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Donnerstag, 21. Mai 2009 |
Absolut kein Sommerfußball Konstanzer 2:4-Niederlage als heimisches Saisonfinale
FC Konstanz - FC Bötzingen 2:4 (2:2)
(kha) Es war ungemütlich im „Kessel“ des Bodensee-Stadions, wo sich die Hitze staute. Und da es weder für den FC Konstanz noch für die Gäste aus Bötzingen außer um einen guten Eindruck um nichts mehr ging, hätte man vielleicht sogar ein gewisses Maß an Verständnis für den bekannten „Sommerfußball“ gehabt, wenn es denn so gewesen wäre.
Es kam aber anders, denn der FC Bötzingen war mit dem Ziel angereist, den FC Konstanz im Zweikampf um Platz 7 und 8 zu überholen und damit das bislang beste Verbandsligaabschneiden des Vereins zu zementieren. Entsprechend flott begann die Partie, denn während die einheimische Abwehr noch unsortiert ihre Ordnung suchte, gingen die Gäste bereits in Führung. Sandmann hatte in der Mitte aufgepasst, als von rechts eine Flanke in den Strafraum segelte - 0:1. Nach und nach fanden sich die Konstanzer dann aber doch besser ins Geschehen ein und nachdem FCB-Keeper Haftstein einen von Elias Fritz rasant getretenen Freistoß zur Seite abwehrte, folgte der Ausgleich. Zweimal ging der Ball noch hin und her, Nachschuss Freddy Fritz - 1:1. Immer wieder wurde es vor den Toren gefährlich wie etwa bei Hepfers „Einbruch“ in den Bötzinger 16m-Raum (21.), als er den Ball über Torwart und Tor lupfte. Gleiches gelang auf der Gegenseite Torschütze Sandmann sechs Minuten später.
Und als Spielertrainer Jens Scheuer das Leder Richtung langen Winkel köpfte (27.), da verhinderte Tütünci gerade noch per Kopfball den Einschlag.
Das Konstanzer 2:1 fiel schließlich nach einer halben Stunde, ausgelöst durch Strickers Querpass von rechts, als Hermann in der Mitte zur Stelle war und dem Torhüter keine Chance ließ. Es folgte auf der einen Seite ein Distanzschuss Strickers aus 25m (37.) als sichere Beute des Torhüters, auf der anderen Seite ein „Knaller“ Scheffners (40.), der fast noch den Pfosten rasierte. Noch vor der Pause aber auch das 2:2 durch Enderle.
Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin recht munter zu, wenngleich man jetzt auch merkte, dass die Beine langsam schwer wurden. Bei einem Freistoß Steigerts in den rechten oberen Torwinkel (52.) verhinderte der Konstanzer Torhüter Drews gerade noch mit einem artistischen Flug den Rückstand, den er eine Minute später dann doch hinnehmen musste. Praktisch von der Eckfahne zog Enderle einen Freistoß direkt auf den kurzen Torpfosten und der saß zum 2:3. Man schenkte sich nichts, ging recht engagiert und couragiert in die Zweikämpfe und verständlicherweise wollten sich die Gastgeber nicht einfach der Punkte verlustig geben. Möglichkeiten gab es schon, Tütünci, der nun mehrmals über rechts nach vorne ging, flankte von der Grundlinie zurück (63.), doch in der Mitte war Vöhringer beim Kopfball einen halben Kopf zu tief, und bei Hermanns Kopfball (67.) nach Flanke von Elias Fritz flog der Ball einen Meter zu hoch über die Latte.
Das nächste Tor aber schossen wieder „die Anderen“, als Rubione am Torraum einen Freistoß Enderles zum 2:4 (73.) hinter die Linie verlängerte.
Die mitgereiste Bötzinger „Kolonie“, die fast schon traditionell ihren jährlichen Fan-Ausflug an den Bodensee unternahm, erlebte dann eine Schlussviertelstunde, in der ihre Mannen manchmal fast „auf dem Zahnfleisch“ daher kamen und Konter verstärkt in den Bereich des Wunschdenkens verdrängt wurden. Da aber die Konstanzer Spieler die durchaus noch vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzen konnten, gingen die Punkte im fünften Aufeinandertreffen im Bodensee-Stadion erstmals mit an den Kaiserstuhl. Auch wenn nur wenige Fußballanhänger vom Freibad Hörnle zum Sportplatz gewechselt waren, so mussten diese ihr Kommen keinesfalls bereuen.
Tore: 0:1 (2.) Sandmann, 1:1 (14.) Frederic Fritz, 2:1 (31.) Hermann, 2:2 (44.) Enderle, 2:3 (53.) Enderle, 2:4 (73.) Rubione - Schiedsrichter: Gerster (Oberteuringen) – Zuschauer: 100.
FC Konstanz: Drews, Frederic Fritz, Hepfer (66. Stahl), Tütünci, Blum, Wehrle, Stricker, Elias Fritz, Vöhringer, Hermann, Kober.
FC Bötzingen: Haftstein, Schubnell (59. Dettinger), Steigert, Hess, Gutmann, Scheuer, Sandmann (80. Wiedemann), Hercher (72. Goodloe), Rubione, Enderle, Scheffner.
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Sonntag, 10. Mai 2009 |
FC Konstanz kämpfte auf Augenhöhe 1:1 gegen Tabellenführer Denzlingen war durchaus verdient
FC Konstanz - FC Denzlingen 1:1 (1:1)
(kha) „Kontrastprogramm für den FC Konstanz“ hatte man diese Woche angekündigt und es wurde wahr. Drei Tage nach der 0:1-Mittwochspleite beim Schlusslicht FC Emmendingen kamen die Mannen von Trainer Uli Hermann diesmal zu einem Unentschieden gegen den FC Denzlingen. Dem Tabellenführer und designierten Oberliga-Aufsteiger tut diese Punkteteilung nicht weh, für den FC Konstanz aber ist es ein „Riesen-Ergebnis“.
Die Partie entwickelte sich anfangs mühsam, es tat sich kaum etwas in den beiden Strafräumen. Erstmals sorgten die Einheimischen in der 17. Minute vor dem Gästetor für Gefahr, als Hepfers Flanke in Stricker einen Abnehmer fand, FCD-Keeper Burger aber keine Mühe hatte. Postwendend die Antwort durch Michael Maier, den permanent gefährlichen Denzlinger. Stramm zog er ab von der Strafraumgrenze, konnte Drews im Konstanzer Tor aber nicht bezwingen. Der nächste Angriff der Gastgeber (23.) machte aus der interessanten eine spannende Partie. Im ersten Versuch konnte Burger gegen Stricker noch das Unheil verhindern, doch mit energischem Nachsetzen schaffte dieser doch das 1:0. Immer wieder stießen die Denzlinger pfeilschnell vor allem über MIchael Maier nach vorne, doch die nächste „todsichere“ Chance hatten wieder die Konstanzer. Diesmal war es Antonio Fiore Tapia,
der auf Strickers Vorarbeit völlig alleingelassen vor dem Torhüter stand, den Ball aber neben den Pfosten setzte. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte dann aber schon mehr dem FC Denzlingen und Gertenbachs 28m-„Granate“ (41.) verfehlte nur knapp das Ziel. Noch vor dem Seitenwechsel dennoch der Ausgleich, erzielt durch Hein. Drews, der nicht wusste, ob er den Ball noch innerhalb des Strafraums erreichte, zögerte einen kurzen Moment zu lang.
Mit „Dampf“ kam der FC Denzlingen aus der Kabine, warnte gleich (49.) mit einem Außennetztreffer Michael Maiers. Immer wieder ließ man ansatzweise erkennen, weshalb die Mannschaft zu Recht an der Spitze der Verbandsliga steht, konnte sich letztendlich aber nicht gegen die engagierte Hintermannschaft der Platzelf durchsetzen. Irgendwie wirkten da die Torschrei-Möglichkeiten des FC Konstanz beinahe realistischer wie etwa in der 77. Minute, als Hermann den Ball ganz geschickt Stricker in den Lauf legte und dieser genauso knapp verzog, wie in der 85. Minute, als er sich einen weiten Pass erlief. Dazwischen zischte dann wieder auf der anderen Seite ein Abschluss Matthias Maiers von der Strafraumgrenze um Zentimeter über die Latte. Eine letzte Schrecksekunde für den FCK in der Nachspielzeit, als Drews im „Luftkampf“ zu Boden ging, dann waren 90 Minuten „Fußball auf Augenhöhe“, zudem auch noch recht fair ausgetragen, zu Ende.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Punkteteilung unter dem Strich das korrekte Ergebnis war. Die Gäste agierten zielstrebiger auf Ergebnis, waren sehr schnell und wendig bei ihren Angriffen. Zudem machte das Denzlinger Team körperlich einen ganz starken Eindruck. Die personell zur Zeit doch immer wieder gebeutelten Konstanzer wehrten sich mit Herz gegen den favorisierten Gegner, hatte das einige „100-prozentige“ Möglichkeiten, von denen nur eine zum Ziel führte, und kämpften bis zur Erschöpfung. Und wenn dann auch noch die Denzlinger Parade-Offensive mit Ruf (18 Tore), Michael Maier (16), Hein (12) und Matthias Maier (8) nur einmal zum Jubel kommt, dann spricht das für eine starke Abwehrarbeit.
Tore: 1:1 (23.) Stricker, 1:1 (43.) Hein - Schiedsrichter: Fante (Liel) – Zuschauer: 120.
FC Konstanz: Drews, Stahl, Hepfer, Tütünci, Blum, Dreher (75. Bix), Stricker, Elias Fritz, Hermann, Fiore Tapia (59. Gauland), Frederic Fritz.
FC Denzlingen: Burger, Nopper (65. Bussmann), Bleier, Gerig, Sebastian Margenfeld, Pinos, Michael Maier, Gertenbach (68. Felix Margenfeld), Ruf, Matthias Maier, Hein (83. Senftleben).
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Sonntag, 26. April 2009 |
FC Konstanz nähert sich dem Saisonziel 2:0-Sieg gegen den SV Endingen erst in der vorletzten Minute
FC Konstanz - SV Endingen 2:0 (1:0)
(kha) Sehr verhalten gingen die Mannschaften in die Partie, obwohl beide die Punkte ja wahrlich noch brauchen konnten. Es dauerte dann auch fast schon eine Viertelstunde, ehe erstmals wenigstens eine Szene mit „Torduft“ festzuhalten war. Gaulands Schuss (13.) wurde abgefälscht und abgewehrt, die folgende Direktabnahme Strickers fuhr knapp am Pfosten des Endinger Kastens vorbei. Die Gäste ließen sich aber nicht lange bitten und das Zusammenspiel von Niegel und Meyer im Anschluss an eine Ecke (16.) endete mit einem „Klatscher“ an die Latte. Wenig später ein erneutes Durcheinander in der FCK-Abwehr (21.), das glücklicherweise ohne Folgen blieb. Dann endlich auch wieder mal ein Angriff der Einheimischen, doch Gauland blieb nach der von Elias Fritz getretenen Ecke (24.) genauso erfolglos wie zwei Minuten später auf der Gegenseite Meyer.
Die letzten Minuten vor der Pause wurden nochmals munter, denn SVE-Spieler Hügel wurde einmal im Konstanzer Strafraum am Abschluss gehindert (39.), einmal kullerte der Ball nach seinem Solo durch die Abwehr am langen Pfosten vorbei. „Wenn Du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann schieß ihn ins Tor.“ Diese These dürfte beim 1:0 durch Markus Hepfer Pate gestanden haben. Fast von der Seitenlinie donnerte er das Leder unhaltbar für Keeper Schneider zum 1:0 in die Maschen. Fast unmittelbar danach ergab sich sogar die Chancen zum 2:0, als sich Stricker den Ball vor dem gegnerischen Torhüter erlaufen konnte. Kober verfehlte aber das Ziel um Zentimeter.
Im zweiten Spielabschnitt erkannte man dann schon, weshalb Endingen von fremden Plätzen so oft mit leeren Händen zurückkehrt. Immer wieder luden die Gastgeber den Gast fast schon ein, sich bei den Punkten zu bedienen, doch diese folgten der Einladung nicht. So verschenkte Meyer in der 50. Minute den Ausgleich, als die FCK-Abwehr ihm nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewährte. Selbst nach einem von der gegnerischen Hintermannschaft abgefangenen Kober-Freistoß (58.) wurde es im Konter gefährlich. Zu guter Letzt war dann auch Meyers Flanke von der rechten Außenbahn (71.) so hoch angesetzt, dass der eingewechselte Dell Wadim in der Mitte nicht die notwendige Höhe erreichen konnte.
Da schafften es die Konstanzer dann doch immer wieder, nicht nur das eigene Tor sauber zu halten, sondern eigene Gegenstöße zu starten. Wenngleich Elias Fritz (75.) mit einem 10m-Schuß aus der Drehung um Haaresbreite verfehlte, die drei Punkte wollte sich der FC Konstanz nicht mehr nehmen lassen. Und auch wenn bei den Platzherren manches an diesem Tag nicht zusammen passte, so kann man ihnen auf keinen Fall mangelnden Einsatz und Bereitschaft bis zum Schluss vorwerfen. Dies bewies auch Stricker, der sich in der vorletzten Minute an der Außenlinie den Ball eroberte, sich flugs in den Endinger Strafraum aufmachte und am heraus eilenden Torhüter vorbei den Ball über die Linie schob. Damit stand der FCK-Erfolg natürlich definitiv fest und auch, dass die Mannschaft von Trainer Hermann am selbstgesteckten Ziel von 40 Saisonpunkten bis auf drei Zähler angekommen war.
Tore: 1:0 (41.) Hepfer, 2:0 (89.) Stricker- Schiedsrichter: Pfau (Oberachern) – Zuschauer: 120.
FC Konstanz: Drews, Frederic Fritz, Hepfer, Tütünci, Blum, Wehrle, Stricker, Gauland (70. Dreher), Vöhringer (70. Kasseckert), Elias Fritz (89. Stahl), Kober.
SV Endingen: Schneider, Merkle, Reischmann, Niegel (81. Förder), Zimmermann, Jund (61. Wadim), Melcher, Jauch, Meyer (76. Pasquarelli), Hügel, Gleichauf.
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Montag, 13. April 2009 |
Nach der Pause Bundesliga... Michael Kempter springt für verletzten SR ein – FC Konstanz startete wieder mit Problemen
FC Konstanz – SV Oberkirch 6:1 (1:0)
(kha) Wie bereits gegen Kuppenheim ließen sich die Konstanzer auch diesmal wieder von der Anfangsoffensive des Gegners unter Druck setzen. Reihenweise spielte man den Gästen einfachste Bälle in den Fußball, als wolle man erneut um den Rückstand „betteln“. Glücklicherweise verstanden es die bis dato auf fremden Plätzen sieglosen Oberkircher nicht, das Angebot anzunehmen. So ging die erste Chance schließlich doch auf das Konto der Einheimischen, wenngleich Stricker den Ball nicht an SV-Keeper Bruder vorbei brachte.
Wenig später allerdings bereitete er das 1:0 vor. Tütünci hatte den Ball weit aus der Abwehr nach vorne geschlagen, Stricker leitete zu Kober weiter und dieser schob flach vom 11m-Punkt ein. Jetzt endlich gewann das Konstanzer Spiel Übergewicht, doch die nächste gute Möglichkeit resultierte erst aus der 31. Minute, als Hermann fast von der Eckfahne den Gästetorhüter düpierte. Gelungene und geplante Spielzüge gab es selten und so musste man immer wieder bangen, einer der seltenen Gegenstöße könnte zum Ausgleich führen. Mit einem starken Freistoß, der knapp über den langen Winkel flog, leitete Elias Fritz die Schlussoffensive vor der Pause ein, die aber trotz zwei guter Angriffe von Stricker und Hermann nicht vom Erfolg gekrönt war.
Für die erste Überraschung nach der Pause sorgte das Schiri-Gespann, denn anstelle des verletzten Tobias Doering leitete nun der als Beabachter anwesende Bundesliga-SR Michael Kempter aus Sauldorf. Gingen die Gastgeber auch mit einem verdienten knappen Vorsprung in die Kabine, so musste man doch nach Wiederanpfiff erst mal abwarten, ob sich nicht erneute Anlaufschwächen zeigen würden. Und siehe da, die ersten Aktivitäten des zweiten Spielabschnitts entwickelte der SV Oberkirch. Als aber Stricker von Oberkirchs Bruder im Strafraum gelegt wurde, verwandelte er den Strafstoß selbst zum 2:0. Gleich im nächsten Angriff verpaßte Elias Fritz zwar den dritten Treffer, doch den besorgte vier Minuten später Stricker. Hermann hatte ihm von der rechten Seite so geschickt in den Lauf gespielt, dass er nur noch den „Schlappen“ hinhalten musste.
Die Gäste aus Oberkirch übernahmen nun doch optisch wieder etwas das Kommando, konnten aber Drews im Konstanzer Tor nicht gefährden. Stattdessen schafften die erst kurz zuvor eingewechselten Vöhringer und Gauland gemeinsam das 4:0. Als Gauland fünf Minuten später mit einem Heber von der Strafraumlinie über den Torwart hinweg zum 5:0 verwandelte, war der Jubel natürlich groß und das Resultat nun doch etwas arg hoch. Für die Konstanzer Fußballerseele allerdings war die Partie anscheinend eine so große Wohltat, dass man dem bemühten SVO nicht nur einige gute Möglichkeiten, sondern auch noch den verdienten „Ehrentreffer“ gönnte. Den Endstand aber besorgte dann doch noch ein Konstanzer Kopfball.
Tore: 1:0 (18.) Kober, 2:0 (54.) Stricker per Foulelfmeter, 3:0 (58.) Stricker, 4:0 (74.) Gauland, 5:0 (79.) Gauland, 5:1 (84.) Geiler, 6:1 (90.) Frederic Fritz - Schiedsrichter: Doering (Klengen), 2. Halbzeit Michael Kempter (Sauldorf) – Zuschauer: 150.
FC Konstanz: Drews, Frederic Fritz, Hepfer, Tütünci, Blum, Dreher, Stricker (68. Vöhringer), Wehrle, Elias Fritz, Hermann (81. Kasseckert), Kober (73. Gauland).
SV Oberkirch: Bruder, Vogt, Ignatowicz, Läifer, Fischer, Vulcano, Bierer (34. Baumann, 59. Geiler), Kerellaj (59. Vogt), Huber, Hannig, Kehr.
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Montag, 13. April 2009 |
Eine Halbzeit war zu wenig FC Konstanz startet gegen Kuppenheim ganz schwach und verliert verdient
FC Konstanz – SV Kuppenheim 1:2 (0:1)
(kha) Au backe, dieser Start hatte es in sich. Gerade mal 180 Sekunden waren gespielt, da musste sich der Gästecoach schon dreimal die Haare raufen ob der drei vergebenen „todsicheren“ Chancen seiner Mannen. Die Konstanzer müssen sich in der Anfangsphase vorgekommen sein wie Bayern München in Barcelona – man überprüfte immer wieder den „Verdacht“, der Gegner könnte zwei Mann mehr auf dem Platz haben. Und wenn nicht die Fritz-Brüder zweimal knapp vor der Torlinie gerettet hätten, dann wäre schon alles entschieden gewesen.
Auch wenn sich die Einheimischen nach gut zehn Minuten erstmals vor des Gegners Tor trauten mit einer Flanke Tütüncis zu Vöhringer, so dominierte Kuppenheim die erste Halbzeit fast nach Belieben, auch wenn die Mannschaft es nicht schaffte, Zählbares auf die Beine zu stellen. So zog Schröder den Ball von rechts nach links den Ball an Torhüter und Tor vorbei (14.), Hertweck blieb beim Alleingang an FCK-Keeper Drews hängen (30.).
Nachdem dann Hermann für die Einheimischen mit einem Drehschuss aus 20m (31.), der um Zentimeter am Pfosten vorbei strich, das 1:0 verpasste, waren wieder die Gäste dran. Zweimal hatte Merkel den Torschrei auf den Lippen, aber nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld schoss er im Strafraum über das Tor (33.) und sein „Kunstschuss“ fast von der Eckfahne (34.) klatschte an die Latte. Erst ein Strafstoß nach Foulspiel von Hepfer an Belfiore gelang dem SV Kuppenheim die Führung. Spielführer Böttjer ließ Drews keine Abwehrmöglichkeit und verhinderte den torlosen Pausenstand.
Das schlimme Ende schien noch lange nicht erreicht, denn kaum waren die Mannschaften wieder auf dem Platz, da schlug es in der 47. Minute schon wieder im Konstanzer Tor ein. Schröder durfte unbehindert nach vorn preschen, seinen Querpass schob Hertweck dann eben über die Linie. Nachdem dann auch noch Ung fast unbehindert am Torraum die endgültige Entscheidung auf dem Kopf hatte (53.), reifte bei den Gastgebern wohl doch die Erkenntnis, sich nun mannhafter der Niederlage entgegenstellen zu müssen.
Nachdem Trainer Uli Hermann mit einigen Wechseln dann auch noch die Reihen stabilisiert hatte, setzte Gauland auf Zuspiel Blums zwar noch den Ball neben das Gebälk (69.). Man merkte jetzt aber endlich, dass die Spieler gewillt waren, das heimische Terrain zu behaupten. Die 72. Minute ließ Hoffnungen aufkommen, dass das Ergebnis noch nicht für die Ewigkeit gemeißelt stand. Walz im Kuppenheimer Tor konnte Strickers ersten Versuch noch abwehren, gegen Hermanns Nachschuss war er allerdings machtlos.
Es war für die Konstanzer schwierig, in der letzten Viertelstunde die Balance zu halten zwischen energischem Angriffsspiel und konzentrierter Abwehr. So setzte der FCK zwar wiederholt die Gästeabwehr unter Druck und kam zu ihren Möglichkeiten, doch hatten die Kuppenheimer ihrerseits mehrere ganz gefährliche Konterchancen. So startete beispielsweise Böttjer in der 75. Minute von der Mittellinie zum Alleingang, schoss dann aber von der Strafraumgrenze freistehend über das Tor. Beide Torhüter verhinderten mehrfach für ihre Teams weiteres Unheil. Als schließlich die Distanzschüsse Gaulands (89.) und Kobers (90.) über die Latte zischten, war Kuppenheims verdienter Sieg Tatsache.
Tore: 0:1 (36.) Böttjer per Foulelfmeter, 0:2 (47.) Hertweck, 1:2 (72.) Hermann - Schiedsrichter: Scherer (Fischingen) – Zuschauer: 170.
FC Konstanz: Drews, Frederic Fritz (65. Kasseckert), Hepfer (54. Stricker), Tütünci, Blum, Wehrle, Hermann, Gauland, Vöhringer (59. Dreher), Elias Fritz, Kober.
SV Kuppenheim: Walz, Lang, Kremer, Ngalene, Leicht, Belfiore (75. Jügel), Böttjer, Ung, Schröder (77. Fenske), Hertweck (87. Daubner), Merkel.
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Dienstag, 31. März 2009 |
Wieder drei Punkte für den FC Konstanz Rückstand als Weckruf für die Hermann-Truppe – Zwei Heimsiege in drei Tagen
FC Konstanz – Freiburger FC 3:1 (3:1)
(kha) Recht verhalten begannen die Kontrahenten die Begegnung im Bodensee-Stadion, wohl wissend, dass hier Weichen gestellt wurden für den Verlauf der Restsaison. Einmal mehr erlaubte sich der FCK gerade in der Anfangsphase leichtsinnige Aktionen in der Hintermannschaft, die glücklicherweise ohne Folgen blieben. Nach einer Viertelstunde allerdings konnte Reinhardt nach einem kollektiven „Sekundenschlaf“ ungehindert an der Verteidigung vorbeimarschieren und die Freiburger Führung markieren. Ein Freistoß Kobers von links (21.) leitete den Ausgleich ein, denn im Anschluss an die folgende Ecke konnte Fiore Tapia nach einem Schuss von Elias Fritz zum 1:1 „abstauben“. Im Anschluss beinahe der zweite Treffer, doch nach Hermanns Lattentreffer brachte Gauland den Ball nicht rechtzeitig unter Kontrolle. Kurz vor Seitenwechsel die Führung der Einheimischen. Clever spielte Hermann Hilberer den Ball in den Lauf, der genauso clever einschob.
Nur zwei Minuten später das 3:1 durch einen von Elias Fritz direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumlinie.
Die Freiburger legten nach dem Seitenwechsel im Angriff gleich mal eine Schippe drauf, konnten sich aber gegen die jetzt engagiert kämpfende Abwehr der Gastgeber nicht gefährlich in Position bringen. In der 54. Minute musste allerdings Trombino den Ball in höchster Not über das eigene Tor dreschen, um Unheil zu vermeiden. Als Elias Fritz in der 57. Minute freistehend am Elfmeterpunkt zum Schuss kam, schien die Entscheidung fällig, doch knapp verfehlte das Leder das Ziel. Es brach ein leidiger Schlendrian in der Konstanzer Abwehr ein mit Pässen, die stets die Gefahr eigener Verletzungen mit sich brachten. Große Gefahr für den FCK-Vorsprung brachte noch einmal Saggiamos Freistoß vom Strafraumeck (78.), den Drews mit Mühe um den Pfosten drehte. Am Ende reichte es für einen FC Konstanz, der offensiv nun nicht mehr allzu viel auf die Beine brachte, innerhalb von drei Tagen zum zweiten Heimerfolg, der aufgrund der ersten 45 Minuten vollkommen in Ordnung geht.
Tore: 0:1 (15.) Reinhardt, 1:1 (21.) Fiore Tapia, 2:1 (41.) Hilberer, 3:1 (43.) Elias Fritz - Schiedsrichter: Satriano (Zell i. W.) – Zuschauer: 100.
FC Konstanz: Drews, Trombino (67. Tütünci), Wehrle, Blum, Frederic Fritz, Elias Fritz, Hermann, Kober, Hilberer, Gauland (70. Dreher), Fiore Tapia (37. Hepfer).
Freiburger FC: Adrovic, Gelantia, Roth, Zäh, Siegismund, Esposito (73. Baktiary), Saggiomo, Maier, Ruf (84. Specht), Blanco Carvalho, Reinhardt.
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Montag, 30. März 2008 |
2 Tore, 3 Punkte – das zählt Konstanzer Sieg gegen Emmendingen verdient, aber nicht souverän
FC Konstanz – FC Emmendingen 2:1 (2:1)
(kha) Wenn die Rückrunde vor der Hinrunde gespielt wird, dann hat es endlich mal mit einer Begegnung des FC Konstanz und des FC Emmendingen nach wiederholtem Anlauf geklappt. Vor allem in den ersten 45 Minuten konnte man erkennen, dass die Emmendinger sich mit dem drohenden Abstieg beileibe nicht abfinden würden, gaben sie doch in den ersten Szenen ein klein wenig den Takt vor. Die erste richtige Tormöglichkeit der Partie hatte dann aber der FC Konstanz in der 10. Minute. Stricker passte den Ball von rechts zum Elfmeterpunkt genau in den Lauf von Fiore Tapia und dieser schob das Leder kurz und schmerzlos zum 1:0 in die Maschen. Danach war erst mal wieder Ruhe in den Strafräumen bis zur 18. Minute, als der Emmendinger Reese von der linken Eckfahne etwas zu lang an die lange Torraumecke flankte, sodass Kollmer fast zwangsläufig seinen Kopfball neben das Tor platzierte.
Sechzig Sekunden später „musste“ der Ausgleich fallen, als Hemmeter nach guter Vorteilsentscheidung des Unparteiischen unangegriffen in den FCK-16er spazierte. Glück für die Einheimischen, dass er letztendlich das Tor nicht traf. Richtig lebhaft wurde es Mitte der ersten Halbzeit. Zweimal gab es die Kombination Stricker – Fiore Tapia, die einmal mit einem unerreichten Ball (24.) und einmal mit einem Abseitstor (27.) endete. Das 2:0 fiel eine Minute später. Emmendingens Keeper Winski konnte eine Direktabnahme Kobers nur abklatschen, Fiore Tapia machte seinen zweiten Treffer. Im direkten Gegenzug schlummerte die Konstanzer Hintermannschaft noch auf den rosaroten Glückswolken, als Hechinger den Ball bereits zum 2:1-Anschlußtreffer eingeschoben hatte.
Der FC Konstanz zog sich sehr weit zurück, verlegte sich auf ein wiederholt gut anzusehendes Konterspiel. Die Gäste hatten bis zur Pause mehr vom Spiel und ein Unentschieden, vielleicht sogar eine knappe Führung des FCE wäre sicher nicht unverdient gewesen. Drews im FCK-Tor machte aber Hemmeters letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel unschädlich und der gleiche Spieler wurde auch in der 49. Minute von der Abwehr gerade noch abgeblockt. Zwei Umstände kennzeichneten nun die Partie. Zum einen agierten beide Seiten unkonzentriert und zerfahren, sowohl das „Arbeitsgerät“ wie auch das gepflegte Kombinationsspiel kamen oft zu kurz. Zum anderen aber erkämpften sich die Konstanzer ein erkennbares Plus an Chancen, die sich vor allem zwischen der 50. und 70. Minuten häuften. Stricker kickte das Leder aus 6m über die Latte (53.), Emmendingens Kempf rettete knapp vor dem einschussbereiten Fiore Tapie (54.).
Nachdem Winski gerade noch den Alleingang von Dreher fair gestoppt hatte (57.), wehrte er gleich noch den pfiffigen Nachschuss von Fiore Tapia akrobatisch ab. Die Aufzählung ließe sich verlängern, aber auch die wenigen Emmendinger Gegenangriffe durfte man nicht vernachlässigen.
Wie zum Ende der ersten Halbzeit hatte Hemmeter auch kurz vor dem Schlusspfiff nochmals den Ausgleich auf dem Schlappen. Als auch diese Gefahr überstanden war, hatte der FC Konstanz einen zwar nicht unbedingt souveränen Sieg geschultert, der aber dennoch am Ende verdient war. Und was zählt, das sind die drei Punkte. Für den FC Emmendingen, mit zehn Punkten weiterhin abgeschlagen Träger der „roten Laterne“, wird die Luft zusehens dünner. Der FC Konstanz ist bereits am Dienstag (18 Uhr) wieder Gastgeber im Bodensee-Stadion. Gast im Nachholspiel ist dann der Freiburger FC – schon wieder ein „6-Punkte-Spiel“.
Tore: 1:0 (10.) Fiore Tapia, 2:0 (28.) Fiore Tapia, 2:1 (29.) Hechinger - Schiedsrichter: Weber (Mahlberg) – Zuschauer: 130.
FC Konstanz: Drews, Trombino, Frederic Fritz, Wehrle, Blum, Dreher (73. Hepfer), Stricker, Gauland (77. Tütünci), Hermann, Fiore Tapia, Kober (61. Hilberer).
FC Emmendingen: Winski, Schmidt (75. Diarra), Vossler, Kempf, Kollmer, Hemmeter, Bilali, Khalil, Rees (67. Ben Abderrahmen), Hechinger, Bober (46. Gazi).
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Sonntag, 15. März 2008 |
Sieg zum Auftakt – das passt FC Konstanz schlägt auswärtsstarke Hausener knapp, aber verdient
FC Konstanz – VfR Hausen 1:0 (1:0)
(kha) Aufatmen beim FC Konstanz, als feststand, dass die Mannschaft nach viermonatiger Unterbrechung endlich mal wieder ein Heimspiel würde bestreiten können. Dass sich mit dem VfR Hausen gleich ein „hammerharter“ Prüfstein am Schwaketen-Kunstrasen einfand, das machte die Sache nur noch reizvoller. Und als am Ende die drei Punkte für die Einheimischen denkbar knapp, aber trotzdem verdient, unter Dach und Fach waren, das wusste man: Das passt!
Die Gäste von der Möhlin kamen mit der Empfehlung der besten Abwehr der Liga – gerade dreizehnmal hatte es bislang in sechzehn Partien hinter ihrem Keeper eingeschlagen. Obwohl sie auch am Bodensee ihrem defensivstarken Konzept treu blieben, mussten sie früh den Rückstand hinnehmen. Nach einem Pass von der rechten Seite spielte der Neu-Konstanzer Simon Kober den Ball hoch in den Strafraum. Mittenrein ins Stürmerglück donnerte Alexander Stricker in der 8. Minute die Kugel zum 1:0, unhaltbar für Torhüter Raphael Baumann.
Auch wenn sich die Konstanzer bemühten, das Spiel immer wieder schnell nach vorne zu tragen, und die Gäste mit einzelnen Nadelstichen den Weg zum Tor suchten, blieben die ganz großen Torraumszenen Mangelware. Dennoch musste Drews im Konstanzer Tor in der 22. Minute sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Auf der Gegenseite hätte dafür Stricker gleich zweimal hintereinander (27.) sein persönliches Torkonto aufbessern können. Gleich ging es Hilberer in der 35. Minute, als er auf Flanke von Freddy Fritz keinen Druck hinter den Ball brachte und das 2:0 verpasste. Die letzte Szene vor der Pause aber gehörte nochmals Hausen, denn nach einem Ballverlust im FCK-Mittelfeld ging der eingewechselte Kneuker auf und davon in Richtung Strafraum, blieb aber erfolglos.
„Das erste Spiel nach der Pause“, so FCK-Coach Uli Hermann, denn „wenn Du das gewinnst, dann bekommst Du das Gefühl, dass in der Vorbereitung alles richtig lief.“ Man sah auch nach dem Seitenwechsel, dass die Konstanzer recht gut aus den Startlöchern gekommen waren und sich bemühten, mit konsequentem Druck die Hausener Gäste an der Entfaltung zu hindern. Klar, dass sich deshalb Einschussmöglichkeiten in erster Linie für die Einheimischen ergaben. So in der 58. Minute, als Elias Fritz auf Ecke Hilberers von der Strafraumgrenze ab- und knapp links daneben zog. Oder wenige Minuten später nach Hermanns abgeblocktem 16m-Schuß, als Stricker beim Nachschuss einmal mehr am starken VfR-Torwart hängen blieb. Fast gleiches Szenario in der 80. Minute, doch diesmal war Fiore Tapia der Vorlagengeber.
Wer zweifeln wollte, weshalb die Elf von Trainer Joachim Klemenz zu Recht mit an der Spitze steht, der wurde Richtung Schlusspfiff nochmals eines besseren belehrt. Glück für die Gastgeber, dass das vermeintliche Ausgleichstor (84.) wegen Abseits keine Anerkennung fand. Selbst in den letzten Sekunden der Nachspielzeit wollte sich der VfR Hausen nicht geschlagen geben und hatte durch Kneuker eine Riesenchance. Von der Mittellinie eilte er wie schon vor dem Seitenwechsel in Richtung Tor, wurde aber sauber abgelaufen und drosch das Leder am Ende ins Gelände.
Tore: 1:0 (8.) Stricker - Schiedsrichter: Reichle (Bad Waldsee) – Zuschauer: 150.
FC Konstanz: Drews, Blum, Stricker (82. Tütüncü), Gauland (72. Fiore Tapia), Kober, Wehrle, Hermann, Elias Fritz (80. Dreher), Hilberer, Trombino, Frederic Fritz.
VfR Hausen: Raphael Baumann, Erler, Michael Baumann, Kappes, Schulzke (83. Wendling), Sebastian Baumann, Stowasser, Klemenz, Simsek (78. Biedermann), Pleimelding, Reither (11. Kneuker).
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Sonntag, 09. November 2008 |
1:1 – Gerechter Lohn der Arbeit FCK-Keeper Jan Drews pariert selbst verschuldeten Strafstoß
FC Konstanz – SC Pfullendorf II 1:1 (1:1)
(kha) Es wird wohl schon so gewesen sein, dass die favorisierten Gäste mit dem unentschieden Spielausgang haderten. Immerhin hatten sie gerade im zweiten Spielabschnitt eine Reihe hochkarätiger Torchancen bis hin zum Strafstoß. Nach einer überschlafenen Nacht wird aber SCP-Coach seinen Mannen erklären, dass sie genauso gut hätten mit völlig leeren Händen dastehen können.
Die Konstanzer gingen die Begegnung in der Anfangsphase erfrischend offensiv an und ernteten schnelle Früchte der Bemühungen. Aus dem Mittelfeld kommend eroberte sich Bix am Strafraum den Ball, umkurvte auch noch den Torhüter und schob zum 1:0 ein. Die Pfullendorfer attackierten früh und konsequent, griffen den ballführenden Spieler schon im Mittelfeld an. Dennoch hatte Hilberer den zweiten Treffer auf den Fuß (25.), als er akrobatisch an der Strafraumgrenze Maß nahm, aber das Ziel verfehlte. Es ging munter weiter. Als Yildiz eben noch völlig frei vor dem Konstanzer Strafraum auftauchte und an Drews scheiterte (35.), verfehlte im Gegenzug auf der Gegenseite Fiore Tapia mit einem Drop-kick das Gehäuse nur knapp. Erstmals trafen die Gäste in der 39. Minute ins Netz, doch Torschütze Manuel Stark stand im Abseits, doch wenig später machte dafür Daub aus kurzer Distanz den Ausgleich. Beide Seiten gaben sich damit nicht zufrieden.
Für Konstanz versuchten sich Stricker (42.) aus 10m und Elias Fritz (43.) von der linken 16er-Ecke, doch einmal ein Abwehrbein und einmal ein Bein von Torhüter Brückner verhinderten den Erfolg. Dafür hatten in der 44. Minute Manuel Stark und Daub Möglichkeiten, die man eigentlich gar nicht mehr vergeben konnte.
Der zweite Spielabschnitt stand im Zeichen optischer Pfullendorfer Überlegenheit, obgleich sich vor den Toren kaum Aktionen abspielten, die den Puls hätten antreiben können. Erst als Kalludra (64.) aus knapp 20m das Leder über die Latte drosch, da wurde es vorne wieder zwingender, wenngleich die Einheimischen immer wieder auch ihre Möglichkeiten hatten, so etwa in der 74. Minute. Elias Fritz trat die Ecke von links, doch der Ex-SCPler Tapia Fiore brachte am Torraum den Ball nicht unter Kontrolle. Diesmal antworteten die Linzgauer erstmal durch Manuel Stark (75.), der von der Strafraumecke nur ins Außennetz traf, und einen schnellen Angriff ihres Torschützen Daub (76.), der die Abwehr überlief. Sein Abschluss kullerte am Konstanzer Torhüter vorbei an den Pfosten und konnte dann von einem Abwehrspieler mit Mühe aus der Gefahrenzone geschlagen werden.
Wie nah Glück und Pech beieinander liegen, zeigten nochmals die letzten zehn Minuten. Bix hatte sich über die rechte Seite nach vorne gekämpft (80.), doch dank eines Verteidigers hüpfte sein Schuss nicht ins lange Toreck, sondern knapp daneben. Der direkte Gegenzug ließ dann das Herz der Konstanzer Fußballfans erfrieren. Einer der FCK-Verteidiger hatte wohl immer noch die „Sommerreifen“ aufgezogen und schlidderte durch die Gegend, Keeper Drews holte den Pfullendorfer Angreifer von den Beinen. Klar war, dass der verwandelte Strafstoß wohl das Ende aller Hoffnungen für die Gastgeber bedeutet hätte, doch Drews machte seinen Patzer wieder gut und wehrte den von Schneck unten links angesetzten Schuss zur Seite ab. Des Glücks zuviel wäre es wohl doch gewesen, wenn der nach langer Verletzungspause kurz zuvor erstmals wieder eingewechselte Dreher in der 86. Minute gar noch das 2:1 erzielt hätte.
Für die Zuschauer war es über weite Strecken jedenfalls ein unterhaltsames Derby mit vielen interessanten Torraumszenen. Der SC Pfullendorf konnte seinem Ruf als Fußball spielendes Team einmal mehr gerecht werden, wird den Schmerz der Punkteteilung sicherlich bald überwunden haben. Der FC Konstanz aber belohnte sich für 90 Minuten engagierten Kampf gegen einen hochmotivierten und starken Gegner mit einem großen Schwung an neuem Selbstvertrauen.
Tore: 1:0 (5.) Bix, 1:1 (41.) Daub - Schiedsrichter: Reichle (Bad Waldsee) – Zuschauer: 150 – Besondere Vorkommnisse: Drews (FCK) pariert Strafstoß von Schneck (81.).
FC Konstanz: Drews, Trombino, Hepfer, Hermann, Elias Fritz (90. Vöhringer), Frederic Fritz, Stricker, Bix (85. Rössler), Hilberer (78. Dreher), Fiore Tapia, Blum.
SC Pfullendorf II: Brückner, Gorte, Straub, Höfler, Kunter, Hörtkorn (67. Kober), Manuel Stark, Yildiz, Kalludra (75. Stefan Stark), Schneck, Daub.
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Montag, 27. Oktober 2008 |
Gerade noch mal gut gegangen FC Konstanz spielte gegen Elzach-Yach erst nach der Pause mit
FC Konstanz – SF Elzach-Yach 3:3 (0:2)
(kha) „Frag mich heute nur nichts zu diesem Spiel.“ Die Aussage von FCK-Coach Uli Hermann war ebenso selbst-erklärend wie verständlich. Was mit dem 3:3 eigentlich nach einem Happy-End für den FC Konstanz aussieht, war im Endeffekt schiere Pflicht und Schuldigkeit der Mannschaft nach einer total „verhunzten“ ersten Halbzeit.
Wollte man nur vom Konstanzer Anteil an der Partie berichten, dann könnte man die ersten vierzig Minuten getrost als nicht existent abhaken. Nicht eine Torchance gab es in dieser Zeit, selbst die Einwürfe landeten regelmäßig beim Gegner. Zu allem Überfluss wollte man auch noch mit „Zauberpässen“ Fußball demonstrieren und spielte dem Gegner doch nur den Ball in den Fuß. So bereits in der 5. Minute geschehen, als Supplie vom FCK-Mittelfeld angespielt wurde, in den Strafraum spazierte und seelenruhig das 0:1 markierte. Passend zum Spiel traf dann auch noch Beck gut zehn Minuten später mit einem Freistoß aus 25m zum 0:2 oben rechts in den Winkel. Elzach-Yach war in dieser Phase mit Kopf und Beinen schneller und der FC Konstanz geriet in Gefahr, vorgeführt zu werden. Wenn man den Gästen einen Vorwurf machen will, dann den, dass sie irgendwie jetzt schon versuchten, das Ergebnis zu „verwalten“.
Das erlaubte den Gastgebern kurz vor der Pause, erste Hoffnung zu schöpfen, als Fiore Tapias 10m-Abschluß (41.) wenigstens die Stange am Außennetz zum Klingen brachte. Im Gegenzug verpassten Supplie und Burger die vorzeitige Entscheidung.
Von Coach Hermann mit passenden Worten zur Pause versorgt, nahm der FC Konstanz jetzt am Spiel teil, hatte gleich eine starke Möglichkeit. Elias Fritz passte von links, innen verpasste Fiore Tapia und Stricker donnerte den Ball in die Wolken. Auch mit einem Abstauber scheiterte Fiore Tapia (53.), weil Kaltenbach für seinen Torhüter rettete, doch dann traf er aus kurzer Entfernung zum 1:2. D’Ambrosio konnte sich so lange mit dem Anschluss nicht abfinden, bis ihn Unparteiische vom Platz schickte. Gegen die dezimierten Gäste wollte der FCK-Tross nun natürlich alles, hatte einige stramme Möglichkeiten: Hermanns Distanzschuss (66.) wurde von der vielbeinigen Abwehr entschärft, Fiore Tapia überlief Torwart und Tor (72.), Hilberer (77.) schnippelte links am „Fünfer“ rechts am Tor vorbei und Elias Fritz (78.) verpasste von der Strafraumgrenze das Glück ebenfalls um Zentimeter.
Die Sportfreunde, deren Kräfte langsam schwanden, zogen sich zwar ziemlich weit zurück, doch ihre wenigen Angriffe blieben brandgefährlich. Das bewies auch Burger, als er die gesamte aufgerückte Abwehr überlief und aus kurzer Entfernung zum 1:3 einschob. Aus, vorbei und entschieden – so dachte mancher Zuschauer und entschwand. Wer so tat, dem entging eine fulminante Endphase, die man an diesem Tag den Gastgebern nicht mehr zugetraut hatte. Der kurz zuvor eingewechselte Rössler setzte im „Tiefflug“ nach Flanke Bix (88.) noch vergeblich an, aber in der 90. Minute war es dann doch soweit. „Irgendwie“ kam Hilberer im Strafraum an den Ball und „irgendwie“ landete der Ball wuchtig hinter der Linie. Und weil man gerade dabei war, wollte man nun auch noch den Ausgleich, der in der Nachspielzeit Elzach-Yach aller Sieghoffnungen beraubte. Voraus ging wieder eine Flanke von Bix,
der nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit über rechts wirbelte, Fiore Tapia verlängerte und Rössler belohnte sich für sein Engagement mit dem Treffer zum jetzt verdienten 3:3.
Tore: 0:1 (5.) Supplie, 0:2 (17.) Beck, 1:2 (56.) Fiore, 1:3 (82.) Burger, 2:3 (90.) Hilberer, 3:3 (90.+2) Rössler - Schiedsrichter: Fante (Liel) – Zuschauer: 150 – Besondere Vorkommnisse: 56. Minute g/r Karte D’Ambrosio (SF Elzach-Yach/Reklamieren).
FC Konstanz: Drews, Wehrle, Hermann (77. Vöhringer), Elias Fritz, Frederic Fritz, Hilberer, Stricker (83. Rössler), Gauland, Blum, Fiore Tapia, Quentmeier (56. Bix).
SF Elzach-Yach: Ringhof, Burger, Torres, Scherer, Pinto (56. Bologna), Kaltenbach, Beck, Bumen, Eble (67. Ruth), Supplie (70. Yordanov), D‘Ambrosio.
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Sonntag, 05. Oktober 2008 |
Irgendeiner drehte den Schalter... FC Konstanz sichert sich Punkteteilung aus der Distanz
FC Konstanz – SV Stadelhofen 2:2 (1:0)
(kha) Es begann turbulent im Bodensee-Stadion, denn nach nur 30 Sekunden hatten sich die Gäste den ersten Eckstoß erspielt. Glück für die Gastgeber, dass Truisi den folgenden Kopfball zu hoch ansetzte. Nicht Glück, sondern sehr herausgespielt, nur eine Minute später das 1:0. Hilberer passte auf Stricker, der quer zu Fiore Tapia und dann wackelte das Netz.
Sollte der FC Konstanz tatsächlich mal frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen? Fast schien es so, aber eben nur fast. Wohl konnte die Truppe von Trainer Uli Hermann die Anfangsphase spielerisch recht gefällig gestalten, doch die großen Szenen vor dem SV-Tor blieben ein unerfüllter Wunsch, sieht man von Hilberers 16m-Versuch (14.) einmal ab. Dann ereignete sich jenes Phänomen, das jeder kennt und keiner so richtig erklären kann: Irgendeiner drehte anscheinend den Schalter um und die Konstanzer stellten mehr oder weniger das Fußball spielen ein. Folge war gleich mal eine dicke Chance für Stadelhofens Weschle, dem sich aber FCK-Keeper Drews und ein Verteidiger erfolgreich in den Weg warfen. Und obwohl das Spiel der Gäste zusehends besser gefallen konnte, blieben die besseren Möglichkeiten bis zur Pause noch auf Seiten der Einheimischen. Gauland testete auf dem rutschigen
Boden mit einem Distanzschuss (34.) Panter im gegnerischen Tor, Fiore Tapia sprang bei einem Konter (36.) der Ball zu weit vom Fuß und bei Strickers Abschluss von der Strafraumgrenze (38.) musste sich Panter nochmals ganz lang machen.
Nach Wiederbeginn war eigentlich schnell erkennbar, dass der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit sein sollte. Der Abwehr der Einheimischen fehlte wiederholt die Ordnung, das Mittelfeld suchte man vergeblich und der Angriff wusste mit den vereinzelten Möglichkeiten nichts anzufangen. Höchst logisch also das 1:1 (54.), als sich Weschle auf den Weg machte und den Ball an Drews vorbei links unten ins lange Eck beförderte. Die Konstanzer Gegenwehr in dieser Phase war wenig überzeugend, sieht man mal von der 58. Minute ab, als Hermann den Ball Fiore Tapia am Elfmeterpunkt auf den Fuß legte, dieser aber das Leder nicht über den Keeper hinweg brachte. Überzeugender da schon der SVS, bei dem Weschle immer wieder gute Angriffe produzierte. Bei einem davon spitzelte er den Ball durch die Abwehr zu Vollmer (60.), der den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führungstreffer für die Gäste erzielte.
Mehrfach konnte Stadelhofen dann „den Sack zumachen“. So marschierte Djordjevic allein auf das Tor von Drews (68.), wurde aber von diesem gestoppt. Fünf Minuten später startete Weschle ein Solo von der Mittellinie, ihm wurde im letzten Moment der Ball von Freddy Fritz sauber vom Fuß genommen. Auf einen Konstanzer Punktgewinn wagte jetzt wohl keiner mehr große Hoffnungen, doch letztendlich riss sich die Mannschaft in der Schlussphase nochmals zusammen, wollte sich nicht geschlagen geben. Dass es beim Ausgleich auch einen Schuss Glück brauchte, das war jedem egal, nachdem Blums abgefälschter 25m-Schuß (84.) mit Hilfe eines Verteidigerbeines hinter der Linie landete. Als dann auch noch im direkten Gegenzug Raphael Kirn nur das Außennetz traf, da war die Punkteteilung perfekt.
Tore: 1:0 (2.) Fiore Tapia, 1:1 (54.) Weschle, 1:2 (60.) Vollmer, 2:2 (84.) Blum - Schiedsrichter: Schlager (Bietigheim) – Zuschauer: 150.
FC Konstanz: Drews, Frederic Fritz, Hepfer, Hermann, Elias Fritz (82. Quentmeier), Hilberer (89. Wehrle), Stricker, Gauland, Trombino (78. Tütünci), Fiore Tapia, Blum.
SV Stadelhofen: Panter, Kahle, Truisi, Raphael Kirn, Vollmer, Wendling, Djordjevic, Weschle (90. Sebastian Kirn), Schmider, Kopf, Filareti (78. Kaiser).
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Sonntag, 21. September 2008 |
Schneller, weiter, höher - Sieg für Bühl FC Konstanz konnte gegen den VfB nur zwanzig Minuten dominieren
FC Konstanz - VfB Bühl 1:2 (1:2)
(kha) Kurioser Auftakt für die Gäste, die kurzfristig Christian Schlusser wieder aus der Aufstellung nehmen mussten. Nach seiner abgelaufenen Rot-Sperre hatte man für ihn weder den Spielerausweis noch sonst ein amtliches Ausweispapier dabei. Kurioser Auftakt auch für die Einheimischen, die schon nach zehn Sekunden den Ball erstmals im Netz unterbrachten. Da aber Torschütze Fiore Tapia abseits stand, blieb es beim 0:0.
Danach sah es aber erst mal recht gut aus, was die Konstanzer als druckvolles Spiel nach vorne inszenierten. Man setzte den Gegner mit gefälligen Kombinationen in der eigenen Hälfte fest, eroberte mit schnellen Ballstafetten den Angriffsraum und als Bühls Marcel Stern erstmals in der 7. Minute mit einem Kopfball glänzte, da führte der FC Konstanz schon mit 1:0. Mit einem weiten Ball aus dem Mittelfeld war Stricker davongezogen und als sein Abschlussversuch etwas verrutschte, da war Fiore Tapie zur Stelle und schoss ein. Wahrscheinlich wäre für die Einheimischen alles gut gewesen, wenn ein Freistoß des Torschützen in der 19. Minute zum Erfolg geführt hätte. Als VfB-Keeper Helmhold den Ball nicht festhalten konnte, war aber kein Konstanzer zur Stelle.
Deutlich bemerkbar kehrten sich danach die Kräfteverhältnisse. Wohlwissend, dass ihr Glanzstück die Offensive ist, bauten die Bühler ihre Angreife nach dem Motto „schnell, weiter, höher“ auf. Kaum in Ballbesitz gekommen, schlug die Hintermannschaft um Spielertrainer Hassenstein das Leder sofort nach vorne. Ein vermeintlicher „Verlegenheitsschuss“ Sterns (33.) aus knapp 30m senkte sich noch ganz knapp neben dem Pfosten der Platzelf, doch in der Minute darauf war der Ausgleich fällig. Coratella blieb dies vorbehalten – ungestört gab er dem Ball nach einer Flanke von der linken Außenbahn den entscheidenden Tick am Konstanzer Torhüter Drews vorbei. Coratella war es auch, der fünf Minuten vor dem Seitenwechsel das 1:2 an seine Fahne heften durfte. Ein ungeschicktes Handspiel von Elias Fritz im Strafraum führte zum Strafstoß, der sicher verwandelt wurde.
Sekunden vor dem Seitenwechsel gab es auf der Gegenseite noch einen Freistoß für den FCK, nachdem der Torhüter den Ball zweimal aufgenommen hatte. Eine 22-beinige Abwehr verwehrte aber dem Ball den Weg ins Tor.
Im zweiten Spielabschnitt verflachte die vor der Pause noch interessante Partie weitestgehend. Bei den Konstanzern wurde immer deutlicher, dass das Fehlen Dominik Hermanns und der noch nicht ganz genesene Rolf Blum nicht ausgeglichen werden konnten, zumal auch Dreher und Hilberer weiter fehlten und Stricker angeschlagen war. Dazu leistete man sich zu viele Fehler, wollte sich „durchwursteln“ und blieb doch immer wieder hängen, schob sich die Bälle zu ungenau zu. Trotzdem wäre der Ausgleich einige male möglich gewesen, so etwa in der 54. Minute nach einem Freistoß Blums von der Strafraumgrenze oder fünf Minuten vor Feierabend, als Vöhringer am Torraum erfolgversprechend auflegte. Die klareren Chancen, alles klar zu machen, hatte aber der VfB Bühl. Auf Zuspiel Coratellas tauchte Avdimetaj frei am Konstanzer Strafraum auf (77.), schoss aber drüber. Und nur eine Minute später hatte Kirschner das 1:3 auf dem Fuß.
In der Summe darf man deshalb den Erfolg der Gäste sicherlich als verdient bezeichnen.
Tore: 1:0 (6.) Fiore Tapia, 1:1 (34.) Coratella, 1:2 (40.) Coratella per Strafstoß (Hand) - Schiedsrichter: Nußbaum (Neuried) – Zuschauer: 250 - Besondere Vorkommnisse: g/r Karte gegen Stricker/FC Konstanz (88./unsportliches Verhalten).
FC Konstanz: Drews, Dummel (79. Tütünci), Hepfer (79. Quentmeier), Wehrle, Frederic Fritz, Blum (68. Vöhringer), Stricker, Gauland, Kasseckert, Fiore Tapia, Elias Fritz.
VfB Bühl: Helmhold, Schmidt, Maurath, Kesch, Hassenstein, Kirschner, Witte, Avdimetaj (79. Fishman), Stern, Coratella, Weiler.
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Donnerstag, 18. September 2008 |
Pokalpleite gegen Linx
FC Konstanz - SV Linx 2:5 (0:3)
(fei) Der Vierte empfängt den Ersten – die Drittrundenpartie des SBFV-Pokals zwischen dem FC Konstanz und dem SV Linx hätte auch als Topspiel der Verbandsliga durchgehen können. Spitze spielte allerdings nur ein Team: die Gäste. Kaum war die Partie angepfiffen, da traf Benjamin Schwab nach einem Abwehrfehler zum ersten Mal – 0:1 (3.). Die harmlosen Konstanzer wurden von den stürmischen Linxern in der eigenen Hälfte eingeschnürt und leisteten sich zu viele Fehler. Chancen hatten sie bis zur Pause überhaupt keine. Ganz im Gegensatz zum SV Linx, der immer wieder gefährlich vors Tor kam. So in der 34. Minute, als Schwab eine Flanke zum 2:0 ins Netz spitzelte und in der 41. Minute, als wieder Schwab zum 0:3 abstaubte.
In den ersten Minuten nach der Pause dann endlich die ersten Chancen für den FC Konstanz. Zunächst wurde ein Kopfball von Toni Fiore von der Linie gekratzt, dann hämmerte Alexander Stricker den Nachschuss an die Unterkante der Latte. Linx war wesentlich treffsicherer, denn in der 58. Minute war Schwab zum vierten Mal erfolgreich – 0:4. Für ein Konstanzer Tor bedurfte es eines verwandelten Handelfmeters von Fiore (59.), bevor nur vier Minuten später der eingewechselte Linxer Torjäger Cedric Stoll per Kopfball-Lupfer das 1:5 besorgte. Ihre wenigen restlichen Chancen vergaben die Konstanzer – mit Ausnahme des 2:5 durch Lukas Quentmeier (81.) – überhastet, so dass sich der FCK am Ende vor nur 50 Zuschauern mit einer deutlichen 2:5-Klatsche aus dem südbadischen Pokal verabschiedete.
Tore: 0:1 (3.), 0:2 (34.), 0:3 (41.), 0:4 (58.) alle Schwab, 1:4 (59./HE) Fiore, 1:5 (63.) Stoll, 2:5 (81.) Quentmeier - Schiedsrichter: Doering (Klengen) – Zuschauer: 50.
FC Konstanz: Drews (75. Mauz), Simon Dummel, Hepfer, Scheideck, Frederic Fritz, Trombino (46. Wehrle), Tütünci (46. Gauland), Kasseckert (75. Quentmeier), Hilberer (46. Stricker), Fiore Tapia, Elias Fritz.
SV Linx: Streif, Kientz, Ritter, Huber, Schlieter, Heinz, Loison, Schwab (61. Stoll), Karadogan, Gaß (61. Feist), Özcü (46. Bekoe).
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Sonntag, 07. September 2008 |
FC Konstanz erkämpft sich das Glück Zwei Tore von Stricker entscheiden Partie gegen couragierte Rastatter
FC Konstanz - FC Rastatt 2:1 (1:1)
(kha) Vor dem Anpfiff war man sich beim FC Konstanz noch uneins, ob der Saisonstart des Aufsteigers gut oder sehr gut ausgefallen ist. Als man die drei Punkte gegen den FC Rastatt im Sack hatte, da beantwortete sich die Frage von selbst. „Ein Riesenstart“, meinte Trainer Uli Hermann, sich durchaus des Umstands bewusst, dass auch eine gute Portion Glück zu diesem Sieg beitrug: „Dieses Glück haben wir uns aber redlich erkämpft.“
Es war eine Partie, deren Ablauf sich nicht so recht in ein Schema einpassen lässt. Erst mal schienen die Einheimischen einem geruhsamen Nachmittag zuzustreben. Einmal ernsthaft in der Offensive und schon hieß es 1:0 (5.), weil Stricker aufmerksam am Torraum lauerte. Zehn Minuten „musste“ eigentlich das zweite Tor fallen, doch Strickers Kopfball auf Flanke Kasseckert verfehlte knapp. Rastatt erwachte, die Konstanzer kamen ins Flattern. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und beinahe im Tiefflug glich Ergün (20.) aus kurzer Distanz aus.
Die Partie wirkte nun etwas unsortiert mit leichten Vorteilen für die Gäste, doch vor den beiden Toren herrschte bis zur Pause weitestgehend Flaute. Nur die letzten zwei Minuten wurden nochmals turbulent. So verpasste auf Blums Freistoß (44.) Strickers Kopfball um Zentimeter und noch in der gleichen Minute drang Rastatts Linsin energisch über die linke Seite in den FCK-Seite den Strafraum, traf aber nur ins Außennetz. Sekunden vor der Pause vergeblicher Konstanzer Torjubel. Hepfer zog aus bald 30m ab, Keeper Bleich konnte den Ball nur blocken. Da Torschütze Stricker zuvor aber schon abseits stand, zählte der Treffer nicht.
Auch der zweite Spielabschnitt hatte seinen vergeblichen Torjubel (54.), allerdings auf der anderen Seite. Nach einem Rastatter Eckstoß hatte der Ball sich aus dem Aus ins Spielfeld zurückgedreht, der Kopfball ins Netz zählte nicht, weil der SR-Assistent den Vorgang erkannt hatte. Postwendend antworteten die Einheimischen, doch als Hermann ganz geschickt Kasseckert freispielte (56.), da konnte dessen Abschluss dem Torhüter keine Probleme bereiten. Zwei Minuten später düpierte Stricker im Fallen zwar erfolgreich den gegnerischen Torwächter, doch rollte das Leder auch am Torpfosten vorbei ins Gelände.
Dennoch hatten die Gäste nun mehr vom Spiel und man musste im Konstanzer Lager um die Punkteteilung fürchten, wenngleich den „04ern“ bei ihrem couragierten Auftreten die großen Torchancen fehlten. Knackpunkt des Spieles sollte aber eine „todsichere“ Einschussmöglichkeit des FC Rastatt sein, als Sür in der 69. Minute mutterseelenallein auf den Konstanzer Torhüter Drews zustürmte. Den folgenden Nervenkampf an der Strafraumgrenze gewann aber der Torsteher, der sich klein und breit machte, den Gegner fair nach außen abdrängte und das Gegentor verhinderte, von dem sich seine Mannschaft wohl kaum nochmals erholt hätte.
Jetzt kamen die Konstanzer nochmals stark auf, drängten ihrerseits auf die Entscheidung, die der eingewechselte Vöhringer auf Ecke Hepfers (75.) schon auf dem Fuß hatte. Es sollte dann aber noch sechs Minuten dauern, bis das 2:1 zur Tatsache wurde. Ausgehend von einem Freistoß Blums in den Strafraum, verlängerte Hermann den Ball Richtung Tor. Genau richtig stand dort erneut Alexander Stricker, der aus kürzester Distanz aus der Drehung den Siegtreffer erzielte. Von zwei sehr engagiert und offensiv ausgerichteten Teams hatten sich die Gastgeber mit etwas Glück das bessere Ende erarbeitet, das Reiseteam hingegen musste sich mit dem schwachen Trost auf den Heimweg machen, dass es eigentlich auch hätte gewinnen können, wenn...
Tore: 1:0 (5.) Stricker, 1:1 (20.) Ergün, 2:1 (81.) Stricker - Schiedsrichter: Poschenrieder (Gengenbach) – Zuschauer: 220.
FC Konstanz: Drews, Wehrle, Hepfer, Scheideck, Frederic Fritz, Dreher (63. Vöhringer), Stricker, Hilberer (88. Simon Dummel), Blum, Hermann, Kasseckert (78. Trombino).
FC Rastatt 04: Bleich, Linsin, Westermann (72. Saponenko), Djordjevic, Cupic, Kleinschmidt, Peter, Stupfel (67. Osiecka), Huber, Sür (78. Geist), Ergün.
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Samstag, 30. August 2008 |
Punkteteilung in Hausen
VfR Hausen - FC Konstanz 0:0 (0:0)
(kha) Die Heimelf war vom Anpfiff weg stark bemüht, ein frühes Tor zu machen. FCK-Keeper Jan Drews musste bereits in der 2. Minute einen Kneuker-Schuss entschärfen. Hausen agierte offensiv und engagiert in der Startphase, Konstanz hielt dagegen. Fiores Schuss aus kurzer Distanz konnte gerade noch rechtzeitig von Hausens Abwehr geblockt werden (10.). Richtig spannend wurde die erste Halbzeit erst kurz vor der Pause. Konstanz war der Führung durch Chancen von Fiore (30.), Elias Fritz (33.) und Alexander Stricker (41.) nahe, auf der anderen Seite musste FCK-Keeper Drews in der 43. Minute Kopf und Kragen riskieren, um das Remis zu retten.
Mit neuem Schwung startete der VfR Hausen nach dem Wiederanpfiff. Pleimeldings Direktabnahme konnte Drews gerade noch mit Fußabwehr retten (48.). Besonders die Defensivarbeit gefiel FCK-Coach Uli Hermann nicht und er machte dies mit lautstarken Anweisungen an der Außenlinie deutlich. Hausen erhöhte den Offensivdruck und wechselte drei frische Kräfte ein. Gästekeeper Drews rückte danach stärker in den Fokus, hielt jedoch seinen Kasten sauber. Auf der anderen Seite besaß Konstanz gute Möglichkeiten, aber entweder parierte Baumann bravourös oder die Genauigkeit im Abschluss fehlte. Die letzte Chance der mäßigen Verbandsligapartie hatten die Gäste. Den Hermann-Kopfball konnte Baumann jedoch entschärfen. Teuer bezahlte Konstanz den Punktgewinn in der Schlussminute. Torjäger Fiore musste nach einem Ellenbogencheck mit Rot vom Feld.
Das Fazit des Konstanzer Trainers Uli Hermann: "Der Anfang und der Schluss gehörte Hausen, dazwischen haben wir die Partie beherrscht. Zukünftig erwarte ich aber von meinem Team einen stärkeren Auftritt auf fremden Plätzen."
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Samstag, 23. August 2008 |
Punktgewinn war möglich
FC Konstanz SV Linx 0:1 (0:1)
(kha) „Das war das erste mal, dass der SV Linx sich über einen Sieg in Konstanz gefreut hat.“ Die Aussage eines Einheimischen trifft, denn bisher kamen die Linxer an den See, holten sich schnell drei Punkte ab und fuhren wieder nach Hause. Diesmal mussten sie bis zum Schlusspfiff um den Erfolg bangen und die Zuschauer bekamen eine erstaunlich offene Begegnung zu sehen.
Gleich zu Beginn (2.) prüfte Stricker Linx-Keeper Maier, der den Ball zur Ecke über die Linie beförderte. Dann aber zeigten die Gäste das Spiel, das sie in der ersten Halbzeit überlegen machte. Sie spielten ganz schnelle Bälle, waren in den Zweikämpfen entschlossener und immer einen Tick eher dran als der Gegner. Zuerst bot sich Bologna aus kürzester Distanz auf Flanke von Karabulut die Chance zum Abschluss (6.), gleich danach eroberte er sich im Konstanzer Strafraum selbst den Ball, doch zweimal kam er nicht an Torhüter Drews vorbei. Krumpa versuchte sich mit einem Fernschuss (14.), der aber knapp am Gehäuse vorbeistrich. Ganz ohne Chancen blieb aber auch der FC Konstanz nicht, hatte Pech, als sich Fiore Tapia an der linken Seitenlinie den Ball eroberte (17.), Stricker seinen Pass aber nicht aufnehmen konnte. Oder ein 22m-Freistoß
Hepfers mit Nachschuss (24.), der in der Mauer hängen blieb. Ansonsten aber zeigten die Gäste von der französischen Grenze meist, deren Stärke anscheinend eher in der Offensive denn in der Abwehr zu finden ist. Fast von der Eckfahne drehte Kolasinac den Ball beinahe ins Tor (34.), danach vergaben erneut Kolasinac, aber auch Stoll und Karabulut (38.) binnen dreißig Sekunden dreimal. Zwischendurch verpasste Fiore Tapia den Konstanzer Führungstreffer, als Torhüter Maier den mit der Fußspitze Richtung Torlinie gespitzelten Ball abfing. Drei Minuten vor der Pause schließlich das nicht unverdiente 0:1, als Bologna an der linken Strafraumseite nicht entscheidend gestört wurde und der von hinten heranstürmende Heinz am 5m-Raum ungestört einschob.
Nach dem Seitenwechsel gewannen die Konstanzer dann doch zusehends größere Spielanteile für sich, spielten wiederholt zielstrebig nach vorne und zwangen die favorisierten Linxer in die Defensive. Zugegebenermaßen waren aber auf beiden Seiten die klaren Torchancen spärlicher gestreut als in der ersten Halbzeit. So dauerte es fast bis zur 60. Minute, ehe sich der SVL wieder im Strafraum zurückmeldete. Postwendend strich auf der Gegenseite ein Distanzknaller Vöhringers nur knapp über die Latte. Im nächsten Moment musste ein Abwehrspieler von Linx gegen Stricker retten. Bezeichnend für das Erstaunen der Gäste über die geänderte Situation mag sein, dass sich Kolasinac (63.) gar die gelbe Karte für das versuchte „Elfer-Schinden“ einhandelte.
Eine der dicksten Chancen in der Schlussphase hatte dennoch Linx, als der eingewechselte Schwab auf Freistoß von Ritter (77.) ganz knapp aus Torraumnähe vergab. Es ist keineswegs ein Widerspruch, wenn man als Fazit festhält, dass der SV Linx aufgrund der ersten 45 Minuten den Sieg verdient über die Runden brachte. Aufgrund der zweiten 45 Minuten aber wäre eine Punkteteilung für die Gastgeber durchaus realistisch und machbar gewesen. Am 16. September kommt es übrigens bereits zur Neuauflage dieses Spiels. Dann muss der SV Linx erneut im Bodensee-Stadion antreten, diesmal aber als Gegner in der 3. Runde des Südbadischen Vereinspokals.
Tore: 0:1 (42.) Heinz - Schiedsrichter: Schmid (Spaichingen) – Zuschauer: 260.
FC Konstanz: Drews, Trombino (75. Kasseckert), Hepfer, Wehrle, Bix (81. Simon Dummel), Scheideck, Stricker, Hermann, Vöhringer (65. Elias Fritz), Fiore Tapia, Blum.
SV Linx: Maier, Ritter,Schlieter, Savane, Bologna (84. Huber), Kolasinac, Stoll (65. Schwab), Heinz, Karabulut (77. Gaß), Loison, Krumpa.
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Samstag, 16. August 2008 |
Früher Rückstand schockte Hermann-Truppe nicht
FC Konstanz SV Weil 2:1 (2:1)
(kha) Punkt 17.00 Uhr pfiff Schiri Kallenberger im Bodensee-Stadion die erste Verbandsligapartie des FCK nach einjähriger Abstinenz an. Um 17.02 Uhr wollten die einheimischen Fans erstmals jubeln, eine Minute später erneut. Allerdings vergeblich. Stricker hatte sich über die rechte Seite in den Gästestrafraum gespielt (2.), doch statt mit energischem Abschluss versuchte er sich mit einem Querpass. Und als in der nächsten Szene Vöhringer frei vor SV-Keeper Sparr auftauchte (3.), da konnte er diesen nicht bezwingen. Möglicherweise hatte sich der SV Weil vom Anfangsschwung des Aufsteigers überraschen lassen, doch nach fünf Minuten deutete die Hochrhein-Truppe dann mal vorsichtig an, dass man durchaus mitzuspielen bereit war. Die alter Fußballer-Weisheit, dass sich die vergebenen Chancen rächen, bewahrheitete sich diesmal schon nach einer Viertelstunde.
Gegen eine nicht konsequente Hintermannschaft startete Bibbo zum Slalomlauf, umkurvte auch noch Torhüter Drews und das doch überraschende 0:1 war perfekt.
Aus der Vergangenheit wusste man, dass die Konstanzer Mannschaft öfters nach einem Rückstand schnell kapitulierte. Ganz anders die auf etlichen Positionen neu besetzte Elf, die sich postwendend zur Wehr setzte und belohnt wurde. Einen weiten Abschlag vom Tor der Gastgeber erkämpfte sich Stricker (19.) links draußen vom gegnerischen Abwehrmann, drang aus spitzem Winkel in den Strafraum und schob den Ball am verdutzten Torhüter vorbei zum Ausgleich ins Netz. Das junge Team von Coach Uli Hermann war vor dem Seitenwechsel meist spielbestimmend und sehr aufmerksam. So auch in der 32. Minute, als ein Weiler Verteidiger den Ball unkonzentriert Richtung eigenen Strafraum kickte. Fiore lief erfolgreich dazwischen, umspielte auch noch den vom eigenen Mitspieler düpierte SVW-Keeper und erzielte den 2:1-Führungstreffer.
Im zweiten Spielabschnitt verschoben die Gäste dann doch die Anteile zu ihren Gunsten, starteten mit einem Freistoß Vi Hung Tangs (52.) und einer starken Attacke Spohns (57.). Dazwischen aber immer wieder Nadelstiche der Einheimische, die nach einer Stunde beinahe vom „Tor des Tages“ gekrönt worden wäre. Vom eigenen Strafraum hatte Freddy Fritz den Ball in die Spitze getreten, Hermann verlängerte direkt und die Direktabnahme Fiores von der Strafraumgrenze pfiff nur ganz knapp über die Latte. Wenn Weil nun zu Chancen kam, dann gestaltete sich dies meist als Zweikampf zwischen Torhüter Drews und Bibbo, wobei dem Torschützen des ersten Treffers jeder weitere Erfolg versagt blieb. Obwohl die Gastelf mit der Leistung der zweiten Halbzeit der Punkteteilung sehr nahe kam, ist der Sieg des FC Konstanz durch die besseren Tormöglichkeiten der ersten Halbzeit nicht unverdient.
An der Chancenauswertung sollte Uli Hermann mit seinen Jungs aber noch arbeiten, um keine Überraschungen zu erleben. Vorläufig jedenfalls befindet man sich mit den Punkten im „Über-Soll“, hatte man doch vier Zähler in der Kalkulation und steht jetzt bei deren sechs.
Tore: 0:1 (15.) Bibbo, 1:1 (19.) Stricker, 2:1 (32.) Fiore Tapia - Schiedsrichter: Kallenberger (Endingen) – Zuschauer: 250.
FC Konstanz: Drews, Trombino, Hepfer, Frederich Fritz, Elias Fritz (75. Bix), Scheideck, Stricker (86. Quentmeier), Hermann, Vöhringer (66. Dreher), Fiore Tapia, Blum.
SV Weil: Sparr, Seehöfer (28. Bächle), Zimmermann, Müller, Schäuble, Kluge, Vi Hung Tang (80. Vinh Tang), Wengenmayr, Ens (72. Cassetta), Bibbo, Spohn.
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