an 3. Stelle der Tabelle stand und die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft erzielt hatte. Bei 34 Spielen, 19 gewonnen, 7 unentschieden und 8 verloren mit 92:51 Toren und 45 23 Punkten. 27. April 1952: Das Endspiel VfL Konstanz ASV Freiburg mit 4:0 (1:0) bestritt die 1. Mannschaft mit folgender Aufstellung: Trautner, Henkenhaft, Neuendorf, Heberlein, Zettel, Treutle, Fritz, Sellmann, Schulze, Schocker und Müller. 3. Mai 1952: Privatspiel VfL Konstanz BSC Lokomotive Meiningen 2:0 (0:0). Es waren sympathische Gäste aus Thüringen.
5. Juni 1952: In der Jahreshauptversammlung verblieb der bisherige Vereinsvorsitzende Graf L. Douglas. Er übernahm auch den Sportausschuss mit den Beisitzern Reisacher und Wiggenhauser. Dem Verbandsspieljahr 1952/53 gehörten 16 Vereine an. Für die Absteiger stieg in die 1. Amateurliga der FC Radolfzell auf. 14. Mai 1953: Jahreshauptversammlung. Neuer 1. Vorsitzender Kaufmann Rud. Dietrich, 2. Vorsitzender Christian StadeI, Sportausschuss-Vorsitzender Felix Grüneberg, 1. Schriftführer Helle Müller, 1. Kassier K. Braungart, Leiter der Rollschuhabteilung: H. Gerspacher, Hockey: Fr. Dörflinger, Ringtennis: Erwin Kraus, Tischtennis: Himmelsbach, Jugendleiter Fritz Schneider, Leiter der unteren Mannschaften A. Spennemann. Auf der Tagesordnung stand u. a. die Namensänderung.
Nach langen Verhandlungen erhielt der Verein den Namen Fußballclub Konstanz 1900 Verein für Rasenspiele e.V. Die beiden Grafen L. und W. Douglas wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 22. Juni 1953: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt Klarstellung der Finanzlage durch den 1. Vorsitzenden Rudolf Dietrich. Gegenmaßnahmen: Mitgliedsbeitragserhöhung, Trainerwegfall, Geschäftsführerwegfall. 9. August 1953: Beginn der Verbandsspiele mit: FCK 1900 /VfR I VfR Stockach 5:1, Rückspiel in Stockach 4:2. 16. August 1953: SV Schopfheim FCK 1900/VfR 10:0; es war eine Katastrophe. Rückspiel in Konstanz 1:0 gewonnen.
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 | 16. August 1953: Die A-Jugend gewinnt in Lampertheim nach einem 3:1-Erfolg über den Nachwuchs der Offenbacher Kickers die Süddeutsche Jugendmeisterschaft. Ein stolzer Erfolg für den FC Konstanz 1900/VfR! 11. Oktober 1953: FCK 1900/VfR SC Freiburg 4:0, Rückspiel in Freiburg 3:3. 15. November 1953: FC Rastatt FCK 1900/VfR 1:1, Rückspiel in Konstanz 4:2 gewonnen. September 1953: Das Länderspiel Deutschland B Schweiz B im Konstanzer Stadion endete vor 25000 Zuschauern 2:0 für Deutschland, nach hart erkämpftem Sieg. Das Vorspiel bestritt die Jugend A I vom FCK 1900/VfR gegen die 1. Jugend von Grasshoppers Zürich mit 4:1 (0:1).
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stehend von links: Trainer Fritz „Pi“ Schneider, Hans Filleböck, Sigi Schmidt, Roland Faigle, Martin Mono, Achim Stocker, Rolf Benz, Manfred Lieb, Kurt Schätzle.
vorne von links: Winfried Riegel, Herbert Geiser, Günther Bernhard, Eberhard Schwarz, Harald Stier.
9. Januar 1954: Beim Wintervergnügen hatten wir wieder ein volles Haus. Sehr gute Darbietungen. Verschiedene Ehrungen. Ehrenbrief vom Südbadischen Fußballverband für Verdienste um besonders gute Jugendarbeit erhalten. 14. Mai 1954: Jahreshauptversammlung. Im Sportbetrieb Breitenarbeit. 7 aktive, 20 Jugendmannschaften. Hockeyabteilung: Trotz Platzmangels steter Spielbetrieb. Die Schulden haben abgenommen durch dankenswertes Entgegenkommen der Konstanzer Geschäftsleute. Über 100 Ehrungen an jahrzehntelange Mitglieder. Wahlen erbrachten als 1.Vorsitzenden R. Dietrich, 2. Vorsitzenden Chr. Stadel, Spielausschuss-Vorsitzenden F. Grüneberg, Beisitzer: P. Matheis, L. Riedmüller, Gebauer.
27. Juni 1954: FCK 1900/VfR Duisburger Spielverein 1:7 (0:5). Am Anfang der Spielzeit 1954/55 stand unsere 1. Mannschaft mit folgenden Spielern: Bernhard, Strobel, Neuendorf, Sippel, Benz, Tröndle, Stier, Dormeier, Lieb, Fritz und Reichle. 15. August 1954: FCK1900/VfR VfR Bühl 3:0, Rückspiel in Bühl 3:3. 11. September 1954: FV Offenburg FCK 1900/VfR 0:3, Rückspiel in Konstanz 3:1 gewonnen. Mit dem letzten Spiel gegen Schopfheim wurde der FCK 1900/VfR Tabellenzweiter und damit teilnahmeberechtigt an den Gruppenspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft der Zweiten. Gegen Würzburger Kickers wurde 3:1 und 3:1 verloren, gegen FC Eislingen 3:2 und 2:0. Damit in vier Spielen 4:11 Tore und 0 8 Punkte.
4. März 1955: Thema sind die neuen Sportplätze. Für Enteignung von 3 Sportplätzen ist im Laufe der Zeit nur der Platz am Schänzle Wirklichkeit geworden. 20. Mai 1955: Jahreshauptversammlung. Wahlen erbrachten als 1. Vorsitzenden R. Dietrich, 2. Vorsitzenden Chr. Stadel, 3. Vorsitzenden und Spielausschuss-Vorsitzenden Paul Matheis, 1. Schriftführer (Geschäftsführer) W. Held; 1. Kassier Braungart, Jugendleiter Schneider und Röth. 12. Juni 1955: Privatspiel FCK 1900/VfR Karlsruher SC 1:5 (0:3). Wolkenbruchartiger Regen bis kurz vor dem Spielbeginn beeinflusste das Spielergebnis und auch in finanzieller Hinsicht stark. 17. Juni 1955: Um die Grenzlandtrophäe spielen FCK 1900/VfR und FC Singen 04 I 2:2 (1:2). 25. Juni 1955: Privatspiel FCK 1900/VfR Hamburger SV 2:4 (2:0). Die Hamburger mussten ihren Sieg schwer erringen.
A1 1955: Süddeutscher Vizemeister, Badischer Meister, Südbadischer Meister.
stehend von links: Trainer Fritz „Pi“ Schneider, Winfried Riegel, Gebhard „Gäbi“ Ludwig, Werner Graf, Manfred Hirn, Walter Köninger, Dieter Graf, Dieter Buhl (Ersatz).
vorne von links: Wolfgang Hölzer, Spielführer Eberhard Schwarz, Peter Zink, Ludwig Huber, Herbert „Häbi“ Geiser; nicht im Bild: Winfried Moll.
3. Juli 1955: Beim 50jährigen Vereinsjubiläum des FC Kreuzlingen ist unsere Erste wieder Jubiläumsspielverein. FC Kreuzlingen I FCK 1900/VfR 2:8 (0:5). 4. August 1955: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der Rücktritt unseres sehr verdienten 1. Vorsitzenden Kaufmann Rudolf Dietrich bekannt gegeben. Neugewählt wurde als 1. Vorsitzender Graf Wilhelm Douglas.
1. Oktober 1955: Erstes Spiel der 1. Mannschaft auf dem Hartplatz am Waldheim. 10. Juni 1956: Der Sportplatz am Schänzle wird eingeweiht. 29. April 1956: Meister des Verbandsspieljahres 1955/56 FC Villingen, 2. FV Offenburg, 5. FCK 1900/VfR. 25. Mai 1956: Jahreshauptversammlung. Wahlen ergaben: 1. Vorsitzender Graf W. Douglas, 2. Vorsitzender Felix Grüneberg, 3. und Sportausschuss-Vorsitzender Paul Matheis (Beisitzer Zeisel und Riedmüller), 1. Schriftführer W. Held, 1. Kassier Braungart, Jugendleiter Fr. Schneider, Leiter der Schülerabteilung Günter Achilles.
19. August 1956: FCK 1900/VfR FC Villingen 2:1 (Rückspiel in Villingen 1:1). 16. September 1956: FCK 1900/VfR FV Offenburg 1:2 (Rückspiel in Offenburg 2:2).
Am 5. Oktober 1956 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Kassier stellt Schuldenfreiheit fest.
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22. April 1957: Um die Südbadische Amateurmeisterschaft 1956/1957. Entscheidungsspiel in Donaueschingen. FCK 1900/VfR I FV Offenburg I 3:0 (2:0) souverän gewonnen. Konstanz war damit Meister. Mannschaftsaufstellung: Zink, Strobel, Ludwig, Klökler, Benz, Neuendorf, Müller, Laurisch, Bold, Hirn, Dieter Graf. Trainer Heinz Mosch. 28. April bis 27. Mai 1957: An den Spielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft nahmen teil: 1. Amicitia Viernheim, 2. VfB Friedrichshafen, 3. Borussia Fulda, 4. FCK 1900/Vf R, 5. FC Bamberg. Der FCK 1900/VfR kam an die 4. Stelle mit 2 gewonnenen und 2 verlorenen Spielen. 6. August 1957: FCK 1900 I Motor Oberschöneweide, Berlin (OZ), 4:2 (1:1). 29. September 1957: FV Offenburg FCK 1900/VfR 5:1 (0:2), Rückspiel in Konstanz 1:1. 10. September 1958: SpFreunde Saarbrücken A.H. A.H. FCK 1900/VfR 2:2.
30. Dezember 1958: Zu diesem Zeitpunkt war der FCK 1900/VfR dreifacher Halbzeitmeister, und zwar 1. Mannschaft, 1 b und 3. Mannschaft.
15. Mai 1959: Jahreshauptversammlung. Punkte: Platznöte, neue Verbandsspieleinteilung, vom FCK 1900/VfR angeregt. Mitgliederstand 900, 673 Erwachsene und 227 Jugendliche. Die erste Mannschaft errang den 2. Platz, ebenfalls kam die 3. auf den 2. Platz.
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Durch die Initiative des Herrn Studienrat Röth konnten wir 25 neue geprüfte Schiedsrichter ausbilden. Die Anlage eines Hockeyplatzes soll Wirklichkeit werden. Bei der Tischtennis-Abteilung wurden die Damen Pokalsieger. Einstimmig wiedergewählt wurde der 1. Vorsitzende, Herr Graf W. Douglas, und die übrigen Vorstandsmitglieder. An die Stelle des 2. Vorsitzenden kam Herr Graf L. Douglas.
21. Juni 1959: Beim 50jährigen Jubiläum des FC Wollmatingen FCK 1900/VfR I Jubiläums-Gastverein. Wegen Wolkenbruch beim Stand von 0:0 in der ersten Halbzeit abgebrochen.
8. Juli 1959: Der Vereinsvorstand beantragt beim Südbadischen Fußballverband eine andere Spieleinteilung für baden-württembergische Vereine im Bodensee-Schwarzwaldgebiet.
3. Oktober 1959: Deutschland B Schweiz B 0:1 (0:0). 28000 Zuschauer.
8. Dezember 1959: Außerordentliche Mitgliederversammlung. Haupttagesordnung: Die Kasseneinnahmen stehen im Missverhältnis zu den laufenden Ausgaben. Ursache: Geringere Zuschauerzahl. Allgemein hohe Unkosten.
11. Januar 1960: An einer außerordentlichen Tagung der Vereine vom Bodensee- und Schwarzwaldgebiet nahmen von 24 eingeladenen Vereinen 20 teil. Auf dieser Tagung wurde spontan die Zustimmung zur Schaffung dieser neuen Spieleinteilung, der 1. Amateurspielklasse Bodensee-Schwarzwald-Fußball-Liga, gegeben. 3. April 1960: FCK 1900/VfR SV Mörsch 5:1 (2:0). Mit diesem letzten Spiel der diesjährigen Verbandsrunde erreichte der FCK 1900/VfR den 2. Tabellenplatz. Der 2. Tabellenplatz wurde erreicht mit der Mannschaft: Boch, Körösi, Böhm, Kaiser, Geiser, Benz, Klökler, Mayr, W. Graf, Lieb, Müller, Neuendorf und Reichert.
29. April 1960: Die Jahreshauptversammlung fand am 29. April 1960 im Vereinslokal “Obere Sonne“ statt. Hier wurde u. a. über die neue 1. Amateurspielklasse Bodensee-Schwarzwald-Fußball-Liga eingehend konferiert. Weitere Punkte der Tagesordnung: Das 60jährige Vereinsjubiläum, zu dem der neugewählte 2. Vorsitzende, Kaufmann Paul Matheis, das Festprogramm umriss. Der bisherige Sportausschuss-Vorsitzende, Karl Nutto, würdigte die spielerischen Erfolge der 4 aktiven Mannschaften. Jugendleiter Fritz Schneider nahm nach 11 Jahren verdienstvoller Tätigkeit Abschied von seiner ihm liebgewordenen Jugendarbeit. 17 aktive Mannschaften mit rund 200 aktiven Fußballspielern. Der Verein stellte im Südbadischen Fußballverband die meisten Schiedsrichter, 14, und erhielt dafür ein besonderes Lob.
Auch die Tischtennis- (Landesligameister) und Ringtennisabteilung ist rege tätig. Die Hockeyabteilung spielt mit 3 Mannschaften und kann in Bälde die Verwirklichung eines langen Wunsches eines eigenen Platzes erwarten. Der Mitgliederstand hat die stattliche Höhe von 900. Der Kassier kann für dieses Jahr von einem gesunden Kassenstand berichten. Die Neuwahlen für das Jubiläumsjahr 1960 ergaben als engeren Vorstand (Geschäftsführung) 1. Vorsitzender: Graf W. Douglas, 2. Vorsitzender: Paul Matheis, 3. Vorsitzender und Sportausschuss-Vorsitzender: W. Kirst, 1. Schriftführer (Geschäftsführer): Willi Held, 1. Kassier: Heinrich Amthor, Jugendleiter: Heinz Walther. Als erweiterten Vorstand (Beschlussorgan): 2. Kassier und Schriftführer: Kurt Huber, Leiter des Hockey: Fritz Dörflinger, Leiter der Tischtennis-Abteilung: Himmelsbach,
Ringtennis-Abteilung: Erwin Kraus und als Beisitzer im Sportausschuss: Reisacher, Wiggenhauser und Dietrich. Verwaltungsrat: Stadtrat Walter Schwarz, Studienrat Fischer, August Spennemann, Josef Rist, Jos. Bahr, Stadtrat A. Bader, Ernst Klökler, Erich Zeidler, Otto Moll, Fr. Kamm, Adolf Armbruster, W. Klökler, Franz Fritz, Karl Nutto, Dr. Walter Wild und Frau Stadtrat Klara Leonhardt.
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1960/1961: Das Jahr 1960 war durch zwei Ereignisse gekennzeichnet: Das erste war die Gründung der Schwarzwald-Bodensee-Liga, die vom FC Konstanz angeregt worden war, wobei besonders die Herren Wilhelm und Ludwig Grafen Douglas, Bruno Lehmann und Studienrat Hermann Fischer den angesprochenen Vereinen und Verbänden gegenüber als Begründung nannten, den Spielen der 1. Amateurliga in verstärktem Maße den Charakter von Lokalkämpfen zu geben, durch beträchtliche Abkürzung der Reisewege die Kosten zu senken und den Anhängern der Mannschaft Anreiz zum Mitfahren zu verschaffen. Diese Gründe fanden sofort fast einstimmig Zustimmung der 1. Amateurliga Württemberg. Am 3. 7. fiel die Entscheidung auf dem Verbandstag des SBFV in Radolfzell und des WFV in Aalen. Aus der 1. Amateurliga Südbaden wurden in die neue Liga abgestellt:
FC Konstanz, FC Villingen, FC Radolfzell; aus der 2. Amateurliga: Überlingen, Blumberg, Furtwangen. Der WFV stellte ab: FC Tailfingen, VfR Schwenningen, SV Spaichingen, FC Wangen, FV Ravensburg, FV Ebingen, SC Schwenningen, VfB Friedrichshafen, TuS Burladingen, Olympia Laupheim.
Natürlich ging der Spielbetrieb während dieser Verhandlungen weiter. Neuer Trainer wird der Wiener Nikolaus Cerha. 26. Juni: Junioren-Pokalturnier in Neuhausen/Schweiz: 10 Schweizer und 2 deutsche Mannschaften. Unsere A I unterliegt im Endspiel dem FC Singen 0:5. Gleichzeitig wird sie Zweite in der Sonderstaffel des Bezirks Vl Bodensee hinter FC Singen. 16. Juni: Bodensee-Pokal in Lörrach gegen die Ostschweiz (Benz, Neuendorf, Lieb im Aufgebot); 4:1-Sieg (Lieb dreifacher Torschütze). 19. Juni: Bodensee-Pokal in Schwenningen gegen Württemberg 3:2 gewonnen (Benz und Neuendorf als sehr schlagsicher gelobt). 18./19. Juni: Unser Senioren-Turnier mit 16 Mannschaften aus der Schweiz, Österreich und Süddeutschland. Offenburger FV gewinnt das Endspiel 2:1 gegen Sportfreunde Stuttgart. Vorzügliche Organisation, auch beim Sportlerball am Samstag Abend im Konzil. 20. Juni: Tischtennis-Bezirkstag in Radolfzell: hervorgehoben wird die gute Leistung der Mannschaft des FCK in der Landesliga, Gruppe Ost; Aufstieg in die Oberliga Südbaden. 7. August: Abschiedsspiel aus der alten Südbaden-Liga: FCK Offenburger FV 1:1. 10. August: FCK FC Singen 0:5; Singen gewann erst nach der Pause souverän, während Konstanz in der 1. Hälfte die größeren Chancen hatte.
Das zweite Ereignis und zugleich der Höhepunkt dieses Jahres war die Feier des 60jährigen Jubiläums des Vereins. Das Festbankett am 6. August im Konzil brachte ein Wiedersehen alter FCler aus Basel, Karlsruhe, Waldshut, Mainz, Zürich usw., darunter waren zwei noch lebende Gründungsmitglieder: Otto Kern, Konstanz, und Max Häusermann, Zürich. SBFV vertreten durch den 2. Vorsitzenden, Herrn Stadtrat August Bader, Konstanz. Der 1. Vorsitzende des FCK, Wilhelm Graf Douglas, war über den großen Kreis alter FCler sichtlich erfreut, wies aber in seiner Begrüßungsansprache auch darauf hin, dass der FC besonders auch die Jugend um sich scharen und ihr eine Heimstätte außerhalb der Familie geben wolle. Beträchtliche Zahl von Gratulanten, u. a. FC Singen, Grasshoppers Zürich,
TV Konstanz 1862, der deutsche Fußballmeister Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und viele andere. Anerkennende Worte besonders über die Jugendarbeit des Vereins fand Herr Oberbürgermeister Dr. Helmle.
Ehrungen durch den SBFV: Goldene Ehrennadel für Walter “Vize“ Klökler, weil er 23 Auswahlspiele als vorbildlicher Sportler bestritten habe. Silberne Ehrennadel für den 1. Vorsitzenden, Wilhelm Graf Douglas. Die goldene Ehrennadel des FC erhielten: Paul Matheis, 2. Vorsitzender; Willi Held, Geschäftsführer; Rudolf Dietrich; Albert Himmelsbach, Josef Reisacher, Karl Nutto, Ernst Klökler, Alban Büchele, Hermann Strobel, August Spennemann. Die silberne Ehrennadel des FC wurde überreicht an Max Engesser, Hermann Fischer, Franz Fritz, Brigitte Futterer, Kurt Huber, Lothar Mayer, Heinz Walther, Erich Zeidler. Den gesanglichen TeiI des Abends hatte der MGV “Gemütlichkeit“ unter der Leitung von Chordirektor Robert Lehmann übernommen. Die musikalische Umrahmung und die Tanzmusik besorgte schwungvoll die Kapelle Alfons Lehle.
Höhepunkt der Jubiläumsspiele war die Begegnung Radnicki Belgrad Grasshoppers Zürich 6:2. Die Jugoslawen traten mit einigen Internationalen an und spielten brillanten Fußball. Der 18malige Schweizer Meister war von dem harten Spiel zwei Tage zuvor gegen Cardiff City offensichtlich doch sehr mitgenommen und wirkte müde. Aus einem Hubschrauber, der mitten im Stadion landete, stieg eine junge Dame, die den Spielball und Blumen für die Mannschaft brachte. Durch herrliche Kombinationen führte Belgrad bereits nach 16 Minuten mit 4:0. Nach der Pause verlief die Partie ausgeglichen. 4000 Zuschauer freuten sich über dieses herrliche Lehrspiel bei strahlender Sonne.
Aus der Verbandsspielrunde: 14. August: FC Olympia Laupheim 6:3. Es fing so schön an. Das erste Tor für den FC in der neuen Saison schoss Geiser schon in der 3. Minute. Weitere Tore: Mayr, Graf (3), Lieb. 21. 8. VfR Schwenningen FC 5:3. Bis zur 5. Minute bereits 2:0-Führung der Konstanzer durch Mayr und D. Graf; bei der Pause stand es noch 2:2. Am 28. August: TSV Blumberg FC 1:8, ein Kantersieg, der den 3. Platz in der Tabelle einbrachte. Beim Spiel am 2. Oktober FC SV Spaichingen 6:1 gab der junge Dieter Klökler sein Debüt und schoss das vierte Tor. Eine deutliche Heimniederlage gab es am 16. Oktober: FC SC Schwenningen 1:6. Guten Humor bewies am 14. November beim Spiel FC FC Überlingen 5:1 die Gastmannschaft, als sie (als Letzter der Tabelle) ihren Tormann mit einer großen roten Schlusslaterne einlaufen ließ.
Nach dem Spiel am 26.11. Wangen FC 2:0 nahmen wir nach der Vorrunde den 10. Platz von 16 ein mit 37:33 Toren und 11:17 Punkten.
3. Dezember: Olympia Laupheim FC 3:0; nun sind wir in Abstiegsgefahr, punktgleich mit dem FC Villingen! 31. 12. Silvesterspiel FC Villingen FC 9:1! Das bedeutet den 14. Platz in der Tabelle, d. h. Abstiegsplatz! Ein böser Jahresausklang.
Ernst und “Vize“ Klökler übernehmen das Training. Die letzten Reserven werden mobilisiert: Traber wird wieder im Tor aushelfen, Schmotz in der Läuferreihe, dazu Werner Graf im Sturm zusammen mit Powietzka, dazu der junge D. Klökler und Walzer.
29. Januar: FC VfB Friedrichshafen 3:2, obwohl Friedrichshafen lange Zeit mit 0:2 führte. Der erste Lichtblick seit 7 Spielen. 19. 2. FC Furtwangen 10:2. Lieb erzielt allein 5 Tore, Müller und D. Graf je 2. Während des Spiels wurde eine Gedenkminute eingelegt für den kurz zuvor verstorbenen alten VfR-Spieler und Ehrenmitglied des FCK Fritz Nutto. 1. April: FC Blumberg 3:1. In diesem Osterspiel ging es nochmals um alles, denn der Sieger war vor dem Abstieg gesichert. Bei Blumberg enttäuschte der oft gelobte Innensturm der drei Koulmänner. 9. 4. FC Wangen 5:2. Durch diesen Sieg im letzten Spiel wurde der erstrebte Torausgleich 76:76 erreicht. Konstanz begann furios: 4 Tore von der 10. bis zur 18. Minute! Torschützen: D. Graf (3), Lieb (2). Die Mannschaft: Boch; Benz, Neuendorf; Mayr, Grüneberg, Auer; Schmotz, Müller, D. Graf,
Lieb, Walzer. Die I b als Reserve landete im ersten Drittel der Tabelle.
21. April: Die Jahreshauptversammlung im “Zeppelin“ zeigt trotz des enttäuschenden Sportjahres eine freundliche und konstruktive Tendenz. Die Berichte zeigten, dass die drei anderen aktiven Mannschaften auf vorderen Tabellenplätzen zu finden sind. Ringtennis- und Tischtennisabteilung kamen zu südbadischen Meistertiteln. Die Hockeyabteilung konnte am 16. April ihren neuen Hockeyplatz am Schänzle einweihen. Der bisherige Vorstand fand bei den Wahlen erneut das Vertrauen der Mitglieder: 1. Vorsitzender Wilhelm Graf Douglas, 2. Vorsitzender Paul Matheis, Geschäftsführer Willi Held. Neu gewählt wurde als Vorsitzender des Sportausschusses Oberstudienrat Fritz Kamm.
1961/1962: 29. April: Der FC fährt als erste Sportmannschaft von Konstanz zur Schwesterstadt Fontainebleau, um anlässlich der Verschwisterung der beiden Städte die freundschaftlichen Beziehungen durch den Austausch von Sportmannschaften zu vertiefen, Der Besuch war ein Erlebnis. Das Spiel bot überraschend schöne Spielzüge und endete 3:2 für die Gastgeber. An Pfingsten waren Gäste aus dem Ostsektor der ehemaligen Reichshauptstadt zu Besuch: TuSC Berlin-Oberschöneweide. Sieg der Gäste mit 7:1. In der Pokalrunde gab es Siege gegen Gottmadingen (1:0), Pfullendorf (4:0), Blumberg (4:0), Zizenhausen (9:2). Das Rückspiel gegen Fontainebleau anlässlich des Seenachtfestes brachte dem erstarkten FC einen 5:2-Sieg gegen die blendenden französischen Fußballtechniker durch D. Klökler (2), Lieb (2) und Müller.
Neuer Trainer wird Sportlehrer Lipps aus Pforzheim.
Aus der Verbandsspielrunde seien herausgegriffen: Start gegen Radolfzell 2:0. 1. 10. FC Villingen 3:1. Dramatische Situationen vor beiden Toren. Torfolge: Rußmann 1:0, Lieb 2:0, Rußmann 3:0, Winterhalder 3:1. 8. Oktober: Länderpokal in Kuppenheim: Südbaden Rheinland 3:1 (mit Benz, Neuendorf, Lieb). 25. November: Pokalvorschlussrunde FC Grenzach FC 0:1 nach Verlängerung. Grenzach hatte in den Vorrunden FC Villingen mit 4:0 und den SV Oberkirch mit 5:1 aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Torschütze Leirer in der 99. Minute. 25. Dezember: Am 2. Weihnachtsfeiertag das große Fußballereignis: 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen FC Singen, II. Liga. 0:1 nach Verlängerung (118. Minute). Konstanz war völlig gleichwertig, aber die Routine des Zweitligisten war größer.
13. Januar: Beim traditionellen Wintervergnügen im oberen Konzilsaal, vorbereitet von Paul Matheis, Josef Pfaff und Helle Müller, stand dieses Jahr das “Hohe C“ im Vordergrund, dargeboten von der Sopranistin Margot Erndwein und dem Tenor Bernhard Streibert.
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Nach dem 4:1-Sieg in Schwenningen gegen den SC und dem 3:0-Heimsieg gegen Hechingen sind wir seit 12 Spielen ungeschlagen ! Dieser schönen Serie machte Villingen durch ein 2:1 ein Ende. Die folgenden 5 Spiele brachten wieder Siege: gegen Tailfingen 5:3, gegen Wangen 6:1, gegen Friedrichshafen 3:1, in Ebingen 4:3. Erst mit dem 2:2-Unentschieden in Schwenningen gegen den VfR war der weitere Vorstoß zur Spitze unterbunden. Damit ergab sich folgender Tabellenstand: 1. FC Hechingen 104:50 Tore 46-14 Punkte, 2. SC Schwenningen 103:45 Tore 45-15 Punkte, 3. FC Konstanz 86:39 Tore 43-17 Punkte. Unsere Mannschaft am Schluss der Runde: Kieser; Böhm, Neuendorf; Geiser, Benz, W. Graf; Teutsch, Büsing, Lieb, Rußmann, D. Graf (Mayr).
Unsere Reservemannschaft wurde Meister ihrer Runde mit den Spielern: Juchler; Teutsch, Zeidler; Powietzka, Exner, Just; Rampf, Pawelleck, Näwie, Leirer, Walzer.
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13. Mai: Das Pokalendspiel in Offenburg gegen FV Ettenheim wird 4:0 gewonnen. Der FC Konstanz ist Südbadischer Pokalmeister. Von der oben genannten Mannschaft fehlten Böhm und Rußmann; an ihrer Stelle spielten Grüneberg und Auer. 30. Mai: Die Jahreshauptversammlung im “Graf Zeppelin“ nahm nach zunächst einstimmiger Wahl der Herren WilheIm Graf Douglas zum 1. Vorsitzenden und Carl Ummenhofer zum 2. Vorsitzenden bei der Wahl zum Sportausschuss turbulente Formen an, so dass sich die Einberufung einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung als notwendig erwies. Auf dieser wurde am 20. 6. der Gesamtvorstand nachgewählt: 1. Vorsitzender Wilhelm Graf Douglas, 2. Vorsitzender Carl Ummenhofer, Spielausschuss-Vorsitzender Adolf Berges, Schriftführer Willi Büsing, Kassier H. Amthor, Jugendleiter Heinz Walther.
Graf Douglas ermahnt zur Einigkeit, denn nur so könne ein so großer Verein erfolgreich seine Aufgabe, besonders der Jugend gegenüber, erfüllen. Da der Stadtrat im April darüber debattiert hatte, dass der FC schnell einen neuen Sportplatz erhalten soll, sei hier einmal die Zahl der aktiven Mannschaften genannt: es sind z. Z. 17 Fußballmannschaften, 4 TT-Mannschaften, 2 Ringtennismannschaften und 4 Hockeymannschaften.
1962/1963: 27. Mai: Freundschaftsspiel gegen SV Mörsch 6:4 gewonnen. Zu Beginn wurden die beiden Spieler Benz und Neuendorf für ihr 400. Spiel in der 1. Mannschaft geehrt. 30. Juni/1. Juli: Das 6. Internationale Senioren-Fußballturnier des FC. Turniersieger und Gewinner des Wanderpokals der Stadt Konstanz wurde der MTV Ingolstadt, der im Endspiel die SpVgg Hof mit 1:0 schlug.
14./15. Juli: Süddeutsche Fußball-Jugendmeisterschaft in Konstanz. Zum vierten Mal wurde der Karlsruher SC Süddeutscher Jugendmeister durch einen 3:1-Sieg über den FC Nürnberg. 28. Juli: Der Bundestag des DFB beschließt, ab 1. 8. 1963 eine Deutsche Fußball-Bundesliga mit Lizenzspielern einzuführen.
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Nach der 1:4-Niederlage beim Zweitligisten FC Singen beginnt die Verbandsspielrunde am 19.8. mit dem Schlagerspiel SC Schwenningen FC 0:2. Vor 2500 Zuschauern hatte Konstanz die sicherere Abwehr, den besseren Spielaufbau und den druckvolleren Sturm mit Jantschik und Büsing als Torschützen. 25. August: FC SpVgg. Schramberg 4:3. Erstmaliger Einsatz des Kongolesen Ilanga sowie Ripple als Stürmer. Im Vorspiel der Reserven spielte der reamateurisierte frühere spanische Internationale von Atletico Madrid, Silva, der später für die 1. Mannschaft eingesetzt werden soll. 9. September FC Ebingen 3:1. Große Begeisterung bei den Zuschauern löste die Mitteilung aus, dass die Konstanzer Bender/Zumkeller bei den Ruder-
Weltmeisterschaften in Luzern Weltmeister im Zweier ohne Steuermann geworden sind. Beim 6:0-Sieg über Blumberg erzielt Lieb einen echten Hattrick. Das Vorspiel gewann die Reservemannschaft mit 15:1, wobei llanga allein 7 (!) Tore erzielte. Am Ende der Vorrunde stehen wir auf dem 7. Platz. Die Gesamtzuschauerzahl der Schwarzwald-Bodensee-Liga erreichte während der Vorrunde 155.000, was einem Durchschnitt von 1300 Zuschauern pro Spiel entspricht. Größte Konkurrenz in der Gunst der Zuschauer war im Februar der zugefrorene See, die “Seegfrörne“; in den letzten 1000 Jahren fror der Bodensee 32mal ganz zu.
17. März: Beim derzeitigen Tabellenführer VfB Friedrichshafen wurde durch ein technisch gutes Spiel ein gerechtes 0:0 erzielt. Dagegen verloren wir eine Woche später auf eigenem Platz gegen den FC Villingen 0:2. Mit Martin musste bereits der fünfte Torwart in dieser Saison aufgeboten werden (die anderen waren Zink, Traber, Kieser, v. Sondern). Im Spiel um den Graf-Douglas-Cup, der von unserem 1. Vorsitzenden in diesem Jahr gestiftet wurde, um den Spielverkehr in den Ländern um den Bodensee zu fördern, können wir zwar im Heimspiel den FC Singen 4:2 schlagen, spielen aber bei den anderen Teilnehmern, FC Dornbirn und FC Winterthur, keine bedeutende Rolle.
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19. Mai: Wangen FC 3:3. Nach Wangener Urteil stellte sich mit Konstanz eine der besten Mannschaften vor; leider waren wir im ganzen zu unbeständig gewesen.
Am Schluss nahmen wir den 7. Tabellenplatz ein mit 66:46 Toren und 35:25 Punkten. Trainer Lipps scheidet unter Anerkennung der geleisteten Arbeit aus; neuer Trainer wird Silva. Auf der Jahreshauptversammlung freuten sich die zahlreich erschienenen Mitglieder über die Pläne für ein Clubhaus, die Architekt F. Graf vorlegte. Die III. Mannschaft wurde Meister ihrer Gruppe. Schriftführer Büsing scheidet aus beruflichen Gründen aus seinem Amt. Durch Satzungsänderung wird Wilhelm Graf Douglas zum Präsidenten des Vereins berufen. Auch die anderen Vorstandsmitglieder werden mit Ausnahme des Sportausschuss-Vorsitzenden künftig für die Dauer von zwei Jahren gewählt. 1. Vorsitzender wurde Carl Ummenhofer, 2. Vorsitzender Josef Rist; den Sportausschuss leitet Josef Pfaff; Schriftführer wird Berges; Jugendleiter bleibt H. Walther; Kassier wird E. Peschke.
1963/1964: 30. Juni: Nach einer Spanienreise verlor ein müder FC gegen Offenburger FV 1:4. In den Spielen um den Südbaden-Pokal gelingen Siege gegen Gottmadingen (4:3), SpVgg Donaueschingen (7:0), wobei Sickel, von Düren 89 gekommen, zum ersten Mal eingesetzt wird, Überlingen (7:1); dagegen verlieren wir alle Spiele um den Douglas-Cup. Zum Beginn der Punktespiele gleich eine Niederlage: FV Ravensburg FC 2:1 trotz Überlegenheit in der zweiten Hälfte. 25. 8. FC Wollmatingen 2:1 vor 2000 Zuschauern. Der Einsatz von Reimann ist hervorzuheben.
2. November: Im St. Galler Espenmoos-Stadion Vorspiel einer Juniorenmannschaft der Schweiz und des FCK vor dem Nachwuchs-Länderspiel Schweiz Deutschland. Das FC-Aufgebot mit Michel, Teutsch, Frech, Oberfeuchtner, Leirer, Keller, Blenich, Quest, Schmeckenbecher, Deifel, Walzer verlor 1:5. Auf Initiative der Tradi des FCK haben sich die Seniorenmannschaften des FC Romanshorn, FC Hard/Vorarlberg, Austria Lustenau, SpVgg Lindau und TSV Fischbach zur Ausspielung einer internationalen Pokalrunde zusammengeschlossen; der Wanderpokal wird von der Tradi gestiftet.
18. November: VfR Schwenningen FC 3:2; nunmehr sind wir auf dem vorletzten (16.) Rang der Tabelle gelandet. 1. 12. Die Begegnung FC FC Singen, Vorletzter gegen den Tabellenführer, endet vor 3000 Zuschauern 2:0 für Konstanz. Gute Kritiken erhielten besonders Zink, Benz, Reimann und Grüneberg. Beide Tore schoss Büsing. Unsere Mannschaft hieß zu dieser Zeit: Zink; Böhm, Neuendorf; Reimann, Benz, Auer; Jantschik, Ripple, llanga, D. Klökler, Büsing. Beginn einer sehr schweren Rückrunde, da gegen die Konkurrenten, die den Abstieg ebenfalls vermeiden wollen, fast ausnahmslos auf deren Plätzen gespielt werden muss. Und daheim erscheinen die stärksten Mannschaften, gegen die auch noch gewonnen werden müsste. Inzwischen hat der frühere Spieler der 1. Mannschaft, Siegfried Scholz, das Training übernommen;
Trainer Silva musste sich einer Operation unterziehen. 19. April: FC FC Tailfingen 1:1; parallel zu unserer Situation ist der Abstieg des traditionsreichen SC Freiburg aus der 1. Amateurliga Südbaden bereits entschieden. 10. 5. FC Singen FC Freiburg 2:1; endgültiger Abstieg! Singen muss wegen Punktgleichheit noch ein Entscheidungsspiel gegen Ebingen um die Meisterschaft der Schwarzwald-Bodensee-Liga bestreiten. Unsere II. Mannschaft wird Meister der A-Klasse, kann aber nicht aufsteigen, weil die 1. Mannschaft in die 2. Amateurliga absteigt.
An Pfingsten großes Hockey-Turnier aus Anlass des 40jährigen Jubiläums mit Mannschaften aus Frankreich und der Schweiz am Schänzle, wo z. Z. die Fertigstellung des Clubhauses vorangetrieben wird (mit Eigenarbeit der Mitglieder). Turniersieger wurde unsere Mannschaft.
5. Juni: Auf der Jahreshauptversammlung im “Schützen“ herrscht trotz des Abstiegs der 1. Mannschaft gute Stimmung. Präsident Wilhelm Graf Douglas ist optimistisch: “Jetzt müssen wir erst recht zusammenhalten !“ Josef Pfaff wird zum Sportausschuss-Vorsitzenden gewählt. Die Ringtennisabteilung erhält als Nachfolger von Erwin Kraus Fredy Dietrich.
1964/1965: 28. Juni: Vorschlussrunde des Südbadischen Pokalwettbewerbs: der Absteiger Konstanz wirft den Meister der 1. Amateurliga Südbaden und Regionalliga-Aufsteiger FC Emmendingen mit 3:0 aus dem Pokal. 4. 7. Sieg im Halbfinale um den Südbadischen Vereinspokal mit 5:1 über TuS Stetten. Damit stehen wir im Finale gegen den SV Kuppenheim, der den FC Villingen 6:0 besiegte. 26. 7. In glänzender Spiellaune kam der FCK in St. Georgen zum 3:0-Cupsieg gegen SV Kuppenheim. 8. Minute 1:0 durch Lieb, 16. Minute 2:0 durch Büsing, 23. Minute 3:0 durch Klökler. In der zweiten Halbzeit verstärkte Torsicherung der Konstanzer, ohne zu mauern. Verdienter Erfolg einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit Kieser; Böhm, Neuendorf; Reimann, Benz, Auer; Kratzer, Lieb, Büsing, KlökIer, Hirn. 13. September:
In der Verbandsspielrunde übernehmen wir durch ein 8:0 die Tabellenführung.
4. Oktober: 1. Runde um den Südpokal: FCK Freiburger FC. Zum ersten Mal wieder seit 1951, der Zeit der Zonenliga und dem einen Jahr gemeinsamer Zugehörigkeit zur 2. Liga Süd. Lieb spielt für Südbaden in Berlin um den DFB-Amateur-Länderpokal (3:0-Sieg); bei Schluss der regulären Spielzeit stand es 3:3; erst in der Verlängerung kamen die Freiburger Vertragsspieler zu einem 6:3-Sieg. Konstanz war vor der Pause 2:0 in Führung gegangen durch Tore von Oberfeuchtner und Büsing. Michel hielt Elfmeter, Walzer schoss das 3. Tor. 20. Dezember: FC SpVgg Donaueschingen 1:1. Der erste Verlustpunkt auf eigenem Platz. Zum ersten Mal mit kompletter Mannschaft: Michel; Böhm, Neuendorf; Reimann, Benz, Powietzka; Janko, Lieb, Büsing, Klökler, Kothmann. 24. Januar: FC Stockach 6:1.
Mit 12 Punkten Vorsprung sind wir kaum mehr einzuholen. 25. April: Gütenbach FC 1:3. Konstanz ist bereits Meister der Staffel 3, obwohl noch 4 Spiele auszutragen sind.
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29. Mai: Beginn der Aufstiegsrunde in die Schwarzwald-Bodensee-Liga gegen die Mitbewerber TG Biberach, FC Onstmettingen, FC Überlingen (3 steigen auf). Mit 3 Siegen, 2 Unentschieden und 1 Niederlage wird der Aufstieg geschafft. 10. Juli: Pokal-Vorschlussrunde FC FC Villingen 1:1. Das Wiederholungsspiel in Villingen am 14. 7. gewinnt Konstanz 1:0 durch ein Tor von Walzer. Auch das Endspiel am 18. 7. in Waldshut gegen den FC Schopfheim gewinnt Konstanz mit 5:1 und nimmt damit den Südbadischen Vereinspokal endgültig in seinen Besitz, da er schon zweimal gewonnen worden war. Ehrung und Übergabe des Pokals durch den Spielausschussvorsitzenden von Südbaden, Herrn Wechlin. Optimismus herrscht auf der Jahreshauptversammlung am 14. 7. im “Schützen“ Pokalerfolg und Wiederaufstieg Verabschiedung von Reimann und
Trainer Scholz. Kassier Peschke legt ausgeglichene Jahresabrechnung vor. Neugewählt auf zwei Jahre werden Paul Matheis (anstelle des aus geschäftlichen Gründen zurücktretenden Carl Ummenhofer, dem sparsamste Wirtschaft und Herabsetzung der Schuldenlast bescheinigt wird) als 1. Vorsitzender und Herr Steidle (für den zurücktretenden Josef Rist) als 2. Vorsitzender. Spielausschussvorsitzender bleibt Josef Pfaff.
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1965/1966: Neuer Trainer wird Toni Lehr. 12. September: FC Singen FC (Tabellenführer gegen Tabellenzweiten) 1:2. Damit übernahm Konstanz die Tabellenspitze, 5400 Zuschauer. Kothmann als Regisseur erzielte das Siegestor, nachdem Büsing zum 1:1 ausgeglichen hatte. 19. September: FC Tailfingen 1:2; kurz war der Traum! Rückfall auf den 4. Platz.
25. September: Um den Südbaden-Pokal FC Freiburger FC 1:3. Lieb und Büsing verletzt, Auer nicht einsetzbar, Kothmann für das Spiel gegen Berlin abgestellt; trotzdem hielt sich die so geschwächte Mannschaft anerkennenswert.
15. Januar: Wintervergnügen im Oberen Konzil. “Ballzauber“ einmal anders. Mit einer galanten Reverenz für die Fußballerfrauen und -bräute von Ludwig Graf Douglas eröffnet. Alles, einschließlich großer Tombola, glänzend arrangiert von Hans Frank. Ehrungen: Karl Manz wurde Ehrenmitglied; goldene Ehrennadel für Hans Frank und Helmut Wiggenhauser. 30. Januar: FC Tuttlingen 0:3. Alter Fehler: ewiges Dribbeln, kein Spiel über die Flügel. Nun wird die Lage langsam kritisch. 27. Februar: FC SC Schwenningen 1:0. Bereits in der 20. Sekunde erzielt durch Büsing nach einem Blitzstart. 6. 3. VfB Friedrichshafen FC 1:0. Ab 29. Minute spielt Konstanz nur noch mit 10 Mann, da Oberfeuchtner mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus transportiert werden musste.
9. April: TG Biberach FC 0:1. Ein erfreuliches Ostergeschenk, das den endgültigen Klassenerhalt sichert.
Die Frage des Spieleraustausches soll am 11. 6. vom International Board, der verantwortlichen Regelkommission der FIFA entschieden werden, wirksam ab 1. 8. 1966. Danach soll jede Fußballmannschaft aus 13 Spielern bestehen, von denen nicht mehr als 11 zur gleichen Zeit auf dem Spielfeld sein dürfen, gleichgültig, ob Verletzungen vorliegen oder nicht. Dazwischen einmal etwas anderes: Ab 1. 7.1966 entfällt die Wohnraum-Zwangsbewirtschaftung und Konstanz wird “Weißer Kreis“. Unsere 1. Mannschaft belegt am Ende der Saison den 11. Platz mit 41:50 Toren und 29:31 Punkten. Die A1 wurde überlegener Titelgewinner in der A-Jugend-Sonderstaffel, die B-Jugend wurde Meister der B-Jugend-Sonderstaffel.
1966/1967: 25. Juni: FC CF Fontainebleau 2:3; und das verdient. Noch ohne die Neuerwerbungen Kokoska und Jantschik vom FV Ebingen. “Auf zum Heuen ins Bodensee-Stadion“ hätte man auch sagen können, denn auf den Rängen wuchert unkrautartiges Gras wohl bis zu einem Meter hoch. 26. Juni: Die A I gewinnt in Immendingen durch einen 2:1-Sieg über SC Freiburg Südbadens Meistertitel (Torschützen Schüle und Deiringer). Seit 7 Jahren (noch unter Fritz Schneider) nimmt wieder eine Jugendmannschaft des FCK mit ihrem Trainer “Vize“ Klökler an der Süddeutschen Meisterschaft teil. Bereits am 2. 7. verlor sie das erste Spiel in Marktoberndorf gegen Bayern München 1:8. “Die haben uns laufen lassen wie die Hasen“, meinte ein Konstanzer. Kein Wunder, haben doch der linke Verteidiger Schwarzenbeck und
Linksläufer Walleitner bereits Lizenzverträge. Nur durch Torwart Rudolph und Mittelläufer Niedermann konnte eine noch höhere Niederlage vermieden werden. Überlegener Sieger wurde der VfB Stuttgart mit 6:1 über Bayern München im Heilbronner Stadion. 3. Platz für Karlsruher SC, 4. Platz FC Konstanz. Unsere Jugend verlor gegen die des VfB mit 0:9, gegen den KSC mit 2:5. Die besten Akteure waren Jöhle und V. Klökler. Die Stuttgarter Tore schossen Köppel, Zech, Handschuh und Walz.
Einige Anmerkungen zur Verbandsspielrunde: 11. September: FC Tuttlingen 5:4 (3 Klökler-Tore). 9. Oktober: FV St. Georgen FC 0:5; Tore durch Lieb, Büsing (2), Faulhaber, Kokoska. 16. Oktober: FC Ebingen 3:1; auf dem 2. Platz, punktgleich mit dem Ersten, FC Singen. 23. Oktober: FC Singen FC 1:0; temperamentvolles, gutes Spiel mit verteilten Chancen. Es wurde schon in der 7. Minute durch einen Glücksschuss der Singener entschieden. Mit dem Spiel am 13. November (FC SC Schwenningen 3:0) werden wir neuer Tabellenführer. 4. Minute Lieb nach Eckball von Klökler, 55. Minute: Kokoska donnert unhaltbar ein, 80. Minute wieder Kokoska. Am Tag vor diesem Spiel war im Stadion der Richtbaum über der Stadiontribüne (für 1200 Zuschauer) gesetzt worden. Ein Werk,
das die Initiative einiger Konstanzer, Bürgersinn und Spenden innerhalb eines Vierteljahres zustandebrachte. Treibende Kraft war unser 2. Vorsitzender, Zimmermeister und Stadtrat Josef Marx. 4. Dezember: FC Burladingen 6:1. Am letzten Spieltag der Vorrunde Schlagerspiel gegen den augenblicklichen Tabellenführer Burladingen. Erstmals vor überdachter Tribüne spielend, stieß unsere Elf den Spitzenreiter vom Thron und nahm ihn selbst ein. Torschützen: Lieb (3), Jantschik, Büsing, Faulhaber. Und das war die Mannschaft: Lindner; Weber, Bosch; Böhm, Benz, Faulhaber; Jantschik, V. Klökler, Kokoska, Lieb, Büsing.
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Die Rückrunde begann schlecht, da Lieb beim 2:2 in Laupheim einen Beinbruch erlitt und damit ausfiel. Beim Heimspiel am 12. 2. gegen St. Georgen schoss Neuzugang Obermeit als Sturmspitze (für den verletzten Lieb) 2 Tore, bereitete ein anderes überlegt vor. Am 26. 2. verloren wir das Heimspiel gegen den FC Singen nach z. T. schwacher Leistung 1:2; 4000 Zuschauer, davon etwa 40 Prozent Singener Schlachtenbummler. 12. 3. FC Friedrichshafen 1:0; ein Schlüsselspiel, ob es nach oben oder nach unten geht. Zum ersten Mal werden Volker Klökler und Alfred Deiringer, die beide in der A-Jugend spielen, eingesetzt und schlagen gleich gut ein. Zu Ostern gab es einen Leckerbissen: FC SW Bregenz, Tabellenfünfter der 1. Österreichischen Staatsliga mit 3 Nationalspielern.
Unsere Mannschaft wuchs über sich hinaus und trotzte den Vorarlbergern ein leistungsgerechtes 3:3 ab. Torschützen: Janko, Böhm, Kokoska. Am Ende der Saison nehmen wir den 6. Tabellenplatz ein. Meister ist der FC Tuttlingen.
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Die Wahlen der Jahreshauptversammlung am 30. 5. im “St. Johann“ betrauten einstimmig den neuen (z. T. alten) Vorstand: Präsident Wilhelm Graf Douglas; 1. Vorsitzender Paul Matheis, 2. Vorsitzender Josef Marx, Schriftführer Lothar Mayer, Kassier Erich Peschke; Sportausschuss: Hans Jantschik mit Karl Wechlin, Robert Hendel, Ludwig Wachsmuth, Franz Fritz; Jugendleiter Heinz Walther.
1967/1968: 18. Mai: FC SC Ludwigshafen 2:2. Einbau der aus der Jugendmannschaft kommenden Deiringer, Volker Klökler, Rudolph in die Mannschaft der alten Routiniers wie Böhm, Dieter Klökler, Kokoska, Geiser, Grüneberg. Wenn es in der Verbandsspielrunde so weitergeht wie am 10. September im Heimspiel gegen TG Biberach 0:0, steht uns eine schwere Runde bevor. Fast 90 Minuten lang berannten die Konstanzer das Biberacher Tor ohne ErfoIg. Im Angriff fehlte die Bindung und zu langes Ballschleppen im Mittelfeld. 15. Oktober: FC SC Schwenningen 1:2. Konstanz scheiterte an der glänzenden Leistung ihres früheren Torwarts Lindner. 5. Npvember: FC Hechingen 1:6; wir faIlen auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Weihnachten 1967: Nicht der Sport, sondern die Brandkatastrophe
in der Spaltgasanlage im Weiherhofgebiet, die uns Katastrophenalarm bescherte, war das Gesprächsthema der Feiertage.
21. Januar: FC Wangen 2:0; Neuzugang Torhüter Bader und der Elsässer Kaiser als Mittelstürmer. 18. Februar: FC Tabellenführer FC Singen 6:5. Dabei kommt der 28. (!) Spieler in dieser Saison zum Einsatz, Ausdruck der Misere, in der wir stecken. Es war ein Spiel voller Dramatik: Schnelle Konstanzer Führung durch zwei Tore von Kokoska und Kaiser (3. und 4. Minute); nach der Pause 4:4 und 4:5-Führung der Singener, zum Schluss noch zwei Kokoska-Tore zum 6:5-Sieg. Neuzugang Dölling von den Amateuren des VfL Osnabrück. 7. April: FC Burladingen 5:1. Zwei Abstiegskandidaten im Kampf um den Klassenerhalt, der trotz des Sieges noch nicht entschieden ist. 21. April: Reutlingen Amateure FC 6:2; größte Abstiegsgefahr! 30. April: FC Tuttlingen 6:0.
Trotz dieses hohen Sieges im letzten Spiel müssen wir zusammen mit FC Burladingen und FC Hechingen in die 2. Amateurliga zurück. Nur ein Punkt trennte uns vom rettenden Ufer.
Die Stadt ehrt erfolgreiche Konstanzer Sportler. Die Sportehrennadel in Silber erhalten unsererseits Wilhelm Graf Douglas (seit 15 Jahren Präsident des FCK), Kurt Neuendorf (über 1000 Spiele in der 1. Elf des FCK und 37facher südbadischer Repräsentativspieler), Rolf Benz (über 900 Spiele und 17mal repräsentativ), Manfred Lieb (über 700 Spiele und 27mal repräsentativ, dazu zweimal Torschützenkönig von Südbaden), Fritz Schneider (führte die FC-Jugend einmal zur süddeutschen und mehrere Male zur Südbaden-Meisterschaft).
Gedrückte Stimmung wegen des Abstiegs der 1. Mannschaft herrschte in der Jahreshauptversammlung am 16. Mai. “Verlassen Sie dieses Schiff nicht!“, ermahnte der Präsident Mitglieder und Spieler. Ringtennis (Fredy Dietrich) und Tischtennis (A. Himmelsbach) können gute Erfolge melden: die Ringtennisabteilung holte sich sämtliche südbadischen Meistertitel, dazu einen deutschen Jugendmeister-Titel durch Rainer Kleindienst. Einstimmige Entlastung für den Vorstand. Als Nachfolger für den verstorbenen 2. Vorsitzenden Josef Marx wird Karl Wechlin gewählt. Der Vorsitzende für den Sportausschuss soll später nachgewählt werden. Neuer Trainer wird Sigi Scholz. Den Sportausschuss übernahm dann Eberhard Schwarz.
1968/1969: Pfingsten: Europäisches Fußball-Juniorenturnier in Konstanz, Singen, Friedrichshafen und Spaichingen. Dass hier die Profis von morgen zu sehen sind, ergibt sich aus der Tatsache, dass ein Junior des FC Burnley kürzlich vom FC Chelsea London, wie man hört, für 320 000 Mark erworben wurde. Eintracht Frankfurt gewann im Endspiel 1:0 gegen Roter Stern Belgrad; FC Santos gewann das Spiel um den 3. Platz 4:1 gegen den HSV. 4. August: FC gegen den Sieger des Europäischen Fußball-Juniorenturniers, Eintracht Frankfurt, 2:2. Voller Einsatz unserer Mannschaft: Brösch; Grüneberg, Horvath; Dölling, Böhm, Falkenstein; Büsing, Jantschik, Walzer, Niedermann, Deiringer (Keller).
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In der Verbandsspielrunde ließ unsere Mannschaft an ihrem Ernst, den Wiederaufstieg zu schaffen, von Anfang an nicht zweifeln. Saisoneröffnung in Furtwangen mit einem 3:0-Sieg der Konstanzer. 22. September: FC Neustadt (bisher ungeschlagener Zweiter) 3:2. 29. September: Wollmatingen FC 0:3. Diesen Lokalkampf entschied Konstanz glatt für sich (vor über 1500 Zuschauern. Torschützen: Böhm (Elfmeter), Jantschik, Deiringer. 10. November: FC Radolfzell 5:1 vor 1000 Zuschauern. 4. Mai: FC Wollmatingen 1:3. Nun hat es uns doch noch erwischt und die Meisterkrönung muss verschoben werden. Zudem war es die erste Heimniederlage. Dafür ist am 11. Mai durch den 4:2-Sieg in Eisenbach alles entschieden: wir sind Meister und Aufsteiger. Sehr friedlich ging es diesmal bei der Jahreshauptversammlung
am 4. 6. im Hotel “St. Johann“ zu. Nur der Kassenbericht trübte die Stimmung, hatte es doch bei den Spielen der 1. Mannschaft gegenüber dem Vorjahr einen Einnahmeverlust von fast 19 000 Mark gegeben, was eine weitere Erhöhung der Verschuldung bedeutet. Die Neuwahlen erbrachten keine Änderungen, da sämtliche Vorstandsmitglieder erneut in ihr Amt berufen wurden.
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1969/1970: 2. Juli: Pokalspiel FC FC Singen 0:1; letztes Spiel von Torhüter Brösch; wieder einmal ein Pokal-k.o. 6. Juli: FC Wollmatingen FC 1:6 anlässlich des 60jährigen Jubiläums des FC Wollmatingen. 5. August: FC FC Maccabi Ramat Gan 2:2; erstmals israelische Fußballer aus der Spitzenklasse in Konstanz.
Neuzugänge an Spielern (nach Weggang von Brösch und Jantschik): Torwart Sauter (Gottmadingen), Wolter (FC Wangen), Volker Klökler (zurück von Frauenfeld), Kanwischer (von Schwenningen), Faltenberger (Klagenfurt, österreichischer Handball-Nationaltorwart). 18. Oktober: Amateur-Länderspiel im Bodenseestadion Deutschland Österreich 0:0; um den Europacup. Betreuer der deutschen Elf ist Udo Lattek. Vorspiel dazu bestreitet FCK C-Jugend gegen SW Bregenz vor begeisterten 9000 Zuschauern, die besonders dem Kleinsten und Gerissensten, unserem Mittelstürmer Ertel, Beifall auf offener Szene spenden.
19. Oktober: FC VfB Friedrichshafen 5:4. Sah man beim gestrigen Länderspiel keine Tore, sah man heute deren neun. 30. 11. Vorrundenabschluss: aus dem führenden Trio Wangen Tailfingen Tübingen stellt sich der SV Tübingen vor. Durch den 2:1-Sieg sind wir nach wie vor zu Hause ohne Punktverlust. Beide Tore gehen auf das Konto von Deiringer. 3. Mai: SC Schwenningen FC 7:0. Das war unsere höchste Niederlage in dieser Saison und gleichzeitig das letzte Spiel. Wir erreichen in der Tabelle den 7. Platz mit 52:55 Toren und 31 29 Punkten.
9. März bzw. 6. April: Gründungsversammlung des “Stadtverbandes Konstanzer Sport“ im “St. Johann“. Vorsitzender dieser neugeschaffenen Organisation wird Stadtrat Erich Hohwieler (Mitglied des FC Wollmatingen). Ziel des neuen Dachverbandes: Vertretung der gemeinsamen Interessen der Mitgliedsvereine gegenüber Stadt und Behörden. In dem von Heinz Walther wieder ausgezeichnet organisierten Osterturnier der Jugend wird der Nachwuchs des Regionalligisten Darmstadt Pokalsieger der A- und B-Jugend. 23. Mai: Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen der Städtepartnerschaft Fontainebleau Konstanz spielt unsere 1. Elf gegen eine Französische Militär-Nationalelf und unterliegt 0:7. Die Franzosen boten mit 6 Profis herrlichen Fußball.
10. Juni: Die Berichte der einzelnen Abteilungen vor der Jahreshauptversammlung zeugen von gutem Leistungsstand. Höhepunkt für die Tradi waren die Flüge nach Berlin und Prag. Die Senioren (Betreuer A. Mauermann) führten erstmals ein Josef-Marx-Gedächtnisturnier durch. Die Ringtennisabteilung bestand mit Erfolg ihre erste Bundesligasaison. Kassenstand (Peschke) nicht erfreulich. Sportausschussvorsitzender Eberhard Schwarz erhält erneut das Vertrauen. Als neuer Trainer wird Karl Schmitz verpflichtet. 20. Juni: Anlässlich des 70. Geburtstages des FCK findet im Domhotel “St. Johann“ ein Sommerfest mit Tanz statt.
1970/1971: 18. Juli: Seit einer Woche führt der HSV ein Trainingslager in Konstanz durch, und zwar mit seiner kompletten Mannschaft, darunter die WM-Spieler Uwe Seeler und Willi Schulz, ferner Gerd Dörfel und Kurbjuhn. Gegen ihn tritt unsere Elf, verstärkt u. a. durch Mittelstürmer Hitzfeld vom SV Lörrach an. 7000 Zuschauer staunen, wie der respektlos angreifende FC durch Deiringer in der 18. und 28. Minute mit 2:0 in Führung geht, ehe der HSV nach der Pause durch 5 Gegentore einen 5:2-Sieg nach Hause nehmen kann.
Die Punkterunde begann mit 3 Niederlagen, erst das Heimspiel gegen den Aufsteiger Wannweil brachte mit 1:0 die ersten Punkte. 5. September: Tailfingen FC 2:3; Reihenfolge der Tore: 0:1 Deiringer, Küchler mit 35-m-Sonntagsschuß 0:2, nochmals Deiringer 0:3. 9. September: FC Friedrichshafen 1:0 durch einen Sololauf von V. Klökler, der sogar noch den Tormann umspielte. 19. September: Reutlingen Amateure FC 3:2. Bitterer als die Niederlage ist der Platzverweis von Sauter, Grüneberg und Böhm in den letzten Minuten. 11. Oktober: FC Wangen 0:3; wieder 2 Platzverweise, Niedermann und Weiß. Das sind jetzt innerhalb von 2 Wochen 5 Spieler! Obwohl ersatzgeschwächt, holen wir am 18. 10. beim FC Singen ein 1:1-Unentschieden. Kokoska war als Stopper der beste Mann.
Der Dienstag dieser Woche erbrachte ein “Glanzbild“ der Trainingsbedingungen: der Waldheimsportplatz war nicht bespielbar, also musste das Training ins Stadion verlegt werden, zu dessen Beleuchtung Autoscheinwerfer herhalten mussten. Für den Fußballsport beginnt das Jahr 1971 traurig: im Glasgower Stadion Ibrox Park sterben 66 Menschen am Schluss des Spiels Rangers gegen Celtic Glasgow, da bei dem Gedränge der 80 000 Zuschauer ein Geländer durchbrach. In der Rückrunde wechseln Siege und Niederlagen (sogar in Heimspielen) einander ab. An Heimspielen z. B. gegen FV Biberach 1:3, gegen Tailfingen 1:2; dagegen gewannen wir das Auswärtsspiel in Friedrichshafen 1:0 durch D. Klökler. Nach der Heimniederlage gegen FC Singen 2:5 ließ das 5:2 gegen
Lindau die vorausgegangenen Enttäuschungen etwas vergessen, zumal da Lindau Tabellendritter war. Torschützen in diesem letzten Heimspiel waren Binsl, Niedermann (2), Deiringer, Horvath. Zu mehr als dem 12. Tabellenplatz reichte es also nicht und auch nicht zu mehr als 25 Punkten.
Die Hauptversammlung am 19. Mai im Domhotel “St. Johann“, temperamentvoll geleitet vom Präsidenten Wilhelm Graf Douglas, sah sich keinen Problemen gegenüber. Auch die Neuwahlen liefen problemlos über die Bühne. Neugewählt wurde der bewährte Vorstand außer Paul Matheis, der wegen gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Sein Nachfolger als 1. Vorsitzender wurde Hans Jörg Stoll. Sportausschussvorsitzender ist Josef Pfaff (Beisitzer Karl Jöhle). Die Herren Dörflinger (Hockey), Dietrich (Ringtennis), Engesser (Tischtennis) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Der Kassenbericht ergab, dass auch unser Club wie so viele andere in den roten Zahlen steht. Der Vertrag mit Trainer Schmitz wurde verlängert.
1971/1972: 25. Juli: FC VfB Stuttgart 1:11. Hervorragend bei Stuttgart waren Frank, Coordes, Ettmayer. Schütze unseres Ehrentreffers war Faulhaber. Nur 2000 Zuschauer. 8. August FC FC Lüttich (1. Belgische Division) 1:1. 15. August: Furtwangen FC 1:2; ein glücklicher Sieg zur Saisoneröffnung durch Tore von Knödler und Krolo (früherer jugoslawischer Junioren-Nationalspieler, zuletzt bei KSC). 29. August: FC Reutlingen Amateure 6:0 und Tabellenführung. Herausgespielte Chancen wurden beherzt genutzt durch Knödler (2), Krolo, V. Klökler und Märkl (2). 12. September: FC Wangen 2:3; eine unerwartete Heimniederlage. Wangen erzielt innerhalb von 3 Minuten zwei Tore; dann schafften wir sogar noch den Ausgleich; erst 3 Minuten vor Schluß die endgültige Niederlage.
26. September: FC SC Schwenningen 3:1. Diesmal schossen Krolo und Bodamer innerhalb von 4 Minuten die 2:0-Halbzeitführung, gleich nach der Pause 3:0 durch Krolo. 24. Oktober: FC Singen FC, Tabellenführer gegen Tabellenfünften, 4:0 vor 4000 Zuschauern. Wir hatten nichts, aber auch gar nichts zu bestellen. Eine Bombenchance vereitelt Wienhold, indem er Krolo den Ball vom Fuß wegschnappte. Deiringer, der jetzt bei Singen spielt, erzielte ein Kopfballtor. Bei Halbzeitstand der Runde rangieren wir auf dem 10. Platz (von 16). 3 gewonnene, 5 unentschiedene und 7 verlorene Spiele ergaben einen Punktestand von 13:17 bei 22:28 Toren.
27. Februar: Wangen FC1:4. Die Überraschung des Spieltages, denn Wangen war Tabellenzweiter. Enormes Laufpensum, Sichanbieten, genaues Passspiel waren die Voraussetzung für die Torerfolge von Petrowski, Grüneberg, Krolo und Marquardt (Petrowski war von Tuttlingen gekommen). 16. April: FC FC Singen 0:1; durch diesen knappen Sieg ist Singen frühzeitig Meister der Schwarzwald-Bodensee-Liga, und wir müssen wieder gegen den Abstieg kämpfen. 23. April: Tailfingen FC brachte ein Unikum! Beim Stand von 2:1 für Tailfingen wurde das Spiel wegen Dunkelheit und Nebel (drei Minuten vor Schluss!) abgebrochen, nachdem der Schiedsrichter es wegen Nebel wiederholt unterbrochen hatte (Sichtweite oft nur noch 15 Meter). Zu diesem Zeitpunkt sind noch sieben Mannschaften in Abstiegsgefahr, darunter wir. 30. 4. FC Friedrichshafen 2:3.
Nun liegen wir auf Platz 14, und das ist der für den 3. Absteiger. Am Mittwoch, den 3. Mai, wurde das wegen Nebel und Dunkelheit am 23. 4. in Tailfingen abgebrochene “Gespensterspiel“ wiederholt. Der enorme Einsatz der ganzen Mannschaft brachte uns einen verdienten 2:0-Erfolg. Wir klettern 4 Ränge nach oben auf den 10. Platz. Die endgültige Sicherung brachte der 1:0-Erfolg in Gottmadingen.
1972/1973: Neuzugänge von Spielern: Deiringer (zurück vom FC Singen), Wagner (KSC Amateure), Reinecke (VfR Heilbronn Amateure), Christl (Bayern Hof), Frank (FC Wollmatingen), Petrusic (SV Tübingen), Lüdke (FC Tuttlingen). Abgänge: Krolo (Mechelen/Belgien), Bodammer (Lindau), Knödler (FC Tailfingen), Märkl (Freudenstadt), Bußmann (Oberuhldingen). Wegen der Olympischen Spiele in München beginnt die Punkte-Spielrunde erst im September. Von den Vorbereitungsspielen seien erwähnt: 2. August: FC FC Wollmatingen 11:0; 7 Tore von Deiringer. 6. August: FC VfB Knielingen (1. Amateurliga Nordbaden) 2:3. Nach der Pause brachte ein Tor von Hildebeutel die Knielinger Führung. 7. September: FC Rotweiß Oberhausen (Bundesliga) 1:5. Bis in die 2. Halbzeit hinein war kein Klassenunterschied zu erkennen.
Nach einem schweren Autounfall unseres Trainers Esser mit längerem Krankenlager übernimmt Werner Zehner die Trainingsleitung bisheriger “Interimstrainer“ war “Vize“ Klökler. 8. Oktober: FC Lindau 0:2; abgerutscht auf den 15. Platz (von 17). Vorzügliche Einzelkräfte und gute Techniker genügen nicht, Teamwork ist verlangt. 22. Oktober: FC SC Schwenningen 0:2. 16. Tabellenplatz, so ein Pech! Einmal sprang der Ball von Pfosten zu Pfosten und dann zurück ins Feld. Aus wenigen Chancen in der 84. und 86. Minute das 0:2. Dazu gingen Grüneberg und Klökler die Nerven durch: Platzverweis. 28. Oktober: FV Biberach FC 5:0. Tiefer kann es nicht gehen, wir sind Tabellenletzter und Villingen ist Tabellenführer. 12. November: FC Tübingen 5:3; endlich nach 6 sieglosen Wochen.
Torschützen: Niedermann (2), Petrusic, Wagner, Lüdke. 19. Oktober: Wangen FC 2:3. Wir scheinen so etwas wie ein Angstgegner für Wangen geworden zu sein. Durch Konterschläge wurde innerhalb von 13 Minuten aus 1:0 das 1:3. 2. November: FC Freudenstadt 2:0; jetzt 10. Rang. Zwei Tore durch Deiringer, ein weiterer Torschuss von ihm blieb buchstäblich im Matsch auf der Torlinie liegen. 6. Januar: FC Tabellenführer FC Villingen 1:2. 0:1 war ein Eigentor, 1:1-Ausgleich durch einen 22-m-Bombenschuss von Klökler. Viel Glück für Villingen beim 1:2. Dafür ging es am Abend im Domhotel “St. Johann“ beim Wintervergnügen hoch her: 1000 Gäste ! Wo bleiben die nur auf dem Sportplatz? Denn der Zuschauerschnitt pro Spiel in der Schwarzwald-Bodensee-Liga beträgt bei Villingen 2100, bei Singen 1700 und bei Konstanz ganze 400.
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18. Februar: Erstes Hallenfußballturnier des FC Wollmatingen in der neuen Sporthalle Rheingut. Der FCK besiegt im Endspiel die DJK Konstanz 2:0 und gewinnt den Dr.-Gustav-Rey-Wanderpokal vor ausverkauftem Haus. 1. April: Ob der 4:1-Sieg in Schwenningen gegen den SC die Wende bringt? Deiringer schoss alle 4 Tore von der 13. bis zur 19. Minute. 14. April: Das Spiel der “Kellerkinder“ Freudenstadt FCK gewinnt das glücklichere Freudenstadt 1:0. Das letzte Spiel, gleichzeitig das Abschiedsspiel aus der Schwarzwald-Bodensee-Liga wird 3:1 gewonnen. Neben technischem Einzelkönnen sah man hier endlich einmal Mannschaftsspiel und Torschüsse. Leider zu spät! Aber nur die Ruhe! Nach einem Jahr sind wir wieder dabei
(in der 1. Liga nämlich!). Zur Freude für Statistiker sei auch hier das Tabellen-Schlussbild festgehalten: FCK 14. Platz mit 49:36 Toren und 24 40 Punkten. 1973/1974: Abgang: Petrusic (SV Tübingen); Zugänge: Kästle, Lammer (FC Singen), Märkl (SpVgg Freudenstadt), Hornstein (SV Dettingen). Aufgebot: im Tor: Rudolf, Schiller; Abwehr und Mittelfeld: Grüneberg, Reinecke, Märkl, Lammer, Kästle, Frank, Faulhaber, V. Klökler, W. Marquardt, Hornstein; Sturm: Christl, Lüdke, Deiringer, Niedermann, Voigt, R. Marquardt. Trainer: Werner Zehner (wie bisher).
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Im Rahmen des Sommerfestes wurde der neue Waldheim-Sportplatz offiziell durch die Stadt (Stadtrat Max Bölle) übergeben. Unser 1. Vorsitzender H. U. Ertel sprach den Dank des Vereins aus und wies auf die bereits gemachten guten Erfahrungen hin (Hartplatz) und auf die Eigenleistungen des Vereins (Umkleidekabinen).
Verbandsspiele: nach dem 7:1-Sieg gegen TuS Stetten kam wie eine kalte Dusche die 1:3-Niederlage in Weilersbach. Nach weiteren 4 Siegen sind wir wieder Tabellenführer. Die Reihe der Siege wird unterbrochen durch eine 3:4-Niederlage in Eisenbach. Erst das letzte Spiel der Vorrunde in Furtwangen sieht uns dann wieder mit 0:3 als Verlierer. Halbzeitstand: FCK auf Rang 1: 15 Spiele, 50:20 Tore, 24 6 Punkte. Wegen der Ölkrise und des dadurch bedingten allgemeinen Sonntag-Fahrverbots werden Spiele nun auf den Samstag verlegt. Unser stärkster Rivale, der FC Radolfzell, wird auf eigenem Platz (besser gesagt Schlammboden) mit 3:1 geschlagen. Innerhalb von 20 Minuten fiel in der 2. Halbzeit die Entscheidung durch Tore von Wagner, Deiringer und Lüdke.
Leider schieden wir in der 2. Zwischenrunde um den südbadischen Fußball-Vereinspokal auf holprigem Boden in Baden-Oos trotz einer 2:0-Führung nach dem Ausgleich (in letzter Sekunde !) mit 2:3 in der Verlängerung aus; der FC “starb in Schönheit“. Auch ein Trost! Nach dem 25. Verbandsspiel (von insgesamt 30) sind wir bereits Meister der 2. Amateurliga. Das Ziel ist also erreicht. In Gailingen holten wir die noch fehlenden Punkte durch Tore von V.KIökler, Lüdke und Lammer.
Die folgende Aufstiegsrunde in die 1. Südbadische Amateurliga gegen FV Laufenburg (in Laufenburg 2:1 gewonnen, Rückspiel 4:1 gewonnen), SV Kirchzarten (5:0 gewonnen, in Kirchzarten 1:2 verloren), SV Kuppenheim (in Kuppenheim 0:0, Rückspiel 5:2 gewonnen) sah den FCK auf dem 1. Platz mit 17:5 Toren und 9 3 Punkten. Kuppenheim schaffte den Aufstieg nicht. Damit hat Konstanz wieder 2 Mannschaften in der 1. Amateurliga: die DJK und den FCK. Ein interessantes Schlaglicht auf die Stimmung im Konstanzer Fußballager mag ein Interview werfen, das der „Südkurier“ noch während der Qualifikationsrunde mit dem neuen Trainer der DJK, Becker, und DJK-Manager Armuzzi hatte und am 15. Mai veröffentlichte. Ziel der DJK sind danach „die nach Ende der kommenden Saison anstehenden Aufstiegsspiele.
An die 2. Bundesliga denkt man zwar, sieht aber ein, dass man Erfolge nicht vorprogrammieren kann “ und weiter: Auf eine Fusion mit dem FC angesprochen, meinte er (Armuzzi): „Mit dem FC nie. Wir würden spielerisch nichts gewinnen, dafür aber dessen Schulden übernehmen.“
Stellungnahme des FC durch den 1. Vorsitzenden Ertel, ebenfalls im „Südkurier“ veröffentlicht: „Auch bei uns denkt man nicht an eine Fusion, weil die Mehrzahl unserer Mitglieder eine erheblich andere Vorstellung vom Amateursport hat als Ihr Gesprächspartner (Armuzzi). Uns genügt es vorderhand, mit unserer jungen Mannschaft auf Anhieb die Meisterschaft der 2. Amateurliga errungen zu haben.“
Auf der Jahreshauptversammlung am 6.6. im Domhotel “St. Johann“ wies sowohl Präsident Wilhelm Graf Douglas als auch der 1. Vorsitzende, Herr Ertel, auf die erfreuliche Tatsache hin, dass trotz erhöhter Kosten 10 000 Mark von der Schuldenlast abgetragen werden konnten. Hauptsorge wird aber bleiben, von dem Schuldenberg schnellstens herunterzukommen. Die Planungen, wie wir das 75jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr gestalten wollen, werden im Herbst anlaufen. Natürlich herrschte große Freude über unsere sportlichen Erfolge: im Fußball Wiederaufstieg in die 1. Amateurliga, beim Ringtennis Erringung von 2 deutschen Meistertiteln und von 3 Pokalen beim Bodenseeturnier in Konstanz (bei 175 Teilnehmern). Besorgniserregend, dass im Schnitt pro Spiel nur 365 Zuschauer gekommen waren (gegenüber 766 im Vorjahr).
Einzige Neuwahl: zum Spielausschussvorsitzenden wurde Dieter Behrens einstimmig wiedergewählt.
1974/1975: Abgänge an Spielern der 1. Mannschaft: Christl und Marquardt (zu Brühl-St.Gallen), Kästle (wieder zum FC Singen), Frank (zum FC Wollmatingen), Rudolf (zur DJK Konstanz). Neuzugänge: Frick, Keller, Mayer (von DJK Konstanz), Eglinsdörfer (FC Gottmadingen), Gassert (FC Säckingen), Zehner (FC Singen); im Verlauf der Saison stoßen zu diesem Kader: Winter, Krolo (zurück vom FC Mechelen/Belgien) und Takac (ehemaliger jugoslawischer Nationalspieler mit 16 Berufungen, zuletzt bei Standard Lüttich). Von den 8 Vorbereitungsspielen seien erwähnt: gegen die jugoslawische Mannschaft des FC Mracay Imotski 3:1 gewonnen, gegen FC Wollmatingen 3:2 gewonnen, gegen Brühl-St. Gallen 2:0 gewonnen, gegen FV Ravensburg 4:1 gewonnen (2 Tore von V. Klökler, je 1 von Ertel und Lüdke; in der Abwehr überragten Lammer und Reinecke).
Ziel ist, am Ende der Saison unter den ersten acht zu rangieren, wie es die Herren des Sportausschusses, D. Behrens, K. Böhm und N. Reimann formulierten.
Tabellenplatz nach der Vorrunde: 3. Platz mit 39:18 Toren und 28 10 Punkten hinter FV Offenburg und SC Freiburg. Schlussbild der Tabelle: 5. Platz mit 73:49 Toren und 50 26 Punkten hinter Offenburg, SC Freiburg, FC Rastatt und FC Villingen. Lassen wir einige Spiele in einem Kurzfilm abrollen: Mit einem 5:0-Sieg gegen Baden-Baden, das noch vor 2 Jahren an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga teilgenommen hatte, ein guter Einstand und Tabellenführung (Lüdke schoss die ersten zwei Tore und das 4., Deiringer und V. Klökler wollten nicht nachstehen). Dramatisch ging es am 3. Spieltag im Stadion vor über 2200 Zuschauern gegen den FC Singen zu: schon in der 5. Minute erzielte Reinecke das 1:0. Ein wunderbares Kopfballtor Lüdkes wurde zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt.
59. Minute 1:1-Ausgleich, und ein Foulelfmeter wurde von Lüdke über das Tor geschossen. So blieb es beim 1:1.
1. September: Erstes Lokalderby FC DJK, das noch eine besondere Note bekam, als Tage zuvor im „Südkurier“ zu lesen war: „Offener Bruch zwischen DJK und Armuzzi. 1. Mannschaft der DJK Konstanz lehnt weitere Zusammenarbeit mit ihrem Mäzen ab... Nachdem Armuzzi einen weiteren Termin zur Zahlung fälliger Gelder an die Spieler verstreichen ließ...“. Über 4000 Zuschauer sahen nicht nur, sondern erlebten ein spannendes Spiel mit beiderseits hervorragenden Leistungen. Gehörte die 1. Halbzeit überwiegend der DJK (Führungstor durch Mauz in der 10. Minute), so brachte der Ausgleich zum 1:1 durch Meyer (Foulelfmeter) in der 40. Minute den Umschwung. In der 2. Hälfte gewann der FC gegen eine abbauende DJK immer mehr die Oberhand, bis 5 Minuten vor Schluss V. Klökler
nach feinem Dribbling einen Musterpass zu Deiringer brachte, der den 2:1-Sieg sicherstellte. Solche Spiele wollen wir sehen! Die Begeisterung der Zuschauer und deren Anfeuerung für beide Mannschaften war riesengroß. 22. September: FCK FV Offenburg: beide Mannschaften hatten ihre Schaltstellen im hervorragend besetzten Mittelfeld, bei uns Lüdke und Krolo, der zum ersten Mal eingesetzt werden konnte. Konstanzer 1:0-Führung durch Deiringer; kurz vor der Pause Ausgleich. 55. Minute 2:1 für Konstanz durch Krolo (Foulelfmeter). 60. Minute Platzverweis für Deiringer wegen Schiedsrichterbeleidigung (und das wegen eines Einwurfs!). 77. Minute Ausgleich für Offenburg, das sich in der letzten halben Stunde noch einmal steigern konnte. 20. November: Freiburger FC FCK: Sie stürmten, stürmten, stürmten die Freiburger nämlich , hatten sogar eine Elfmeterchance, die aber Fahnkow vereitelte,
der schon in der 7. Minute für den verletzten Frick ins Tor kam, und verloren dennoch 0:1 bei einem Konterangriff der Konstanzer nach Zuspiel von Klökler an Deiringer (in der 73. Minute).
1. Dezember: FC FC Villingen 3:2. 3000 Zuschauer erlebten zuerst eine Tragödie: 3. Minute 0:1, 15. Minute 0:2; dann jagte Lüdke einen harten Schuss ins Netz, aber der Schiedsrichter entschied nach Befragen des Linienrichters kein Tor (wegen “Abseits“). Nun waren die Unseren “geladen“, die Villinger Fouls häuften sich. So kam es zu 2 Foulelfmetern innerhalb von 8 Minuten. Sie wurden sicher verwandelt von Krolo. Kurz vor Schluss noch das 3:2 durch Meyer. So wurde ein schon verloren geglaubtes Spiel noch gewonnen.
21. Dezember: FV Offenburg FCK 2:2. Die Taktik von Trainer Zehner, aus starker Abwehr heraus mit gefährlichen Kontern zum Erfolg zu kommen, ging auf, wie 4000 Zuschauer in Offenburg und eine nicht abschätzbare Zahl von Fernsehzuschauern (Ausschnitte des Spiels wurden gesendet) erkennen konnten. So folgten das 1:0 für Offenburg und der 1:1-Ausgleich durch Lüdke dicht aufeinander. Nach der Pause ließ Deiringer vier Gegner stehen und schoß das 1:2. Nach Offenburgs Ausgleich zum 2:2 war Frick (in Hochform) nicht mehr zu bezwingen. Verschiedene Male lag sogar ein Sieg der bis zur Erschöpfung kämpfenden Konstanzer im Bereich des Möglichen. Auch sonst war es ein “farbiges“ Spiel: 8 gelbe Karten gab es, 3 für Offenburg und 5 für Konstanz, dazu noch eine rote (Platzverweis für Winter).
12. Januar 1975: DJK FCK 4:4. Mann, war das ein Krimi! Spannender ging’s nicht mehr (besonders in der 2. Hälfte). Insgesamt 8 Tore. Und noch mehr waren auf beiden Seiten möglich. Anfangs starker Druck des FC und in der 10. Minute das 0:1 durch Meyer. 15 Minuten später 1:1-Ausgleich durch Foulelfmeter. Nach der Pause war alle Taktik vergessen, nun “brannten“ beide Mannschaften. Die DJK zieht auf 2:1, ja 3:1 davon. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt das war die Reaktion der Zuschauer. Und dann ging’s Schlag auf Schlag: Meyer köpft eine Flanke von Klökler ein (67. Minute), V. Klökler tankt sich durch und schießt den Ausgleich zum 3:3 (73. Minute). Und wieder eine kalte Dusche: Fahnkow, der für den verletzten Frick ins
Tor gekommen war, bekommt den Ball nicht unter Kontrolle, Schaffner erzielt wieder die 4:3-Führung der DJK. Eine Minute später: Krolo verwandelt einen Handelfmeter zum Endstand von 4:4. 3700 Zuschauer, die voll auf ihre Rechnung kamen.
Langeweile hatte es bei den verschiedenen Begegnungen FC Singen FCK eigentlich nie gegeben. Diesmal (9. 4.) schien es so weit, denn beide Hintermannschaften beherrschten lange Zeit die Lage. Erst die Verletzung von Krolo durch ein Foulspiel (35. Minute) gab den Singenern Mut zur Offensive, die zum 1:0 führte (unhaltbar für Fahnkow). Drei Minuten nach der Pause Ausgleich durch Niedermann, der für Krolo ins Spiel gekommen war. Eglinsdörfer, im Strafraum gefoult, schießt den Strafstoß selbst Singens Torwart hält phantastisch. Fast im Gegenstoß 2:1 für Singen. Die Generaloffensive der Konstanzer erbringt durch Kopfballtor von Meyer das 2:2-Unentschieden.
Ein Spiel, das Nerven kostete, war die Begegnung FC FFC (20. 4.). Gegenüber dem Vorspiel in Freiburg waren es diesmal die Konstanzer, die stürmten und auf das Tor, neben das Tor, über das Tor und auf den Pfosten schossen, bis endlich Meyers Torschuss in der 14. Minute die Nerven der 1000 Zuschauer entspannte. Freiburg kam nun stärker auf und erzielte bald nach der Pause den Ausgleich 1:1. Und dann wurden herrliche Torgelegenheiten vom Konstanzer Sturm vergeben, bis 6 Minuten vor Schluss, als Deiringer zur Abwechslung mal mit dem rechten Fuß schoss und traf. 2:1. Riesenjubel, denn es fehlten nur noch 6 Minuten bis zum Schlusspfiff. Dann gab es noch einen Eckball für Freiburg, nachdem zuvor mit dem Ball getändelt worden war, und diesen Eckball verwandelte Freiburg in der 90. Minute zum 2:2-Ausgleich. Dramatik bis zur letzten Sekunde!
Ziehen wir Bilanz, oder besser, lassen wir einen neutralen Berichterstatter Bilanz ziehen über das sportliche Geschehen des FCK in seinem 75. Jubiläumsjahr. Im Sportmagazin „Kicker“, Nr. 13 vom 13. 2. 75, schreibt Werner Kirchhofer unter der Überschrift „Ein kesser Neuling FC Konstanz lässt in Südbaden aufhorchen“ folgendes: „Zu den Überraschungsmannschaften in Südbaden zählt in dieser Saison der FC Konstanz. Dieser traditionsreiche Verein kam als echter Neuling in die 1. Amateurliga, denn eine Saison lang hatten sie ihr Dasein in der II. Amateurliga gefristet. Aber der Abstieg und die Erfolge des Rivalen hatten stimulierende Wirkung. Der FC Konstanz als Verein und vor allem die Spieler fühlten sich angeheizt.
Sie wollten den Verein wieder in die führende Rolle in Konstanz bringen. Und sie schafften es tatsächlich!“
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1975 - 1978: Im Jubiläumsjahr 1975 ernannte der Verein mit Oskar Engelmann, Walter Klökler, Fritz Schneider und Helmut Wiggenhauser vier neue Ehrenmitglieder; Hermann Fischer wurde die Goldene Ehrennadel verliehen. 1976 erhielt Ludwig Wachsmuth die Goldene Ehrennadel angeheftet.
Bei der Jahreshauptversammlung am 15.11.1977 trat Präsident Wilhelm Graf Douglas nach 25jähriger Tätigkeit zurück. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Verdienste um den Verein wurde er zum Ehrenpräsidenten genannt. Gleichzeitig trat der 1. Vorsitzende Hans Ulrich Ertel zurück, der zugleich die Kassengeschäfte führte und dem es zu verdanken ist, dass die Schuldenlast des Vereins während seiner Tätigkeit um 70 000 DM verringert werden konnte; er sah somit sein Vorhaben, den Verein finanziell zu sanieren, erreicht. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Karl Wechlin gewählt, das Amt eines Präsidenten wird nicht mehr besetzt. Winfried Schmid wird 2. Vorsitzender. Dieter Behrens, der ebenfalls seinen Rücktritt erklärte, bleibt kommissarischer Spielausschussvorsitzender,
neuer Kassier wird Alfred Herre. Heinz Walther als Jugendleiter und Lothar Mayer als Schriftführer werden bestätigt. Abteilungsleiter Ringtennis ist Rainer Kleindienst, Abteilungsleiter Tischtennis Ekkehard Schaab.
Die Jahreshauptversammlung am 18.05.1978 brachte erneut einen Wechsel in den wichtigen Vorstandsämtern. Neu: 1. Vorsitzender Werner Kirst, 2. Vorsitzender Helmut Leirer, Kassier Herbert Geiser, Spielausschuss Willy Lauber.
1978/1979: Für den aus beruflichen Gründen zurückgetretenen 2. Vorsitzenden Helmut Leirer tritt bei der Jahreshauptversammlung am 08.05.1979 Manfred Haunz die Nachfolge an. Die Ringtennisabteilung wird Marlies Biesenberger geleitet. Der Vorstand beschließt, alle Maßnahmen zu treffen zwecks Übernahme des Waldheims durch Kauf oder Pacht (bisher Pächter Naturfreunde). Sportlich dümpelte der FCK in diesen ersten Jahren nach dem großen Jubiläum mehr schlecht als recht durch die Verbandsliga, konnte die Klasse aber immer noch halten. Verstorben ist im Jahre 1979 unser Ehrenmitglied Ludwig Graf Douglas.
1979/1980: In der Verbandsliga deutete sich schon früh der Abstieg an. Anfang November 1979 jedenfalls belegte der FCK in der Tabelle den letzten Platz und tat das, was (fast) alle Vereine in dieser Lage tun: Man wechselte den Trainer. Der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Heinrich Thate räumte „in gegenseitigem Einvernehmen“ den Platz für einen „Jungspund“, den 30jährigen Volker Klökler. Es half alles nichts. Am 11. Mai 1980 verabschiedete sich die Mannschaft aus der höchsten südbadischen Amateurklasse. Jahreshauptversammlung am 29.02.1980: Neuer 2. Vorsitzender wird Dieter Firnhaber, sein Vorgänger Manfred Haunz wird Sportausschussvorsitzender. Anstelle des aus beruflichen Gründen ausscheidenden Herbert Geiser wird Hans Frank neuer Kassier.
Die Mitglieder werden über die anstehenden Vorhaben Bau Jugendvereinsheim im Hockgraben/Erwerb Waldheim unterrichtet.
Zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder standen 1980 an. So wurden August Haug, Anton Kempf, Franz Mayer, Lothar mayer, Josef Pfaff und Heinz Walther zu Ehrenmitgliedern ernannt, die Goldene Ehrennadel erhielten Werner Kirst, Herbert Schenk, Rainer Schmid, Theo Schwamberg, Gustav Sernatingen und Carl Ummenhofer. Verstorben ist 1980 unser Ehrenmitglied Fritz Kessler.
1980/1981: Attraktion der Saisonvorbereitung ist am 08.08.1980 das 10. Lokalderby gegen den Oberligisten DJK Konstanz. Unter der Regie von Trainer Wolfgang Weiß überraschte der unterklassige FC vor 400 Zuschauern und trotzte den „Grünen“ ein 1:1 ab. Die Landesligarunde begann zunächst wenig verheißungsvoll, doch mit zunehmendem Saisonverlauf kämpfte sich die Mannschaft immer weiter nach vorne. Lediglich ein Leistungstief im Endspurt verhinderte ein Eingreifen um den Titelkampf, sodass Platz 4 genügen mußte. In der Jahreshauptversammlung am 06.03.1981 erteilen die Mitglieder dem Vorstand die Genehmigung, mit der Stadt Konstanz einen Pachtvertrag bezüglich des Waldheims abzuschließen. Von einem evtl. möglichen Kauf wird abgesehen, da das Gebäude
stark sanierungsbedürftig ist und diese Kosten zum Kaufpreis nicht auch noch übernommen werden können. Der Verein ist erstmals nach Jahrzehnten wieder schuldenfrei. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 01.06.1981 beschließt, den Vorstand zu beauftragen bzw. zu bevollmächtigen, einen Erbbaupachtvertrag mit der Stadt abzuschließen, um die Aufnahme von Krediten für den Bau des Vereinsjugendheimes im Hockgraben zu ermöglichen. Mit dem Bau soll im Herbst 1981 begonnen werden.
1981/1982: Die Saison 1981/82 bescherte der weiter verjüngten Mannschaft um Trainer Weiß zwar „nur“ den Titel des Vizemeister, doch bis zum vorletzten Spieltag war der Zweikampf mit dem FC Radolfzell spannend. Ausgerechnet im letzten Spiel mußte der bereits feststehende Meister von der Mettnau in Konstanz antreten, wo er sich eine 0:5-Schlappe abholte. Zum 01.10.1981 legt der 1. Vorsitzende Werner Kirst sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder; bis zur nächsten Jahreshauptversammlung wird Dieter Klug kommissarisch zum 1. Vorsitzenden bestimmt und mit der Führung der Geschäfte beauftragt. Kirst sagt weitere Mitarbeit im Verwaltungsrat zu. Das „Waldheim“ wurde von der Stadt gepachtet. Die Jahreshauptversammlung am 26.02.1982 bestätigt Dieter Klug als 1. Vorsitzenden,
Wolfgang Kubik wird als neuer Trainer angekündigt. Abteilungsleiter Ringtennis wird Herr Bleile. Am 04.06.1982 kann schließlich Richtfest gefeiert werden am Jugendvereinsheim Hockgraben. Acht Goldene Ehrennadeln verlieh der Ehrenrat 1982 an Karl-Heinz Arnold, Egon Auer, Manfred Flamm, Helmut Gänssle, Helmut Nessit, Helmut Ott, Ekkehard Schaab und Erwin Schiller. Verstorben ist 1982 unser Ehrenmitglied Anton Kempf.
1982/1983: Für den neuen Coach Wolfgang Kubik beginnt die Vorbereitung mit einer herben Enttäuschung, nachdem sich einige Spieler kurzfristig noch zum Wechsel entschlossen und dem FCK den Rücken kehrten. Zum Auftakt gab es wieder einmal ein Derby gegen die zwischenzeitlich in die Verbandsliga abgestiegene DJK Konstanz, die sich diesmal 3:1 durchsetzen konnte. Übrigens gewann die DJK auch das im Winter durchgeführte Rückspiel 3:2. Punktspielmäßig hatte Kubik ja bereits vor Rundenbeginn auf eine „Trotzreaktion“ der vereinstreuen Spieler gehofft, um die Abgänge auszugleichen. Die Mannschaft strafte die Skeptiker mit einem 3. Platz zur Winterpause der Unwissenheit, hielt sich die Optionen auf die vordersten Plätze offen. Wie man aber befürchten mußte,
wurde einigen Spielern im Frühling die Puste knapp, doch zu einem hervorragenden 4. Schlußrang reichte es ein Riesenerfolg, nachdem das Saisonziel ursprünglich gerade mal Klassenerhalt lautete. Eingesetzte Spieler: Uwe Flaig, Otmar Folk (je 30), Frank Stricker (29), Hartmut Nessit (28), Norbert Maier, Klaus Müller (je 27), Uwe Grünwald, Christoph Reichle (je 26), Dieter Traber (25), Horst Oehri (24), Wolfgang Stricker (22), Klaus Steimer (19), Hartmut Haase (17), Adelbert Biller (15), Stefano Bianchi (11), Hans-Peter Meier (7), Manfred Haunz (4), Gerd Büsing, Andreas Flaig (je 3), Ingo Mittag (2), Horst Kasseckert, Peter Schneckenburger (je 1).
Die „normale“ Jahreshauptversammlung am 08.04.1983 wählt Otto Keller, seit Jahren Kassenprüfer, zum Kassier, Hans Frank mußte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen.
1983/1984: Wolfgang Kubik hatte schon frühzeitig für ein weiteres Jahr zugesagt und von den Spielern wurde dies honoriert. Lediglich zwei Abgänge aus beruflichen Gründen galt es zu notieren. Gleich das erste Pflichtspiel brachte einen „Hammer“: „Lokal-Derby als Pokal-Derby“, FCK DJK im Südbadischen Vereinspokal. Der (noch) höherklassige Gast gewann dank seines neuen Torhüters Rolf Weigel 2:0. Beim FC hatte man für die beginnende Runde die Meßlatte der Erwartungen diesmal höher gelegt. Der Aufstieg in die Verbandsliga galt als erstrebenswertes Ziel. „Drei Jahre Landesliga sind genug !“, so die Hoffnungen vor dem Auftaktspiel gegen den FC Klengen. Trotz eines mageren 1:0-Erfolges in dieser Partie ging es dann rapid bergab,
so dass nach dem ersten Drittel plötzlich Abstiegsgefahr herrschte. Die Mannschaft stellte sich in der „Vertrauensfrage“ aber eindeutig hinter ihren Trainer. Wohl war es eine beinahe deprimierende Verletztungsmisere, der man das schwache Abschneiden anlasten konnte, doch letztlich gab es wenigstens noch ein versöhnliches Ende. Mit einer 10-Punkte-Serie aus den letzten fünf Begegnungen arbeitete sich die Mannschaft noch auf Platz 6 vor und bereitete ihrem scheidenden Coach einen zufriedenstellenden Abgang. Eingesetzte Spieler: Thomas Müller (30), Norbert Maier (29), Klaus Steimer (25), Uwe Flaig, Hartmut Nessit, Horst Oehri (je 24), Uwe Grünwald (23), Stefano Bianchi, Michael Steiner (je 22), Christoph Keller, Christoph Reichle (je 21), Otmar Folk (19), Wolfgang Stricker (18), Frank Stricker (16), Ralf Sommer II (11), Christian Luft (10), Manfred Haunz, Klaus Müller (je 7), Horst Kasseckert (6), Thomas Traber (5),
Michael Buser, Hartmut Haase (je 4), Franz Bosch, Martin Semmelmann (je 3), Helmar Ehmele, Hans-Peter Meier, Volker Meier, Peter Schneckenburger (je 1). Vorstandssitzung am 10.11.1983: Die tatsächlichen Baukosten für das Jugendvereinsheim Hockgraben sind den geplanten davongelaufen, der Verein ist gezwungen, ein weiteres Darlehen in Höhe von 80 000 DM in Anspruch zu nehmen. Fünf Mitglieder des Vorstands bürgen persönlich hierfür. Erstmals im neu erbauten Jugendheim am Hockgraben-Sportplatz fand am 09.04.1984 die Jahreshauptversammlung statt. Der Vorstand bleibt unverändert, Manfred Jörger neuer Abteilungsleiter Ringtennis. Die Finanzierung des Jugendvereinsheimes drohte zeitweise den Verein finanziell lahm zu legen, sodass 1. Vorsitzender Dieter Klug und Kassier Otto Keller, noch einmal zu verstärkten Anstrengungen in Form von Spenden und Eigenarbeit aufriefen.
Hans Jörg Märkl wird als neuer Trainer für die Saison 1984/85 vorgestellt. Entspannung nach der nervraubenden Runde fand die Mannschaft im italienischen Riccione, wo ein nicht genanntes Vorstandsmitglied mit der Aufforderung „Gebt die Cola doch den Kindern !“ konterte, wenn die Gefahr bestand, die „lebenserhaltenden“ Getränke würden durch die braune Limonade allzusehr „verdünnt“.
1984/1985: Erstmals hatte der FC Konstanz in dieser Runde wieder mit der DJK Konstanz gleich gezogen, spielte nach deren Abstieg gemeinsam in der Landesliga. Sportliches Highlight war für die Mannschaft und Trainer Märkl aber gleich zu Beginn das Pokalspiel gegen den Oberliga-Absteiger FC Villingen. 3:1 wurden die Schwarzwälder in Grund und Boden gekämpft. Am 27. Oktober pfiff schließlich Schiri Lamparter aus Rottweil vor 550 Zuschauern nach jahrelanger Abstinenz endlich wieder einmal das Derby als Punktspiel an. 3:1 gewann der FCK, konnte damit seine wieder erworbene Vormachtstellung im Konstanzer Fußball dokumentieren. Obwohl vorne mitspielend, beendet Hansjörg Märkl Ende November überraschend sein Engagement beim FC Konstanz. Sein Nachfolger wird Otmar Folk als Spielertrainer. Es sollte ein erfolgreiches Jahr für ihn werden.
Als seine Mannen in der Rückrunde die bereits abgeschlagene DJK 8:0 „runterputzten“, kam er als frischvermählter Ehemann zur Visite ins Stadion. Wenige Spieltage vor Schluß hatte der FC Konstanz noch Chancen, Tabellenführer FC Radolfzell aus eigener Kraft noch einzuholen. Eine 3:5-Heimniederlage gegen die Mettnau-Kicker vor über 900 (!) Zuschauer zerstörte aber alle Hoffnungen, auch wenn die endgültige Entscheidung erst am letzten Spieltag fiel. Die Vizemeisterschaft blieb somit lediglich als Trostpflaster. Eingesetzte Spieler: Meinrad Demmler (30), Hartmut Nessit, Ralf Sommer II, Michael Steiner, Frank Stricker (je 27), Stefano Bianchi, Christoph Reichle (je 26), Klaus Kreuz, Norbert Maier, Jürgen Seeberger, Klaus Steimer (je 24), Wolfgang Marquardt (22), Thomas Müller (18), Ralf Sommer I, Sedat Yürükalan (je 13), Otmar Folk (11), Hans-Dieter Geiger (9), Stephan Hamm (4),
Wolfgang Stricker (3), Rainer Ott (1). Bei der Jahreshauptversammlung am 04.04.1985 bleibt der Vorstand unverändert. Zufrieden ist man mit den sportlichen Erfolgen aller Abteilungen. Sorgen bereitet nur die Hockgrabenfinanzierung. Die Baukosten betragen ohne Sachspenden und ohne Eigenleistungen 340 000 DM, bis Ende 1984 waren Darlehenzinsen in Höhe von 46 500 DM zu zahlen. Vom aufgenommenen Gesamtdarlehen (206 000 DM) konnten erst 32 000 DM getilgt werden. Verstorben sind 1985 unsere Ehrenmitglieder Ernst Doster und Karl Wechlin.
1985/1986: Da der bisherige Interims-Trainer Otmar Folk von vornherein erklärt hatte, nur bis zum Saisonende zur Verfügung zu stehen, wurde mit Rainer Lammer ein neuer Übungsleiter verpflichtet. Sein wie auch des Vorstands Ziel war es, den Vorjahreserfolg zu wiederholen und wenn es gar noch zum Meistertitel reichen sollte, warum nicht? Zuerst aber einmal stand eine ganz andere Herausforderung auf der Tagesordnung, hatte sich doch der Bundesligist Hamburger SV mit seinem ewig „grantelnden“ Trainer Ernst Happel, Co-Trainer Aleksander Ristic und Manager Günther Netzer im Bodensee-Stadion angekündigt. Dieser Gegner erwies sich aber doch als mindestens zwei Nummern zu groß. 9:1 gewannen die Hanseaten, bei denen sich unter anderem Magath in die Torschützenliste eintragen konnte.
Weniger wegen dieser Niederlage, als vielmehr wegen einer verletzungsbedingt angeschlagenen Mannschaftsstruktur kamen die Konstanzer in der Punkterunde kaum in Gang. Allein in den ersten neun Saisonspielen mußten 25 verschiedene Spieler eingesetzt werden, sodass natürlich keinerlei Mannschaftsgefühl aufkommen konnte. So kam es, dass der vielerorts und auch in eigenen Reihen durchaus zum Favoritenkreis zählende FCK vorübergehend sogar um den Klassenerhalt kämpfte. Rang 9 zum Saisonende war zwar nicht befriedigend, in Anbetracht der Umstände aber ein Maximalergebnis. Eingesetzte Spieler: Gonzales Sanchez (30), Klaus Steimer (29), Wolfgang Marquardt (28), Klaus Kreuz (27), Christoph Keller, Frank Stricker (je 24), Oliver Horn (22), Uwe Flaig, Christoph Reichle, Jürgen Seeberger (je 20), Stefano Bianchi (19),
Michael Steiner (15), Michael Malar, Sedat Yürükalan (je 14), Uwe Grünwald (12), Thomas Buser, Meinrad Demmler (je 10), Markus Malar (8), Wolfgang Stricker (7), Rainer Lammer, Rainer Schaffner, Ralf Sommer I (je 5), Manfred Haunz, Wolfgang Stysch (je 3), Otmar Folk, Klaus Hamm (je 2), Volker Meier, Norbert Müller, Ralf Sommer II (je 1.
Änderungen im Vorstand am 25.04.1986 bei der Jahreshauptversammlung. Neuer Sportausschußvorsitzender wurde Carl Karrer anstelle von Manfred Haunz, neuer 2. Vorsitzender Dieter Behrens anstelle von Dieter Firnhaber. Die Goldene Ehrennadel wurde Erich Büsing und Frau Maria, Manfred Höfler, Volker Klökler, Manfred Lieb, Winfried Schmid, Dieter Schulz sowie Wilhelm Thaa und Frau Maria verliehen. Verstorben ist 1986 unser Ehrenmitglied Josef Uhrig.
1986/1987: „Reden wir nicht um den heißen Brei herum, unser Ziel ist natürlich der Aufstieg“, betonte Dieter Behrens als 2. Vorsitzender die Marschrichtung beim FC Konstanz zur Saison 1986/87. Als „Fernziel“ eines Fünf-Jahres-Planes schwebte nicht nur heimlich die Oberliga Baden-Württemberg in vielen Köpfen. Dazu hatte man sich einiges einfallen lassen, nicht nur die Verpflichtung von Trainer Guntram Gentes vom Dauer-Konkurrenten FC Radolfzell. Er brachte mit Uwe Egelkraut, Hartmut Nessit und Hans-Peter Waltner drei Ex-FCler von der Mettnau mit zurück. Ein weiterer Rückkehrer war Michael Kokoska vom VfB Stuttgart. Eine langwierige Verletzung brachte ihn dort um einen Profivertrag. Zur Winterpause schien sportlich die Saison schon als erfolglos abzuhaken.
Nicht so sehr der 3. Platz sprach gegen die Konstanzer, sondern der 6-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer FC Überlingen. Es sollte aber eine Frühjahrsserie folgen, die ihresgleichen sucht. Bis Ostern hatte der VfR Stockach Überlingen bereits überholt und der FCK war durch einen 4:1-Sieg gegen just diese Stockacher bis auf einen Punkt an beiden dran. Als die Punktejagd schließlich abgepfiffen wurde, lagen die Spieler vom Osterholz- mit denen vom Bodensee-Stadion gleichauf, doch die bessere Tordifferenz sprach zugunsten des FCK der Aufstieg in die Verbandsliga war perfekt!
Auch im Pokal tat sich Imposantes. Zuerst schickte man den Verbandsligisten FC Emmendingen 3:1 geschlagen nach Hause, danach den SV Kirchzarten als Mitaufsteiger in die Verbandsliga mit einer 2:0-Niederlage. Gegen den Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg und Teilnehmer an der Deutschen Amateurmeisterschaft, den Offenburger FV, waren die Konstanzer im Finale in Bötzingen chancenlos. 5.1 gewann der OFV. Eingesetzte Spieler: Uwe Grünwald, Christoph Reichle (je 30), Hartmut Nessit (29), Gereon Bechinger, Michael Kokoska (je 28), Uwe Egelkraut (27), Wolfgang Marquardt, Werner Obser (je 26), Meinrad Demmler (24), Frank Stricker (23), Joachim Feucht (22), Ralf Sommer I (19), Hans-Peter Waltner (18), Gonzalo Sanchez (16), Rainer Schaffner, Klaus Steimer (10), Michael Steiner (8), Joachim Glatz, Oliver Horn (je 4), Jürgen Seeberger (3), Oliver Auer (2).
Wenige Tage vor dem Finale hatte den FC Konstanz übrigens noch ein schwerer Verlust getroffen, als der Tod des Ehrenpräsidenten Wilhelm Graf Douglas kurz nach dessen 80. Geburtstag bekannt wurde.
1987/1988: Zum Aufstieg in die Verbandsliga „spendierte“ der Verein der Mannschaqft einen Bundesligisten zum Freundschaftsspiel, nämlich den Erstliga-Aufsteiger Hannover 96. Die Niedersachsen gewannen vor 1.100 Zuschauern glatt mit 9:0, ebenso glatt waren Ralf Sommers Schien- und Wadenbein nach einem Zusammenprall mit dem 96er-Keeper gebrochen. Als Saisonvorgabe sah Trainer Gentes den Klassenerhalt mit 26 Punkten und Platz 12. Mit 18 Zählern bereits zur Winterpause war man diesem Ziel schon ein bedeutendes Stück näher gekommen. Für die Rückrunde setzte man die Anforderungen höher, plante aus den letzten zwölf Partien mit ebenso vielen Punkten. Das Limit wurde zwar um zwei Punkte verpaßt, der Klassenerhalt als bester Aufsteiger aber trotzdem geschafft. Eingesetzte Spieler: Hartmut Nessit,
Hans-Peter Waltner (je 30), Gereon Bechinger, Meinrad Demmler, Franz Hild (je 28), Wolfgang Marquardt, Gonzales Sanchez (je 26), Michael Kokoska (25), Uwe Grünwald, Ingo Kastler, Jürgen Seeberger (je 23), Thomas Kokoska (21), Olaf Roth (18), Christoph Reichle (12), Markus Malar (11), Rainer Schaffner (8), Ralf Sommer I, Frank Stricker (je 5), Jürgen Schulze (2).
Am 25.03.1988 bestätigte die Jahreshauptversammlung den im Amt befindlichen Vorstand, der mit einer zusehends schwierigeren Finanzlage zu kämpfen hat. Der jährlichen Mehrbelastung von 10 000 DM durch das Sonderdarlehen für den Bau des Jugendvereinsheims steht ein Rückgang der Spendenfreudigkeit gegenüber.
1988/1989: Mit Wolfgang Marquardt und Christoph Reichle verpflichtete der FCK für die zweite Verbandsligasaison ein Trainerpaar als „Coach & Co“, das erstmals in dieser Funktion amtierte. Im Vorjahr hatten beide ja noch in der I. Mannschaft gespielt. Zum „Einspielen“ bekamen sie die Profis vom belgischen RC Genk zu Gast. Erwartungsgemäß war das zweite Jahr noch schwerer als das erste und es sollte bis zum letzten Spieltag dauern, ehe die Mannschaft aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern konnte. Es war ein kurioses Spiel gegen den SC Friesenheim. Der heutige Bundesliga-Schiri Bernhard Zerr aus Ottersweier war als Referee eingeteilt. Wegen einer Veranstaltung in Konstanz stand er zwei Stunden im Stau, kam nicht vor und nicht zurück. So leitete der zufällig
anwesende Stockacher Verbandsliga-SR Berthold Schaffart auf Wunsch beider Vereine die erste Halbzeit, Zerr die zweite. Im Spiel selbst führten die Konstanzer auf dem Hockgraben-Sportplatz zur Pause 1:0, kassierten nach dem Seitenwechsel binnen neun Minuten aber drei Gegentore. Ein unglaublicher Endspurt wurde doch noch mit einem 3:3-Unentschieden belohnt, das zum Klassenerhalt reichte. Eingesetzte Spieler: Hartmut Nessit (30), Meinrad Demmler, Ralf Sommer I (je 29), Ingo Kastler, Jürgen Schulze (je 28), Gonzales Sanchez (27), Werner Obser (26), Uwe Grünwald, Hans-Peter Waltner (je 23), Frank Stricker (19), Volker Meier (17), Thomas Gerwig (16), Thomas Kokoska (15), Olaf Roth (14), Gereon Bechinger (13), Joachim Feucht (12), Joachim Gensle (9), Markus Malar (7), Oliver Ubl (4), Jürgen Seeberger (3), Wolfgang Marquardt (2), Oliver Auer, Michael Malar (je 1). Eine „Institution“ beendete im März 1989 die
Funktionärsarbeit für den FC Konstanz. So läßt sich am ehesten die Situation beschreiben, als Jugendleiter Heinz Walther sein Werk nach 35 Jahren aus den Händen gibt, auch wenn er sich nicht ganz zurückzieht. Zumindest im Hintergrund will er schon noch den einen oder anderen Faden spinnen. Für seine Verdienste erhält Walther die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Sage und schreibe zehn Ehrenmitgllieder ernannte der FCK im Spieljahr 1988/89. Dazu zählten Adolf Berges, Willi Erhardt, Franz Fischer, Franz Fritz, Hans Greule, Georg Keilholz, Max Salzmann, Manfred Schreiber, Hermann Viellieber und Josef Zister. Die Goldene Ehrennadel wurde Gerhard Zeidler zugesprochen. 1989 verstarb unser Ehrenmitglied Franz Fritz.
1989/1990: Mit unverändertem Trainerduo ging der FCK auch das Spieljahr 1989/90 an. Auch diesmal stand die Mannschaft von Anfang an mit dem Rücken zur Wand, kämpfte gegen den Abstieg. Kurz vor der Winterpause beendeten Marquardt und Reichle ihre Tätigkeit, wurden von Hans-Peter Waltner als Spielertrainer beerbt. UNzufriedenheit mit Vorstand, Mannschaft und Umfeld führte dazu, dass Waltner bereits drei Monate später das Zepter an Hartmut Nessit weiter reichte. Der Abstieg stand schon früh fest und mit einer gewissen Gelassenheit wurden sogar die Leistungen wieder besser, wenngleich nicht erfolgreicher. Eingesetzte Spieler: Olaf Roth, Frank Wagner (je 29), Daniel Seefelder (28), Hartmut Nessit, Werner Obser (je 27), Michael Becker (26), Oliver Ubl (25), Bozidar Milunovic (24), Volker Meier (20), Jürgen Schulze (19), Heinz Karcher (17),
Uwe Grünwald (16), Hans-Peter Waltner (15), Ewald Fleig (11), Klaus-Dieter Späth (9), Joachim Feucht, Frank Stricker (je 8), Markus Malar (7), Frank Hentschel, Rainer Schaffner (je 6), Necati Demirekin, Joachim Gensle, Michael Malar (je 5), Andreas Beihofer, Oliver Horn (je 3), Wolfgang Marquardt, Heiner Noll (je 1).
Kurzfristig schien es, als sollte Hansjörg Märkl in der Saison 1990/91 den FCK in der Landesliga coachen, doch wenige Wochen nach seiner Zusage zog er in Absprache mit den Vereinsverantwortlichen sein Ja-Wort wieder zurück. Aus persönlichen und beruflichen Gründen übernahm er stattdessen den SV Orsingen. Die Konstanzer verpflichteten dafür Ulrich Hermann, der unter anderem bei der DJK in der Oberliga spielte, als neuen Trainer.
1990/1991: Nicht nur, dass Uli Hermann als Coach ein Neuling war, mußte er nach dem Abstieg der Mannschaft auch noch einen Neuaufbau mit beschränkten finanziellen Mitteln durchziehen. Als sportliche Vorgabe für die Saison 1990/91 wurde ein Platz im Tabellenvorderfeld genannt, doch verzichtete man bewußt darauf, den Erwartungsdruck zu hoch anzusiedeln. Als aber der Winter näher kam, da hatten die Konstanzer die Tabellenführung inne, der sofortige Wiederaufstieg stand „drohend“ im Hintergrund. Eingesetzte Spieler: Werner Obser, Christoph Reichle (je 30), Andreas Böhm, Ewald Fleig, Michael Malar (je 29) Frank Wagner (28), Thomas Retzlaff (27), Maximino Carvalho (26), Volker Meier (25), Hartmut Nessit (23), Oliver Ubl (22), Markus Malar, Bozidar Milunovic (je 21), Martin Klökler, Jörg von Appen (je 13),
Oliver Horn (8), Miroslav Mazik (6), Joachim Gensle (4), Marc Eggers (1).
Zum 90jährigen Bestehen des Vereins, das ja kein „offizielles“ Jubiläum ist, wird zum einen eine Festschrift herausgegeben, zum anderen findet am 03.11.1990 eine Festveranstaltung im „Domhotel St. Johann“ statt, moderiert vom Konstanzer Sportjournalisten Ralf Mittmann. Im Programm unter anderem als Sänger Nik Herb mit Bruder, die Popgruppe „Matrix“, „Chubby und Fuzzy“ mit ihrer Country-Show, die „Meckies“, „Mainauer Paradiesvögel“ und als Höhepunkt um Mitternacht die Travestie-Show mit „Sissy Chanel und Brigitt“.
„Eine Legende feiert Geburtstag“, konnte man Anfang 1991 in der Zeitung nachlesen. Gemeint war Fritz „Pi“ Schneider, geboren 1911, seit 1924 Jugendspieler beim FCK und bis zum großen Krieg dann bei den Aktiven. Noch bekannter wurde er durch seine Tätigkeit von 1948 bis 1960 als Jugendleiter des FC Konstanz. In jene Zeit fielen die größten Erfolge des Clubs. Bei seiner Geburt habe man diesem schmächtigen „Bündel Mensch“ eine Lebensdauer von nicht mehr als zehn Tagen gegeben. Alle hatten sich getäuscht, konnte doch er selbst diese Anekdote jetzt anläßlich seines 80. Geburtstages im Jugendsportheim Hockgraben erzählen. Fritz Brodmann, Karl Jöhle, Werner Kirst, Karl Nutto, Heinrich Obenauf, Dr. Hans Ruppaner und August Werner werden Ehrenmitglieder des FCK,
Klaus Riedmüller mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Anfang Mai, zwei Runden vor Schluß, stand bereits fest, dass der sofortige Wiederaufstieg geschafft war; Trainer Uli Hermann hatte schon im Februar seinen Vertrag verlängert.
1991/1992: Mit einer trügerischen Hoffnung begann die Saison 1991/92, konnte man doch im Pokal gleich mal den „Traditionsgegner“ FC Radolfzell 3:0 aus dem Wettbewerb werfen. Als es mit dem Kampf um die Punkte los ging, da sanken die Aktien ganz schnell. Das 1:2 zu Hause gegen den VfR Stockach eröffnete eine unerfreuliche Runde, nach dem 0:1 im Osterholz-Stadion zum Rückrundenbeginn stand eigentlich schon fest, dass die Konstanzer als Absteiger die Klasse verlassen müssen. Folgerichtig hieß es Anfang 1992 mit einem Punktekonto von sechs Zählern dann auch schon für „die Zeit danach“ zu planen. Nachdem Hermann zum Saisonende seinen Abschied erklärte, wurde Volker Klökler für diesen Job gewonnen. Eingesetzte Spieler: Norbert Maier (30), Hartmut Nessit (29), Peter Christl, Werner Obser,
Thomas Retzlaff (je 27), Marco Pinheiro, Oliver Ubl (je 26), Maximino Carvalho (25), Ewald Fleig, Thorsten Würms (je 24), Claus-Peter Schmidt (23), Konrad Schweizer (14), Frank Wagner (13), Markus Malar (12), Bozidar Milunovic, Jörg von Appen (je 11), Joachim Feucht (9), Christoph Reichle (7), Miroslav Mazik, Sven Scheureck (je 6), Volker Meier (5), Andreas Böhm (4).
Im Frühjahr 1992 tritt eine vom Badischen Sportbund geforderte Jugendordnung in Kraft, nach der die Jugendabteilung ihren Jugendvorstand selbst wählt. In der vor der Jahreshauptversammlung erstmals stattgefundenen Jugendmitgliederversammlung wurde Wolfgang Weiss als 1. Jugendvorsitzender, Christian Streibert als 2. Jugendvorsitzender gewählt, in der Jahreshauptversammlung wird deren Wahl von den Mitgliedern des Vereins bestätigt. Gleichzeitig werden nach erfolgter Satzungsänderung beide Jugendvorsitzenden in der Vorstand des Vereins berufen, der sich deshalb auf 7 Mitglieder erweitert. Neuer Schriftführer wird Thomas Lachmaier.
1992/1993: Unabhängig davon, dass FCK-Trainer Volker Klökler von vornherein sein Engagement nur auf eine Saison begrenzt hatte, wurde das Spieljahr 1992/93 wieder einmal zu einer „Zittersaion“ für den FC Konstanz und dies bis zum allerletzten Spieltag. Ausgerechnet beim Meister und Verbandsliga-Aufsteiger FC Rot-Weiß Salem sollte der noch fehlende Punkt eingespielt werden und dies gelang. Es sollte noch manches Jahr folgen, in dem der Erhalt erst in der „Nachspielzeit“ feststehen würde. Eingesetzte Spieler: Robin Marschel, Eric Schönfeld (je 30), Ewald Fleig, Martin Klökler (je 29), Marco Pinheiro, Claus-Peter Schmidt (je 27), Frank Wagner (25), Gereon Bechinger (24), Peter Christl, Andy Kaufmann, Daniel Märkl (je 21), Sascha Deiringer, Sven Scheureck (je 14), Oliver Ubl (12), Thomas Retzlaff (11),
Sven Folgmann (10), Joachim Feucht (9), Manuel Klökler, Thomas Treuer (je 6), Hassan Elayoubi (5), Rolf Backes (3), Markus Malar (2), Necati Demirekin, Önder Demirekin, Miroslav Mazik (je 1).
1993/1994: Bereits seit Jahresbeginn stand Bernhard Gräble als neuer Trainer fest und er durfte seinen jungen Kader gleich gegen einen hochklassigen Gegner testen. BAE Larissa, ein Club der höchsten Spielklasse Griechenlands und 1988 Landesmeister, trat zum Freundschaftsspiel auf dem Schänzle-Sportplatz an und gewann 5:0.
Auch heuer fehlten unter dem Weihnachtsbaum wieder einige Punkte zum erhofften Stand. Hatte das Trainer-Duo Bernhard Gräble und Werner Bürger zum Jahreswechsel 93/94 noch Geld und Zeit angemahnt, um das Team zusammenhalten und verstärken zu können, folgte im Januar die Überraschung, die zu jenem Zeitpunkt eigentlich schon gar keine mehr war: Beide hörten auf. Nach kurzer Suche konnte die Vereinsführung Lutz Grüneberg dafür gewinnen, bis zum Saisonende den Abstiegskampf auf der Trainerbank zu durchleiden. Ende April konnte Grüneberg nicht nur den Erfolg der übernommenen Mission vermelden, sondern auch bereits seinen Nachfolger. Heinz Karcher, ehemaliger Mitspieler Grünebergs, sollte die Mannschaft in eine sichere Zukunft führen. Eingesetzte Spieler: Andy Kaufmann, Robin Marschel (je 30), Eric Schönfeld,
Oliver Stihl (je 28), Manuel Klökler (27), Gereon Bechinger (26), Philipp Lindenmayer (25), Sven Folgmann, Patrick Schulze (je 24), Daniel Märkl (23), Jürgen Schulze (21), Peter Christl, Martin Klökler (je 20), Önder Demirekin (12), Jamal Boutarbouch (10), Hassan Elayoubi (8), Sandiep Bapat, Sven Scheureck (je 6), Ralf Sommer (4), Markus Bergmann, Hans-Peter Waltner (je 2), Markus Höpfner, Thomas Treuer (je 1).
Anläßlich der Jahreshauptversammlung am 18.03.1994 tritt der 1. Vorsitzende Hans Joachim Pfeffer tritt zurück, Lutz Grüneberg wird sein Nachfolger. Gleichzeitig folgt Helmut Leirer als Nachfolger des bisherigen 2. Vorsitzenden Manfred Haunz nach. Für den bereits vorzeitig zurückgetretenen Manfred Lieb übernimmt Volker Klökler das Amt des Sportausschussvorsitzenden. Helmut Schulze wird Schriftführer. Verstorben sind 1994 unsere Ehrenmitglieder Willi Erhardt und August Haug.
1994/1995: Sportlich brachte die Saison 1994/95 ein Novum, spielte doch erstmals der SV Litzelstetten gemeinsam mit dem FCK in der Landesliga. Sage und schreiben 1.800 (!) Zuschauer fanden sich am 07.11.1994 zum Derby im Litzelstetter „Entengraben“ ein, wo sie nach einem Halbzeit-1:2 einen 3:2-Sieg der Gastgeber, die eine gute Stunde mit zwei Mann in Unterzahl spielten, erlebten. Die Niederlage hatte Folgen. Eine Woche später informierte Karcher vor Spielbeginn gegen Engen die Mannschaft von seinem Rücktritt nach Spielende. Es kam aber insofern anders, als der 1. Vorsitzende Lutz Grüneberg Karchers Demissionierung bereits zur Halbzeit veranlaßte und selbst auf der Bank Platz nahm. Binnen weniger Tage konnte Rolf Wagner als „Retter in der Not“ verpflichtet werden.
In jenen Tagen kam übrigens erstmals wieder ein Thema in die Öffentlichkeit, das bis heute mit wechselnder Besetzung noch immer diskutiert wird: Fusion im Konstanzer Fußball, in den Führungsrollen damals der SV Litzelstetten und der FCK, deren Derby-Rückspiel mit einem 1:1-Unentschieden endete. Zum Saisonende hatte sich der FC Konstanz mit dem 15. Tabellenplatz eigentlich schon verabschiedet aus der Landesliga, war in die Bezirksliga abgestiegen. Lediglich der glückliche Umstand, dass der TuS Blumberg als Vizemeister in die Verbandsliga aufstieg, ersparte den Konstanzern das bittere Los. Eingesetzte Spieler: Gereon Bechinger (29), Olaf Roth (27), Sezer Balcik, Uwe Flaig, Oliver Stihl (je 26), Martin Klökler (25), Önder Demirekin, Daniel Märkl (je 24), Hartmut Nessit (23), Hans-Peter Waltner (17), Patrick Auer, Alain Joseph Tissier (je 16), Klaus-Dieter Späth (15), Lars Wolf (14), Jamal Boutarbouch,
Hassan Elayoubi (je 13), Predrag Lazarevic (10), Miroslav Mazik (9), Jörn Breinlinger (7), Markus Höpfner (5), Michael Malar (4), Bozidar Kalajdzic, Claudio Martello (je 3), Markus Malar, Sasa Zivoder (je 2), Gabor Buzas (1).
23.05.1995, Jahreshauptversammlung: Keine Veränderungen im Vorstand; die Jahreshauptversammlung beschließt Beitragserhöhung auf 96 DM für aktive, 72 DM für passive Mitglieder. Nennenswerte Erfolge blieben im finanziellen Bereich aus. Die Situation im Verein kann nur verbessert werden, wenn neue Finanzquellen erschlossen werden können. Ein Förderkreis ist gebildet, der später zu einem Förderverein geführt werden soll, der Anfang ist gemacht, ein Vorsitzender hat sich jedoch noch nicht zur Verfügung gestellt. Verstorben sind 1995 unsere Ehrenmitglieder Karl Nutto und Helmut Wiggenhauser.
1995/1996: Das Spieljahr 1995/96 war eine Saison ohne besondere Vorkommnisse. Im Derby in Litzelstetten gewann der SVL 3:1, das Rückspiel im Bodensee-Stadion endete 1:1. Der Klassenerhalt war nicht in Frage gestellt; ein Mittelfeldplatz war die Ausbeute zum Saisonende. Eingesetzte Spieler: Önder Demirekin (28), Sezer Balcik (27), Gereon Bechinger, Lars Wolf (je 26), Markus Höpfner, Martin Klökler (je 25), Jörn Breinlinger, Zwezdan Kovac (je 24), Daniel Märkl (23), Predrag Lazarevic (22), Patrick Auer, Andreas Huber (je 17), Claudio Martello (16), Aurelio Baratta, Frank Wagner (je 11), Steffen Reuter (9), Klaus-Dieter Späth (8), Josip Ivkic (7), Rolf Blum, Krischa Malow (je 6), Dieter Lachetta, Daniele Paar (je 5), Rene Frank, Olaf Roth (je 4), Hartmut Nessit (2), Markus Degler, Markus Mühlbacher, Bernhard Müller,
Hans-Peter Waltner (je 1). Bei der Jahreshauptversammlung am 06.05.1996 tritt Helmut Leirer als 2. Vorsitzender zurück, seine Funktion übernimmt Günter Frank. Ebenfalls erklärt Volker Klökler seinen Rücktritt, ihm folgt Bernhard Müller. Dem ausgeschiedenen Jürgen Schultze folgt Engelbert Cicak als 2. Jugendvorsitzender, neuer Schriftführer wird Lothar Guske. Verstorben ist 1996 unser Ehrenmitglied Dr. Hans Ruppaner.
1996/1997: Es schien, als sollte der FC Konstanz im Spieljahr 1996/97 einen erneuten Aufschwung erleben, als sollten die Mannen von Trainer Rolf Wagner wieder einmal höhere Sphären zumindest anvisieren. Auch ein Punkte-Derby gegen die DJK gab es wieder einmal, in dem der FC mit 2:1 die Oberhand behielt, obwohl die DJK im typischen „FC-rot“ antrat. Nach einer vorübergehenden Hoch und der vergebenen Chance, die Tabellenführung zu übernehmen, folgte eine Krise und Ende November ein Trainerwechsel. Bernhard Müller ersetzte bis zur Winterpause Rolf Wagner. Müllers „wichtigster Erfolg“ in den wenigen Wochen war, dass er auch das Derby-Rückspiel mit 2:1 gewann. Nach der Winterpause übernahm Ralf Sommer das Trainerzepter.
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Unter seiner Regie fand auch jenes Spiel in Immendingen statt, das einen Platz im Kuriositätenkabinett sicher hat. Tabellenführer waren die damals von Heiko Hildebeutel trainierten Schwarzwälder, die Konstanzer kamen mit einer Hypothek von sechs Niederlagen in Serie, aber ohne Torhüter. Selbst Trainer Ralf Sommer und Spielausschuss Bernhard Müller saßen im Dress auf der Bank, damit überhaupt jemand dort saß. Vor dem Spiel lachten sich die Immendinger Zuschauer beinahe „kringelig“, später die Gäste. Mit „Torwart“ Dieter Lachetta zwischen den Pfosten gingen die Punkte mit einem 3:1-Sieg nach Konstanz. Dieser Erfolg setzte ein Signal, denn von nun an hetzte die Mannschaft von Sieg zu Sieg, belegte am Ende Rang 5.
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Eingesetzte Spieler: Daniel Märkl (29), Marco Pinheiro (27),
Rene Frank (26), Markus Höpfner (25), Gereon Bechinger, Önder Demirekin, Klaus-Dieter Späth (je 24), Zwezdan Kovac (22), Gonzalo Sanchez (19), Jörn Breinlinger, Frank Wagner (je 18), Martin Klökler (17), Dieter Lachetta (16), Mark Swierzy (15), Jens Schwolow, Boris Strika, Lars Wolf (je 14), Thorsten Hartwig (7), Marcus Christenson (6), Christian Fröhlich, Guiseppe Pantaleo (je 5), Hans-Peter Waltner (4), Lars Bär, Marc Eggers, Uwe Flaig, Rickard Levin (je 3), Jürgen Bläsi, Andreas Huber, Stephan Schäuble (je 2), Stephan Kienzle, Markus Mühlbacher, Joachim Sengle, Alexander Wolkow (je 1). Verstorben sind 1997 unsere Ehrenmitglieder Oskar Engelmann, Hans Frank, Hans Greule und Werner Kirst.
1997/1998: Für den sportlichen Übungsleiter Ralf Sommer begann die Vorbereitung mit einem eigentlich zu starken Gegner, hatte sich doch UEFA-Cup-Teilnehmer Ujipest Dosza Budapest angesagt. Das mit zahlreichen Internationalen gespickte ungarische Spitzenteam ließ „den Unseren“ doch nicht den Hauch einer Chance 0:11 hieß es am Ende, doch traurige Gesichter gab es deswegen nicht. Bedauert wurde vielmehr, dass es den ganzen Tag Bindfäden regnete und deshalb nur 300 Zuschauer den Weg zum Hockgraben fanden. Es sollte aber der Auftakt werden zu einer schwachen Runde, in der die Erfolge des FC Konstanz Mangelware darstellten. Selbst im Stadtderby gegen den wieder aus der Verbandsliga zurückgekehrten SV Litzelstetten zog man chancenlos mit 1:4 zuhause, 0:4 auswärts den Kürzeren.
Beim Rückspiel hatte übrigens bereits Wolfgang Kubik als Interimscoach Ralf Sommer abgelöst und es gelang ihm, buchstäblich im letzten Spiel den Klassenerhalt zu schaffen. Eingesetzte Spieler: Marco Pinheiro (29), Peter Christl, Anto Cicak, Daniel Märkl (je 28), Önder Demirekin, Rene Frank, Michael Görig, Holger Zier (je 26), Gonzalo Sanchez (25), Thorsten Hartwig, Martin Klökler, Dieter Lachetta (je 24), Ulrich Giess (23), Rolf Blum (22), Mark Swierzy (15), Christian Scholter (11), Tiziano di Stefano (9), Marc Eggers (7), Mario Ebert (3), Josip Ivkic, Christian Schultze (je 2), Andreas Huber (1).
Jahreshauptversammlung am 24.10.1997: Der Vorstand bleibt unverändert. Grüneberg weist auf die immer höher ansteigenden Kosten des Trainings- und Spielbetriebes hin, die allein durch die Mitgliedsbeiträge schon lange nicht mehr gedeckt werden können. Als einziger Konstanzer Verein muß der FC aufgrund der Sportstättensituation gleich für zwei Sportplätze die Unterhaltungskosten und Pachtzahlungen aufbringen, zusätzlich ist noch Miete für die Benützung des Stadions zu zahlen. Nach wie vor hat der Verein noch Verbindlichkeiten, insbesondere sind noch rund 50 000 DM für die Darlehenstilgung des Jugendvereinsheims aufzubringen. Nach wie vor kommt es aber für den Vorstand nicht in Frage, den Verein zugunsten einer besseren sportlichen Ausbeute zu verschulden.
In der nächsten Jahreshauptversammlung soll über eine Beitragserhöhung abgestimmt werden. Die Gründung eines Fördervereins steht nun bevor, der Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist gestellt. Grüneberg gibt zu erkennen, dass es sein Anliegen ist, einen gesunden Verein zum 100jährigen Bestehen in das Jahr 2000 zu führen, vorausgesetzt, die Mitglieder ziehen mit. Der 2. Vorsitzende Frank berichtet, dass im Winter das ziemlich heruntergekommene Waldheim sowohl im sportlichen Bereich wie auch im Lokal saniert und teilweise auch umgebaut wird. Neuer Sportausschußvorsitzender wird bei der Jahreshauptversammlung am 11.05.1998 Peter Schneckenburger. Bernhard Müller, dessen Ehefrau die Sportgaststätte „Waldheim“ gepachtet hat, übernimmt andere Aufgaben im Verein. Die Sanierung des Vereinslokals "Waldheim“ ist abgeschlossen.
Das Haus kann sich nun dank hervorragender Arbeit aller Beteiligten sowohl im sanitären sportlichen Bereich wie auch im Gaststättenbetrieb wieder sehen lassen. Naturgemäß sind wieder neue Zahlungsverbindlichkeiten auf den Verein zugekommen, ein noch längeres Warten wäre aber im Hinblick auf die Aktiven wie auch Gaststättenbesucher nicht mehr zu verantworten gewesen.
Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit des Fördervereins ab 01.01.1998 anerkannt. 1. Vorsitzender ist Heinz Doser, 2. Vorsitzender Bernd Müller, Schriftführerin des Vereins ist Bettina Grüneberg, die Kassengeschäfte werden von Lothar Mayer geführt. Bei der Jugendabteilung tritt Siegfried Hillesheim die Nachfolge von Dr. Berthold Weiner als Nachfolger an, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten muss, der Jugendabteilung aber als Stellvertreter weiterhin zur Verfügung steht; weiterer Stellvertreter wird Gerhard Huger. Verstorben sind 1997/98 unsere Ehrenmitglieder Ernst Klökler, Walter Klökler, Heinz Walther und Emil Wern.
1998/1999: Die Saison 1998/99 sollte einen weiteren Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte bringen. Scherzhalber hieß es manchmal, dass jeder in der Landesliga mitspielen muß, der nicht schnell genug weglaufen kann. Das war sicherlich übertrieben, doch ein Kern Wahrheit läßt sich nicht leugnen. Immerhin 34 Spieler kamen zum Punktspieleinsatz, mit Pokal- und Freundschaftsspielen waren es noch einige mehr. So war die Mannschaft unter ihrem Coach Heiko Hildebeutel nach den 30 Punktspielrunden bereits als Tabellendrittletzter in die Bezirksliga Bodensee abgestiegen. Wie schon in der Saison 94/95 nahte dann doch noch die Rettung Wochen nach Rundenende durch den Vizemeister der Landesliga III, diesmal der FC Welschingen-Binningen, der in die Verbandsliga Südbaden aufstieg. Eingesetzte Spieler: Mario Ebert (30), Miguel Castro, Thomas Krieg (je 29),
Dieter Lachetta (28), Michael Marzluf, Hans-Peter Waltner (je 24), Bozidar Kalajdzic (22), Tiziano di Stefano (19), Oliver Hansel (16), Reinhard Riedle, Robert Salzwedel, Peter Zeimentz (je 15), Axel Held, Ferry Lott, Thomas Marizzi (je 13), Martin Fischer, Frank Honold (je 12), Linus Rohloff (10), Lars Bär (9), Marco Lepen (7), Michael Görig, Ingo Klemm, Florian Seifriz (je 6), Dogan Cimen, Alexander Wolkow (je 5), Siegfried Bäuerle, Helmut Lohr, Wolfgang Maier, Frank Vollmer (je 3), Angelo Schiavone (2), Alen Jurika, Peter Schneckenburger, Giuseppe Stragapede, Giovanni Thoma (je 1).
Als das Jahr 1999 beginnt, titelt die örtlliche Presse am 1. Februar: „Zusammenschluß steht dicht bevor FC Konstanz und FC Wollmatingen sind entschlossen, SV Litzelstetten interessiert“. Der geneigte Leser konnte politische Stellungnahmen ebenso nachlesen wie die Meinung aktiver und ehemaliger Vereinsfunktionäre Konstanzer Vereine nur beim FCK hatte man anscheinend nicht nachgefragt. Die verhaltene Euphorie der Berichterstattung kam allerdings verfrüht, denn Ende 1999 war eine mögliche Fusion so weit entfernt wie zu Jahresbeginn.
1999/2000: Man sollte vorsichtig sein mit der Vermutung oder Hoffnung, es könne eigentlich nicht mehr schlechter werden. Ausgerechnet das letzte Jahr im alten Jahrtausend belehrte uns nochmals eines „Besseren“. Es war nicht die reine Freude, was unsere Mannschaft in der ersten Halbsaison ablieferte. Nach neun Partien standen eben mal drei magere Punkte auf der Habenseite der Tabelle und es mußte die „Notbremse“ gezogen werden, indem sich Anfang Oktober die Wege Trainer Heiko Hildebeutels und des FC Konstanz trennten. Für die Übergangszeit bis zum Jahresende übernahm Axel Stärk, Trainer der II. Mannschaft, die „Erste“ und startete gleich mit einem furiosen 5:2-Sieg ausgerechnet beim Lokalrivalen SV Litzelstetten.
Immerhin sieben Zähler konnte die Mannschaft unter Stärks Regie einspielen, lag damit aber zu Weihnachten trotzdem weit abgeschlagen mit 10 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Sechs Punkte betrug der Rückstand auf den Vorletzten, wer wollte da noch an die „Rettung“ glauben?! Die Wende begann schon vor der Winterpause mit der Rückkehr von Manuel Reckziegel und Kai Schneider vom FC Winterthur, doch der Durchbruch folgte erst in der Winterpause und hatte seinen Auslöser in der Verpflichtung von Manuel Klökler, der vom FC Singen zurück kam, als Spielertrainer.
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Mit ihm kam Torhüter Oliver von Ow, ehemaliger Schweizer Juniorenauswahlkeeper, vom Hohentwiel nach Konstanz. Und aus der Schweiz kehrten die Kokoska-Brüder Michael und Thomas zum FCK zurück. Derart „aufgerüstet“, startete die Mannschaft in der Rückrunde eine unglaubliche Aufholjagd,
hatte nach wenigen Wochen schon die „Rote Laterne“ abgegeben. Als beste Mannschaft der Rückrunde wurden 27 Punkte „angehäuft“ und zwei Wochen vor Saisonende stand der Klassenerhalt fest. Großen Anteil hatten dabei natürlich Michael Kokoska und Dieter Lachetta mit 16 bzw. 14 Treffern, die zusammen fast die Hälfte aller FC-Tore der Saison schossen.
Eingesetzte Spieler: Dieter Lachetta (29), Thomas Krieg (28), Martin Fischer (25), Miguel Castro, Manuel Reckziegel (je 23), Thomas Marizzi (21), Reinhard Riedle, Hans-Peter Waltner (je 21), Siegfried Bäuerle (18), Linus Rohloff (17), Florian Seifriz (16), Robert Salzwedel (15), Thomas Kokoska (13), Tiziano di Stefano, Oliver von Ow (je 12), Mario Ebert, Manuel Klökler, Michael Kokoska, Selamet Kurteshi (je 11), Nicolas Michel (9), Edip Dalipi (8), Sascha Christl, Kai Schneider (je 7), Michael Maguhn (6), Bozidar Kalajdzic (5), Philipp Amann, Ingo Klemm, Peter Zeimentz (je 3), Haki Fazliu, Wolfgang Maier (je 2), Lars Bär, Ferry Lott, Michael Malar, Vladimir Milutinovic, Rui Jorge Santos, Silvan Semmler (je 1). Bekannt gegeben wurde die Verpflichtung Manuel Klöklers übrigens beim „Wintervergnügen“ im „Haus zum
Heiligen Stefan“. Auch wenn nicht mehr 1.000 oder 1.100 Gäste wie in früheren Jahren in den Saal drängen, läßt der Verein doch bereits im dritten Jahr die alte Tradition wieder aufleben, mit einem Tanz- und Festabend das neue Jahr zu begrüssen und den Mitgliedern einen gesellschaftlichen Auftakt zu bieten.
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In das Jubiläumsjahr führen den Verein der 1. Vorsitzende Lutz Grüneberg, als 2. Vorsitzender Günther Frank, Kassier Lothar Mayer, Sportausschussvorsitzender Peter Schneckenburger, Schriftführer Lothar Guske, 1. Jugendvorsitzender: Siegfried Hillesheim, 2. Jugendvorsitzender Dr. Berthold Weiner/Gerhard Huger. Am 13. Juni 2000 gibt es in der Jugendversammlung noch einen Wechsel an der Spitze. Der bisherige Stellvertreter Gerhard Huger wird neuer Jugendleiter, dem die Stellvertreter Rainer Bailer und Gerhard Haug zur Seite stehen. Kassier bleibt Ernst-Dieter Martin, Schriftführer ist Karl Thiel. Ein Großteil der Schreibtischarbeit beim FC Konstanz diente im Jubeljahr natürlich der Vorbereitung des Festprogramms, der Organisation und Verwaltung des sportlichen wie auch der feierlichen Teils.
Hier tat sich einmal mehr Bernhard Müller hervor, der zuletzt jede freie Minute einsetzte, bis endlich alles stand. Der 14. Juli soll schließlich die Festlichkeiten zum 100jährigen Bestehen eröffnen mit dem Gastspiel des Bundesligisten SC Freiburg. Das eigentliche Jubiläumsprogramm findet allerdings erst vom 28. bis 30. Juli 2000 statt mit einem Gala-Abend im Insel-Hotel, Festzeltbetrieb im „Waldheim“ und sportlichen Aktivitäten im Bodensee-Stadion.
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